18 Tipps für Fotografen: Der kreative Umgang mit dem kreativen Loch

IMG_0580Es kommt schleichend und lautlos. Das kreative Loch!

Plötzlich ist es da. Ohne viel herumzupsychologisieren gebe ich Dir hiermit handfeste Tipps, wie Du als Fotograf kreativ das kreative Loch bewältigst.

Der Fotograf und das kreative Loch: No- More- Burn- Out- Guaranty

  1. Starte einen Thread über den Kauf einer neuen Kamera in einem belebten Foto- Forum und versuche, die Diskussion acht Wochen am Leben zu halten.
  2. Starte ein 365 Tage Projekt und versuche es tatsächlich zu Ende zu führen.
  3. Besuche einen „richtig guten“ Workshop und schau einem „echten Profi“ über die Schulter.
  4. Besuche einen Volkshochschulkurs zum Thema Akt- Fotografie.
  5. Schreibe in einem Modelforum einen gut bezahlten Job für Anfängermodels aus und lass Dich von den Models überzeugen, dass sie jeweils der oder die Richtige für diesen Job sind.
  6. Gründe eine Selbsthilfegruppe.
  7. Lauf einen Marathon.
  8. Schau Dir einen Tag lang folgendes Video an: 
  9. Mach vier Wochen Urlaub auf der Hallig Hooge.
  10. Gründe eine Bildagentur und versuche kreative Fotografen für dieses Projekt zu gewinnen.
  11. Nichts ist befreiender: Logge Dich in die Fotocommunitie deines Vertrauens ein und schreibe 100 negative Kommentare.
  12. Poste den Artikel „7 Gründe zum Ausstieg aus einer Fotocommunitie“ in einem Fotoforum und diskutiere.
  13. Gestalte einen Aktkalender mit Landfrauen.
  14. Mach eine Fotoausstellung in einer Eckkneipe, einem Solarium oder einem ortsansässigen Autohaus.
  15. Schreib möglichst vielen Fotografen eine Email und fragen sie, welches Objektiv das richtige für Hochzeiten sei.
  16. Melde Dich beim Finanzamt als Fotodesigner an.
  17. Besuche eine gut frequentierte Hochzeitsmesse in einer Großstadt und lass Dich von allen Hochzeitsfotografen intensiv beraten.
  18. Gönne Dir ein Vorher – Nachher- Beauty- Shooting.

Wenn Du noch besserer Vorschläge für einen unterhaltsamen Umgang mit kreativen Löchern hast, dann schreib sie in den Kommentar.

13 Comments
  1. Der Artikel kommt einen Tag zu spät.

  2. Ich bin mir sicher, dass jeder schon einmal einen dieser Tipps umgesetzt oder in Erwägung gezogen hat. Ich auch, verrate ich aber nicht….:-)

  3. Punkt 11 rockt, wie sie auf einmal alle das ‘Aufeinemrumhacken’ anfangen, hehe *thumbs up*

    Schoene Feiertage,
    Hauke

  4. Bei 11 hab ich vielleicht gelacht – eine tolle Liste.
    Darf ich fortführen?

    #19: Schließ dich solange in deinem Badezimmer ein, bis du 100 vorzeigbare Fotos gemacht hast.
    #20: Veröffentliche alle 100 Fotos in einem Fotoforum. Starte für jedes Foto einen neuen Post und beschreibe, was du dir bei dem Bild gedacht hast.
    #21: Gestalte aus den Fotos ein Fotobuch und verschenke es an jemanden, den du nicht magst (der das aber nicht weiß – Vermieter, Nachbarn, Kunden, …).

  5. Also nach dem Video hab ich jetzt echt angst vorm älter werden.

    Aber mal ganz ehrlich, dass meiste sind doch wohl ehr Tipps zum sinnlos Zeit zu vergeuden.. aber ganz lustig.

  6. #22: Fotografiere mal traditionell mit Film und digitalisiere anschließend alle Bilder auf dem Scanner vom Flohmarkt.

    Nun wäre auch ein Karnevalist mit 2×11 Punkten zufrieden gestellt und der Beitrag hätte ebenfalls am 11.11. veröffentlicht werden können…

    In diesem Sinne: “Kölle Alaaf!”

  7. Ich mach Punkt 11 eher bei Fotografie-Blogs:

    Einer der schlechtesten Beiträge die ich hier je gelesenen hab….

  8. @all: Vielen Dank für Eure wichtigen Hinweise und Anregungen. Natürlich sind die Vorschläge ernst gemeint. Wenn Ihr sammelt, dann gehe ich zu einem Vorher/Nachher shooting und berichte davon in meinem Blog…

  9. @Teezeit: Die sollen hier in Kiel besonders unterhaltsam sein….

  10. Punkt 4. ist aber schon Hardcore…

  11. Punkt 18. schon mal umgesetzt

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