Phandy – komfortables Bilderklauen?

phandy-detail
Click and share. So lässt sich das Prinzip von Phandy zusammenfassen.
Auf Knopfdruck durchsucht Phandy die aktuelle Internetseite, auf der man gerade surft, stellt die vorhandenen Bilder in die eigene Galerie und die Community hat fortan Zugang auf die Bilder.

Das Ganze läuft natürlich ab, ohne den Urheber um Erlaubnis zu fragen!

Interessanterweise finde ich dort einige recht gute Flickerfotos. Es wird sicherlich nur eine Frage der Zeit sein, bis Getty sich mit dieser neuen Art des Fotoklauens auseinandersetzen wird. Naja, Google macht mit seiner Bildersuche im Prinzip ja Ähnliches, nur eben automatisiert.

Nutzt hier jemand diesen Dienst? Hat schon jemand seine Flickr Fotos dort entdeckt?

4 Comments
  1. Na prima 🙁

    Mal schaun, ab wann TinEye dort sucht 😉

  2. Eintagsfliegen. Die werden nach den nächsten Klagen das Geschäft aufgeben müssen denke ich. Schlechter Slogan ebenfalls.
    Müsste es nicht InterNETseiten heißen oder verstehe ich den Satz grundsätzlich verkehrt?
    Grüße aus Bochum

  3. Hmm ich finde die Aufregung darüber nicht soooo gut. Wenn ich meine Bilder auf dem Blog oder der Website nicht tauschen will, dann kommt da, wie bei Olaf, mein Name fett rein. Oder ich mache die Bilder klein.

  4. Naja, finde diesen Dienst durchaus auch etwas zweifelhaft.
    Zwar bin ich bekanntermaßen für freie Kultur und einen offenen Austausch und lehne das Urheberrecht in seiner jetzigen Form ab. Aber das hier, geht dann auch wieder nicht.
    Ich persönlich bevorzuge Creative Commons und versuche auch immer wieder Menschen zum Mitmachen zu bewegen, aber letztlich obliegt es dem Urheber, ob er seine Werke frei geben möchte oder nicht. Und wenn er dies nicht getan hat, dann kann ein solcher Dienst nur schaden.

    Denn dieser Dienst wird auch wieder der Bewegung für eine Freie Kultur schaden, da er der Content-Industrie wieder neue Munition für ihre “Piraterie”- und “Raubkopierer sind Verbrecher”-Propaganda liefern wird.

    Fazit für mich: Creative Commons nutzen, versuchen, auch andere von den Vorteilen einer Freien Kultur (verstanden als Gegensatz zu einer Erlaubniskultur) zu überzeugen und um derartige Dienste einen großen Bogen machen.

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