Die Bedeutung von Sympathie und Antipathie in der Fotografie von Menschen – Teil 1

Einladung zu einem Experiment.

Die meisten Menschen, die sich von mir portraitieren lassen, finde ich sympathisch. Es ist ausgesprochen selten, dass mir mal ein Kunde unsympathisch ist.

Sympathie und Antipathie sind Dipole, die ich fotografisch ausgesprochen spannend finde.

Heute möchte ich mit Dir zu diesem Thema ein kleines Experiment wagen. Ich möchte Dich bitten, folgende Arbeitsschritte offen und ehrlich zu erledigen:

  1. Melde Dich im Kommentar bitte mit einem Pseudonym an, der keinen Rückschluss auf Deine Person zulässt und bitte lass in Deinen Ausführungen auch keine Rückschlüsse auf andere Personen zu.
  2. Stell Dir eine Person vor, die Du sympathisch findest und schreibe in den Kommentar möglichst genau, warum Du diese Person sympathisch findest.
  3. Stell Dir dann eine Person vor, die Du unsympathisch findest und schreibe in den Kommentar möglichst genau, warum Du diese Person unsympathisch findest.

Gerade der erste Punkt ist mir sehr wichtig, weil ich an dieser Stelle möglichst viele Leser gewinnen möchte, eine interessante Erfahrung zu machen.

Mit dem Folgeartikel in einer Woche werde ich dann das kleine Experiment genauer erklären. Bis dahin wünsche ich eine angenehme Woche und viel Spass beim Experimentieren.

17 Comments
  1. Ich seh schon, der Artikel kommt richtig gut an…. Glaubt mir, das kann ganz lehrreich sein… 😉

  2. Ich bin mal dabei. 😉

    Sympathisch:

    Ich finde die Person an die ich denke sehr sympathisch, weil wir uns auch ohne Worte verstehen. Weil man sich und seine Gedanken nicht ständig erklären muss. Weil die Arbeit miteinander Hand in Hand verläuft…

    Unsympathisch:

    Ich finde eine andere Person äußerst unsympathisch, weil sie ständig mies gelaunt ist und diese Laune auch auf die Mitmenschen überträgt. Ist die Person im Raum, ist immer alles ernst und angespannt.

    LG Anonymus

  3. Bin mal gespannt auf die Kommentare….

    Sympathisch:

    Natürlichkeit, die Person die mir sympathisch ist, ist jemand der auch mal ruhig ist, nichts sagt oder kritisiert, mit Respekt , aber ehrlich und freundlich

    Unsympathisch:

    Jemand der immer lächelt. Die Person die mir furchtbar unsympathisch ist hat immer ein falsches Lächeln im Gesicht und wenn es es dann mal zu Streitigkeiten kommt, wird direkt explodiert.

  4. Sympathisch:

    Die Person, an die ich denke, ist mir sympathisch, weil ich mich mit ihr gut unterhalten, aber auch mit ihr schweigen kann. Weil sie loben und kritisieren kann, und auch bei Kritik sich nie über mich stellt.

    Unsympathisch:

    Diese Person ist einfach unfähig, strukturiert und ganzheitlich zu denken. Sie fordert Sachen von mir, die ich überhaupt nicht leisten muss. Hält sich nicht an Termine und informiert mich auch nicht, dass sie nicht kommt. Könnte mir das Leben so sehr vereinfachen, indem sie bei einer Mail auf “antworten” klickt und mir kurz eine Info gibt, hinter der ich sonst hinterhertelefonieren müsste – macht es aber nicht. Sie kann oder will sich einfach nicht in mich hineinversetzen und einen geringen Aufwand fahren, der mir aber einiges ersparen würde. Außerdem mischt sie sich in Sachen ein, die sie nichts angehen, und pauschalisiert – ein “Fehltritt” (der nur in ihren Augen einer ist, alle anderen halten das für ganz normal), und schon ist man auf dem ganzen Themengebiet unfähig.

    • @all anonymusses: Klasse, das so viele mitmachen. Ich bin mir sicher, dass es nächste Woche ganz interessant werden könnte.

  5. sympathisch ist mir eine Person, die hinhören, begreifen, verstehen und selbstlos helfen kann. Die sich kreativ einbringt und von Herzen lachen kann, sich und andere leiten lassen kann. Jemand, der Verantwortung verantwortungsvoll übernimmt und Konsequenzen tragen kann.

    unsympathisch ist mir ein Mensch, der mich dominieren will und sozialinkompetent auf mich wirkt, der sein Wissen als Machtwerkzeug missbraucht und das individuelle eines Menschen nicht akzeptieren kann.

  6. Sympathisch:
    Schon bei der Begrüßung bemerkt man ihr Interesse und ihre Neugierde. Sie signalisiert, dass sie Vertrauen hat, ist lebendig, aber nicht überdreht, lässt sich auf das Shooting ein und ist kooperativ.

    Unsympathisch:
    Hat ein Dominantes Auftreten und erklärt mir nicht nur, wie es geht, sondern auch genau, was für Bilder er von mir erwartet: ich soll ihn weltmännisch darstellen, seine Souveränität in den Vordergrund stellen und ihn zu guter Letzt darf ich ihn noch ohne Jackett und ohne Krawatte ganz privat ablichten, natürlich ohne Mehrkosten für ihn.

  7. Symphtatisch:
    Ich mag seine Art sein Unternehmen zu führen. Kommunikativ. Er ist trotz allem auf dem Boden geblieben. Auch im Stress immer noch ruhig und entspannt. Er zeigt Interesse, hat ein Ohr, versucht mit seinen Leuten nett zu sein.

    Unsymphatisch:
    Er ist eine soziale Katastrophe. Laut. Einmischend. HAt keine Ahnung von der Materie. Muss trotzdem immer was sagen. Denkt er wäre locker und cool, ist aber verstockt und peinlich. Kann niemandem Raum geben. Merkt nie das ihn keiner Ernst nehmen kann.

  8. Sympatisch:
    Der Mensch an den ich denke, hat sich trotz seines großen Erfolgs seine Natürlichkeit bewahrt. Er ist für jeden Spass zu haben, ist hilfsbereit, teilt sein Wissen bereitwillig mit jedermann, man kann alles mit ihm teilen, Lachen, Weinen; er ist offen und ehrlich, fähig konstruktiv Kritik zu üben und auch empfänglich für die Kritik anderer. Man kann wunderbare Unterhaltngen mit ihm führen, aber auch einfach nur schweigend zusammensitzen.

    Unsympathisch:
    Da denke ich an jemanden, der das krasse Gegenteil von dem oben beschriebenen ist. Einfach völlig unfähig mit Kritik umzugehen, voll von sich überzeugt, geradezu arrogant und überheblich. Spass versteht er nur seinen eigenen, er kennt keine Grenzen, auch wenn jeder schon genervt zum Boden guckt. Zudem ist noch noch voll hinterhältig, falsch und verlogen. ein paar gute Seiten hat er trotzdem auch, aber die muss man wirklich suchen.

  9. zu unsympatisch bitte noch dazufügen:
    Er versucht Menschen zu manipulieren und nutzt diese zu seinem eigenen Vorteil aus, da er selbst rein gar nichts auf die Reihe bekommt. Zugeben kann er rein gar nichts, da er ausserdem noch ein hochgradiger Feigling ist.

  10. Sympathisch:
    Er spricht mit einer ansteckenden Begeisterung von seinem Projekt, aber hört auch gerne zu, was andere dazu sagen. Nimmt die Ideen der anderen ernst. Man merkt, dass er andere Menschen auf allen Ebenen respektiert. Er ist ein eher nachdenklicher Typ, mit dem man aber auch mal richtig lachen kann. Er geht souverän mit seinen Fehlern um, das heißt, er steht dazu, dass ihm auch mal Fehler passieren und arbeitet mit, um sie wieder auszubügeln.

    Unsympathisch:
    Er spricht Kritik immer auf eine herabwürdigende Art aus, und wartet nie auf eine Antwort, sondern geht schnell weg.. Er macht andere für Umstände verantwortlich, für die sie absolut nichts können. Er lächelt nie und denke, für besondere Leistungen oder besonderen Einsatz muss er sich nicht bedanken, denn das wäre ja schließlich des anderen Pflicht. Er kann sich nicht in die Situation seines Gegenübers hineinversetzen und hat kein Verständnis für die Sorgen und Ängste anderer Menschen.

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