For a cup of tea

Ein bisschen fürchte ich mich. Nein, nicht vor dem Linksverkehr, eher vor dem Essen.

Nach England fahre ich für ein paar Wochen. Die Stippvisiten der letzten Jahre lassen mich Böses ahnen.

Die englische Küche war stets gräulich. Wahrlich kann das jeder bestätigen, der mal Rindfleisch auf einem Subway Sandwish sichtete.

Fürchten muss ich mich in England sicherlich auch, falls England gegen Deutschland spielt. Kann mir ein Fussballgott mal kurz sagen, wann das denkbar wäre? Hooligan ist nicht umsonst eine britische Wortschöpfung.

Ein bisschen komisch ist mir auch, weil ich das erste Mal seit der Geburt meines Sohnes alleine ohne Familie reise. Vermutlich werde ich deshalb wieder mehr schreiben, als in den letzten Jahren. Mal sehen…

Das Timing der Reise ist wieder perfekt für die Kieler Woche Flucht. Auch dieses Jahr entgehe ich dem Wahnsinn an der Hörn.

Sehr froh bin ich darüber, dass sich wieder einige Gastautoren gefunden haben, die Dich hier in der Zwischenzeit unterhalten. Vielen Dank an Euch, dass ihr hier die Fahnen hochhaltet.

Bis demnächst…

10 Comments
  1. Zum Glück gibts in England viele Inder, bei denen man gut essen kann.
    Und im Notfall zählt Guinness auch als Mahlzeit 🙂

    Viel Spaß drüben!

  2. ich fand die pasteten ganz gut.

  3. Na dann viel Spaß auf der Insel! Und guten Appetit!!

    Dank auch an Dich, dass ich hier in Deiner Abwesenheit mal wieder als Gastautor mitmischen und hoffentlich für Unterhaltung sorgen kann …

    Beste Grüße, Martin

  4. Das mit den Indern wollte ich auch gerade sagen! 😉 Habe einmal indisch gegessen auf meiner letzten England-Reise und das war das beste Essen, das ich in dieser Woche bekommen habe! 😛

  5. oh du glücklicher. ich würde gern wieder hoch. klar, die küche und so… aber, man kann ja die einheimische küche gut vermeiden. gibt ja genug alternativen.

    viel spaß wünsch ich dir.

  6. Die ersten Zwei aus Gruppe C(England) und D(Deutschland) spielen am 26. und 27.6. gegeneinander.

  7. Hallo Olaf,

    in England ist alles gutes Essen importiert. Ich habe gute Erinnerungen an Thailändisch. Sehr teuer, aber lecker. Ein wahres Highlight! Ist aber nun auch schon neun Jahre her…

    Trotzdem viel Spaß!

  8. Na, so schlimm ist es nun auch nicht. Ich fürchte eher das Wetter – wir waren vor drei Jahren mit dem Zelt in Cornwall und Devon als die Gegend überflutet war und letztes Jahr zehn Tag fast nur Regen!
    Die Pork Pies (Hack-gefüllte Blätterteigtaschen) finde ich für die Reise ideal. Machen gut satt, sind gut zu transportieren, nicht quetschgefährdet und damit Rucksack/Motorradgeeignet und halten sich auch ohne Kühlung locker einen Tag. Sind ziemlich fettig – haben also viel Energie.
    Fish ‘n’ Ships geht immer, man ist ja nie weit weg vom Meer. Zur Abwechslung mal nach Haddock (Schellfisch) fragen anstatt wie immer Cod (Kabeljau).
    Tolle Erfindung im Süden ist am Nachmittag Scones mit Clotted Cream.
    Überhaupt im Süden: Cornish Pasties – alles mögliche in geschlossener Blätterteigtasche. Lecker und praktisch.
    So schlimm ist es gar nicht – Du wirst schon nicht verhungern.
    Gewöhnungsbedürftig ist einiges – Minzsoße, Essig-Chips und vor allem fettig. Klassiker wie der frittierte Marsriegel können nur in England erfunden worden sein. Aber es gibt dort so viel leckeres, was gern übersehen wird!
    Nur eine Dose stand bei uns ungeöffnet im Regal, bis ich sie weg geschmissen habe: Zerstampfte, mit Fett behandelte Erbsen mit Minzgeschmack. Ich habe sie nur gekauft, weil mir das zu Hause keiner glauben würde. Also: Vorsicht im Supermarkt vor Dosen, auf deren Etikett dich eine gezeichnete Erbse umarmen will…

  9. Das Essen ist in England doch richtig gut! Verglichen mit Norwegen:-)
    Das Herankommen an die Küste, mit Deinem Fahrzeug wohl einfacher als mit unserem aber immer noch schwierig genug, denke ich…..
    Liebe Grüße

    Gabi

    • @Gabi: Es ist mit Abstand das schwierigste Land gewesen, dass ich bereist habe.

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