Fotografen wehren sich: Die Proteste gegen Jalag gehen in eine neue Runde

Die Proteste von Fotografen gegen den Jahreszeiten Verlag (Jalag) gehen in eine neue Runde. Einige Fotografen der Bildagentur LOOK, haben veranlasst, dass Jalag vorerst nicht mehr mit ihren Bildmaterialien aus dem Agenturfundus versorgt wird.

Zu diesen Fotografen gehört auch meine Person!

Jalag dürfte somit noch mehr Schwierigkeiten bekommen, sich visuell auszurichten. Die Versorgung mit Bildmaterialien ist allerdings ein eher geringes Problem im Verhältnis zu dem Imageschaden, den dieser Verlag durch die eigene Starrköpfigkeit erleidet.

Das unmögliche Geschäftsgebaren von Jalag schreit nach einer enormen Solidarität von uns Fotografen.

Fotografen sollen durch fragwürdige Verträge fast jeglicher Rechte an den eigenen Bildmaterialien beraubt werden. Tausende Fotografen aus aller Welt haben mittlerweile Ihren Protest ausgedrückt. Das sind Existenz bedrohende Bedingungen, die wir als Fotografen so nicht hinnehmen dürfen.

Damit solche Geschäftsgebaren nicht weiter Schule machen, ist es erforderlich, dass weiter öffentlicher Druck ausgeübt wird. Freelens fordert Euch zu einer Unterschrift auf.

„Aktuell haben sich dem Appell bis heute schon 2.719 Fotografen und andere Medienschaffende angeschlossen – und täglich werden es mehr. Unter den Unterzeichnern befindet sich Crème de la Crème der deutschen und internationalen Fotografenszene – darunter etliche Fotografen der legendären Agentur Magnum, die Vertreter der bedeutenden deutschen Autoren-Agenturen wie laif, Focus, look sowie etliche Foto-Professoren.“
Zitat Freelens

Zu den LOOK Fotografen, die sich gegen diese Machenschaften wehren gehören u.a.:

1. Karl Johaentges
2. Olaf Bathke

Bitte nehmt Euch die Zeit und unterzeichnet den Appell, wenn Ihr diesen für unterstützenswert haltet!!!!

Links zum Artikel:
http://blog.freelens.com/appell/ http://blog.freelens.com/ http://www.look-foto.de

2 Comments
  1. Würde ich ja gerne nochmal machen, aber ich glaube zweimal zählt nicht 😉 Ich bekomme ja auch immer den aktuellen Stand zu gemailt und schubs das dann an befreundete Redakteure weiter. Vielleicht nützt das ja etwas.

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