Umfrage: Wie trittst Du als Fotograf namentlich bzw. begrifflich in Erscheinung?

Wie trittst Du als Fotograf namentlich bzw. begrifflich in Erscheinung?

Die Ergebnisse dieser Umfrage wird in den nächsten Tagen in einen umfangreichen Essay einfließen. Bitte mach mit…

13 Comments
  1. Als Fotograf trete ich normalerweise mit meinem vollen Namen auf. In der Vergangenheit habe ich aber auch einen “Markennamen” genutzt wovon ich aber immer mehr weg gehe.

  2. Ganz klar… mein Name ist meine Marke, wenn man so will 😉 Von daher trete ich auch damit auf 🙂

  3. Ich trete meist unter Klarnamen auf. Warum auch nicht?

  4. Also in Erscheinung trete ich meistens mit Heiligenschein…
    was namentlich? oh… aäh….

  5. Ich vermarkte mich zwar (zumindest ganz überwiegend) als Texter, Fotos liefere ich, wenn gewünscht, als Zugabe, aber Freiberufler bleibt Freiberufler: Klar, Name (also Dirk Bongardt, um das Namedropping auch hier nicht zu vernachlässigen)! Dass sich das lohnt, bestätigte mir vor einiger Zeit ein angehender Kunde am Telefon:

    Ich: “Ich könnte Ihnen ein paar Arbeitsproben mailen”

    Er: “Gar nicht nötig. Ihr Name ist mir ein Begriff.”

  6. Realnamen bzw. abgeleitet davon (belimbach).

  7. Als gelernter Fotograf, mit Namen und manchmal auch mit Titel. 😉

  8. Als Stockfotograf habe ich zuerst ein Pseudonym benutzt, aber in letzter Zeit gehe ich immer mehr dazu über, unter meinem Realnamen zu Werben.

  9. Deine Frage (wie dein ganzer blog hier) trifft mich gerade in der Zeit wo das genau mich konkret beschäftigt hat.
    Bis jetzt habe ich mich mit den Anfangsbuchstaben meines realen Namens gegeben. So ergibt sich das delta-kapa. Kommt von ?????-???? also von ?-? oder ??, ??. (Ja mein Vorname und mein Nachname sind griechisch, das ist nicht aus Stil, diese Weise zu unterschreiben habe ich auch da woher ich gekommen bin bereits benützt)
    Meinen realen Namen habe ich dabei nicht wirklich versteckt. Ich wollte bloß ihn
    – verkürzen,
    – einfacher für die Aussprache machen und auch
    – von Klischees und Vorurteile ein bisschen befreien.
    Jetzt habe ich mich aber bewusst entschieden eine neuen (Künstler-) Pseudonym zu kreieren. Hab mir einige Monate Zeit gelassen und bin erst letzte Woche nachdem ich die Kriterien für die Auswahl bewusst festgelegt hatte fündig geworden.
    Es bleibt bei den selben Anfangsbuchstaben (in ihre Version im lateinischen Alphabet, also „D“ und „K“) damit erhoffe ich mir dass ich Werke aus der Zeit vor meinem neuen Pseudonym erschließen kann.
    Die Wirkung, Klischees und Vorurteile befreiend zu wirken habe ich versucht zu verstecken indem ich versucht habe prägnante oder exotische Namen zu vermeiden. Ein Trick dafür war die Suche in der Jüdische Namenstradition, den Juden gibt es in alle mögliche Nationen und Herkünften. So groß ist die Vielfalt dass es verwechselt wird und Wörter mit rein deutsche, slawische oder spanische sprachliche Herkünften, als typisch jüdisch gelten obwohl sie gar nicht Hebräisch sind. (Übrigens bei der Suche habe ich erfahren dass die Juden sowieso eine Tradition bei der Führung von Doppelnamen haben: einen weltlichen, angepasst in der Umgebungskultur und einen richtig alten hebräischen der selten und nur im religiösen Leben in Gebrauch kommt. Aber ich hör hier auf mit diese neben-Erkenntnissen)
    Ich wollte nur damit sagen dass man in diese Richtung etwas „international – normales“ finden könnte.

    Also ich wiederhole:
    – kurz (das ist wichtig auch wegen den digitalen Daten …)
    – einfach
    – 08/15 und international
    Wieso überhaupt ein Pseudonym? Vielleicht gewinnt ein peinlich langweiliges Foto vom mir demnächst wenn ich damit anfangen werde, irgend einen Nebenpreis in irgend eine Fotografie-Zeitschrift. Oder vielleicht verschafft mir ein Pseudonym leichtere Bewegungsfreiheit zwischen den Leuten. Oder weil es mich weiter meine ungestört meine Hauttätigkeit machen lässt in der ich nicht als Fotograf bekannt bin. Wieso auch immer. Mein Instinkt sagt mir zum ersten Mal ich sollte jetzt so voran gehen. Ich meine es ernst.
    Bei mir kam auch die Frage: was ist wenn ich tatsächlich den Nebenpreis aus dem Foto-Wettbewerb bekommen sollte. Ich hab schon gedacht dass ich meinem Vermieter informieren muss damit er weiß dass nicht noch jemand bei uns in die Wohnung eingezogen ist wenn er den neuen Namen am Briefkasten sieht. Und wenn ich mich bei der Post wenn ich was abholen werde, wie werde ich mich ausweisen können? Oder wenn ich selber bei der kleinen Zeremonie wo mir ein tolles Exemplar von irgendeine tolle Kompaktkamera als Preis verschenkt wird, wie werde ich den Leuten beweisen können dass ich derjenige D.K. bin?
    Solche fragen machen mir erstmal Spaß. Aber vielleicht hast du ja in deinem kommenden Bericht was dazu zu sagen.
    Lass mich wissen wenn deine Recherche soweit ist.
    Grüß aus Köln
    ?.?.

    • @delta-kapa und mahom: Die Kommantare würden noch viel besser unter den Folgeartikel passen, der kommt bald.

  10. Natürlich meine ich Haupttätigkeit und nicht Hauttätigkeit und sorry für die anderen Fehler wegen dem schnellen schreiben (dafür war ‘s aber bisschen länger)

  11. Als ich begonnen habe war und ist zZ immernoch mein Pseudonym. Was ich manchen Angelegenheiten uns Situationen auch gut befunden habe. Gemacht Fehler kann man nur schwer ausbügeln. Ich werde nun aber auch meinen Namen mehr und mehr verwenden.
    Dazu gibt es einen ganz einfachen Grund. Ein Kunde sprich dich wie an? Mit deinem Namen. Erklär mal warum du im Netz unter XYZ unterwegs bist, obwohl du ABC heist?
    Der Name ist Marke und dahinter steht man auch. Ganz einfach.

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