Selbstbeobachtung: Der Start in das Jahr 2009

Es ist Zeit, eine neue Kategorie in diesem Blog zu eröffnen. Von den Selbstbeobachtungen wünsche ich mir Einblicke in mein Handeln, Ideen für die Zukunft und vielleicht auch Anregungen durch Euch.

Mein Alltag als Fotograf ist straff organisiert, es gibt kaum Zeitfenster zwischen Familie und Arbeit. Die letzten Wochen waren sehr von der Arbeit an diesem neuen Blog geprägt. Weihnachtspflichten schluckten restliche Zeitfenster. Der Winter ist eigentlich die Zeit, in der ich das kommende Jahr plane. Wie ich das genau mache, das werde ich bei Zeiten in einem gesonderten Artikel beschreiben.

Bisher habe ich noch wenig Impulse in Bezug auf die Projekte des nächsten Jahres. Klar ist, dass wir im Sommer eine größere Reise nach Skandinavien planen werden.

Dann wollte ich mich landschaftlich endlich mal an Dänemark heranwagen. Obwohl die dänische Küste ca. 2h Fahrzeit von meiner Haustür in Kiel entfernt liegt, bin ich dort noch nicht fotografieren gewesen.

Aufmerksame Leser wissen, dass wir im letzten Jahr unser Reisen und Fortbewegen neu gestalten mussten. Ole passt mit seinen 1,25 Jahren noch nicht auf das Motorrad. Die Feuertaufe mit dem VW Bus haben wir 2008 gut gemeistert. Schweden und Frankreich waren klasse. Auch Windelnwechseln und das freie Übernachten ist in unserem VW Bus kein Problem gewesen.

Meine Befürchtungen, dass mit Kind alles anderes wird, haben sich erfüllt, aber angenehm. Unser Ole zwingt mich zum effektiven Arbeiten, bringt mich auf neue Ideen und lässt mich differenzieller Fotografieren.

Mal sehen, wie viel Zeit für das Freelancen neben der Servicefotografie bleibt. Die Bildverkäufe laufen nicht so gut, wie noch vor einem Jahr #Finanzkrise. So etwas macht es nicht unbedingt einfacher, Landschaftsfotos zu planen.

Was die Servicefotografie angeht, so werde ich versuchen, meine qualitativ hochwertige Arbeit noch weiter zu verbessern. Ich denke, da gibt es noch Optimierungspotential. Ihr werdet sicherlich auch darüber in der nächsten Zeit mehr erfahren.

Gibt es etwas, was Euch in Bezug auf weitere Selbstbeobachtungen speziell interessieren würde?

9 Comments
  1. Dänemark ist schick (siehe Link). Mal was anderes, und direkt um die Ecke (als Flensburger bin ich ja sogar zu Fuß unter 2h in DK an der Küste). Für mich die meiste Zeit trotzdem ein Blinder Fleck, komischerweise. Vielleicht weil ich kein Dänisch kann.

    Selbstbeobachtung finde ich sehr spannend, ich bin auch immer dabei zu beobachten, was ich eigentlich so sage und tue, und wie ich mich damit fühle. Für mich hat sich als am wichtigsten herausgestellt, zu beobachten (und teilweise zu hinterfragen) wie ich mich fühle. Mein Verstand folgt üblicherweise dem, was ich fühle, und (er)findet die passenden logischen Erklärungen für die Dinge, die ich eigentlich aus dem Bauch heraus tu.
    Das war für mich eine recht wichtige Erkenntnis aus der Selbstbeobachtung, geht dir das ähnlich, beobachtest du auch, was du fühlst, oder geht es mehr um das Handeln?

  2. Ich bin zwar kein Berufsfotograf, aber auch selbständig und stelle auch fest, das man mit Kind (unser ist jetzt 8 Monate alt) versucht, effizienter zu arbeiten. Man will einfach mehr Zeit für das Kind haben.

    Mir liegt ansonsten das Reisen auch sehr am Herzen. Diese Erde ist einfach abgefahren schön und es gibt soviel zu sehen. Natürlich verschieben sich beim Reisen mit Kind die Prioritäten etwas, man muss sich den Bedürfnissen des Kindes anpassen und sich beispielsweise beim Fotografieren einschränken. Aber auch mit Kind sind fast alle Reisen möglich und ich kann nicht verstehen, warum ca. 99% aller jungen Eltern meinen, mit kleinen Kindern nicht (fern)reisen zu können. Man muss sich eben im Vorfeld mehr informieren und mehr planen, als wenn man ohne Kind reisen würde.

    • Interessanterweise kann man mit Kinde auch verreisen, ohne viel zu planen. Jedenfalls, so wie wir es machen…

  3. Coole Idee. Klingt auf jeden Fall mal sehr interessant. Dürfte wohl mit dazu führen, dass ich hier demnächst doch noch etwas regelmäßiger mitlese.

    So ein Blick hinter die Kulissen ist auf jeden Fall mal interessant und erhoff ich mir hier schöne Einsichten in deine Arbeitsweise. Vielleicht inspiriert mich ja auch noch das eine oder andere…

  4. Moin

    @Guido
    jo, und man muss Früh genug planen und eventuelle Buchungen durchführen.
    Meine Erfahrung ist: bei Flügen sind 3 Monate im Vorraus meistens schon zu spät. Wer weitgenug planen kann sollte seinen Flug schon ein halbes Jahr im Vorraus buchen.
    Solange die Kinder noch nicht zur Schule müssen kann man auch noch die Nebensaison nutzen.

    Bin gerade am anderen Ende der Welt, Buenos Aires. 3 Wochen mal die Seele baumeln lassen und relaxen.
    Sprachkenntnisse verbessern.

    Chau Sebastian

  5. @Olaf
    Klar, wenn man nach Schweden oder Frankreich reist (was beides sehr schön ist), muss man wenig bis nichts planen. Wenn man mit Kind ins südliche Afrika, durch Indien, Brasilien o.ä. reist, sollte man sich dringend vor der Reise mit ein paar Dingen auseinander setzen. Planen heißt für mich auch nicht, die Reise in allen Details strikt durchzuplanen und alle Unterkünfte vorzubuchen o.ä. Wir sind kürzlich mit unserem 6 Monate altem Sohn durch Marokko gefahren und hatten auch nicht eine Unterkunft gebucht.
    http://marokko.11-300mm.de/

    Hier gibt es übrigens interessante Reiseberichte von einem Pärchen, dass 2006 mit einem Kleinkind und 2008 mit zwei Kleinkinder durch Namibia bzw. Botswana gefahren ist.
    http://www.oribi.de/Seiten/reiseberichte.html

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