Gastbeitrag: Eine Implementierung einer automatischen Datensicherung unter Mac OS X

Ein Gastbeitrag von Bernd Limbach.

Datensicherung ist ja doch ein größeres Thema, als man meint. Seitdem ich Olaf’s Blog lese, wurde das Thema Datensicherung wenigstens zweimal angeschnitten, u.a. in den Kommentaren zu folgenden Beiträgen:

http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2010/08/04/umfrage-wie-gros-ist-dein-datenlager/
und
http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2010/04/14/cloud-computing-und-bildbearbeitung-was-halten-fotografen-davon/

Hieraus kann man schon wichtige Information extrahieren, z.B.:

1) RAID ist keine gute Idee als Datensicherung,
2) Kopieren auf externe Datenträger, die Festplatten, DVD und auch BluRay sein können,
3) Von Redundanz ist die Rede.

Das sollten auch schon die wichtigsten Punkte in Bezug auf eine Datensicherung sein.

Zum Thema 1) RAID (http://de.wikipedia.org/wiki/RAID) einen kleinen Exkurs:
Ich habe in meinem Mac Pro ein RAID01 (Betriebssystem Software RAID, was auch den Wechsel zwischen OS X 10.5 und 10.6 ohne Schaden überstanden hat), das aus vier Platten besteht. Darauf liegen meine Originale, zwei Punkte waren mir hier wichtig diesen Rechner so einzurichten:

– Ich wollte eine Festplatte haben mit einer genügend großen Kapazität für ca. 4 Jahre haben (Volumen, Laufwerk, wie auch immer bezeichnet),
– Ich wollte einen gewissen Schutz gegen einen Hardwareschaden einer Festplatte.

Gegen Anwenderfehler ist das natürlich nicht gefeit, wie es Matthias in seinem Kommentar zur Umfrage der Datenlagergröße sagte – und sicherlich nicht nur er.

Anfügen möchte ich noch, dass ich mich auf meiner Arbeit einmal mit einem RAID1 auseinandersetzten musste. Dort war eine Festplatte defekt, das System startetet nicht mehr. Wir konnten trotz Hilfe aus Deutschland, das RAID nicht wieder herstellen und mussten das Betriebssystem (Windows) komplett neu installieren. Dann allerdings ohne RAID.

Und noch ein Tipp, über den man nachdenken kann. Auch typengleiche Festplatten eines Herstellers können Fehler von Fertigungschargen aufweisen. Hier soll ein Kauf bei verschiedenen Quellen eine geringere Wahrscheinlichkeit eines möglichen Hardwareschadens durch einen solchen Fehler geben. Ich habe es nicht nachgeprüft, kann mir das aber durchaus vorstellen. Das muss schliesslich jeder selbst für sich entscheiden.

Fazit zu RAID:

Man sollte es schon mit einer gewissen Vorsicht betrachten. Als Backup bietet es nicht unbedingt die Sicherheit, die man zu bekommen scheint…

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema und wie man eine Datensicherung realisieren kann, Das möchte ich Euch an meiner Implementierung vorstellen. Hierzu habe ich mir aus einigen Quelle im Internet die benötigten Informationen und Ideen zusammengesucht und umgesetzt.

Auch wenn ich einen Mac Pro besitze, so denke ich, es gibt eine oder auch mehrere Möglichkeiten dies unter Windows ähnlich zu realisieren. Wer hierzu etwas sagen kann, der soll doch einfach mal Olaf kontaktieren. Das wäre sicherlich eine schöne Ergänzung zu diesem Artikel!

Hier meine Überlegungen:

1) Die Datensicherung sollte automatisch erfolgen,
2) Time Machine wollte ich nicht nutzen,
3) Bordeigenen Mittel sollten zur Anwendung kommen,
4) Die entsprechende Verzeichnisstruktur sollte einfach kopiert werden können, damit man ebenfalls die Daten händisch zurückspielen.

Zu 1) Automatische Datensicherung

Ich bin ja von Natur aus doch recht faul und wollte die Datensicherung auf jeden Fall automatisch ablaufen lassen, ohne mich jedes mal extra darum kümmern zu müssen.

Zu 2) Keine Nutzung von Time Maschine

http://de.wikipedia.org/wiki/Time_Machine_%28Apple%29
Ich habe mich mit dem automatischen Datensicherung von OS X Time Machine nicht im Detail beschäftigt, da ich auf alle Fälle Punkt 4) realisieren wollte. Nicht auszuschließen ist aber, dass Time Machine gut geeignet ist, da es automatisch tägliche, wöchentliche und monatliche Sicherungskopien macht. Das hört sich doch schon einmal ganz gut an, es soll hier Abe reicht weiter darauf eingegangen werden.

Zu 3) Ausnutzung von bordeigenen Mitteln von OS X

Time Machine ist ja auch ein bordeigenes Mittel, lasse ich aber trotzdem links liegen.
Im Internet stieß ich vor etlichen Monaten auf folgenden Artikel:

Tutorial Backups mit launchd bei macresearch.org:
http://www.macresearch.org/tutorial_backups_with_launchd

Damit konnte ich alle Punkte 1) bis 4) realisieren.

Was ist launchd?

Launchd (http://de.wikipedia.org/wiki/Launchd) ist ein Verwaltungssystem zum Starten, Beenden und Verwalten von Daemons, Programmen und Shell-Scripts, der bei OS X das gute alte init ersetzt. Windows Benutzer mögen jetzt ihre Köpfe kratzen, deshalb als kurze Erklärung, launchd oder init ist das erste Programm, was der Rechner beim starten ausführt. Erst danach werden Gerätetreiber (f. Datenträger, Tastatur, Maus, Grafiktreiber, etc.) geladen und der Kernel des Betriebssystems ausgeführt, damit wir in einer schönen grafischen Benutzeroberfläche arbeiten können. Eine Kommandozeilen Shell oder eine DOS Konsole ignorieren wir einmal hier.

Damit kann man so allerlei machen, u.a. auch zu definierten Zeitpunkten bestimmte Aktionen ausführen. Kommt das einigen bekannt vor? Genau, unter einem traditionellen Unix, GNU/Linux oder BSD kann genau dies cron (http://de.wikipedia.org/wiki/Cron). Ein vergleichbares Programm in der Basis von Windows ist mir nicht bekannt.

Mit launchd kann man aber auch noch andere Bedingungen abfragen, so z.B. das Vorhandensein eines Volumes (einer Festplatte bzw. Laufwerks). Und genau das habe ich gemacht, wie es im Tutorial auch beschrieben ist. Leute, die dies nachbauen wollen, sollten auf alle Fälle die Kommentare lesen!

Insgesamt habe ich drei externe Festplatten, auf die eine Datensicherung erstellt wird:

– PhotoBackup01-10: Backup Platte f. d. Tage 1 bis 10 des Monats,
– PhotoBackup11-20: Backup Platte f. d. Tage 11 bis 20 des Monats,
– PhotoBackup21-31: Backup Platte f. d. Tage 21 bis 31 des Monats.

Die Aufteilung mag einigen Lesern durchaus übertrieben erscheinen, hier sei aber die Lektüre von zwei Blogeinträgen des amerikanischen Fotografen Chase Jarvis ans Herz gelegt, die zur Entscheidungsfindung maßgeblich beigetragen haben:

http://blog.chasejarvis.com/blog/2006/12/how-to-back-up-your-photography-the-basics/
http://blog.chasejarvis.com/blog/2006/12/important-storage-and-backup-solutions-for-your-photography/

Und sein Video zu Thema:

http://blog.chasejarvis.com/blog/2010/06/workflow-and-backup-for-photo-video/

Ebenfalls interessant ist ein Kommentar von Bayou Bill im Blog des Discerning Photographer vom 30.06.2010 unter:

http://thediscerningphotographer.com/2010/06/29/backing-it-all-up-let-chase-jarvis-show-you-how/

Durchaus wichtig, das man überhaupt erst einmal ein Backup macht. Sinnvoll erscheinen zwei separate externe Festplatten, auf denen jeweils eine Datensicherung durchgeführt wird. Damit wären die Punkte I2) und I3) vom Anfang erfüllt.

Durch ein Shell Script (Batch Datei im DOS Jargon), welches noch nicht gesicherte Dateien auf die Datensicherungsvolumes kopiert.

Dazu kommt Rsync (http://de.wikipedia.org/wiki/Rsync) zum Einsatz, wie es auch im Tutorial von Macresearch der Fall ist. Dies kann man im Prinzip auch mit einem anderen Programm tauschen, z.B. cpdup (http://leaf.dragonflybsd.org/cgi/web-man?command=cpdup&section=ANY). MIt letzterem wollte ich meine Datensicherung eigentlich realisieren, aber wegen einer mangelnden nativen Mac OS X Version habe ich schließlich das mitgelieferte Rsync verwendet (und wie sich das mit meinem Punkt 3) widerspricht ;-). Ein Hinweis noch, mit Rsync kann man so etwas auch über ein Netzwerk realisieren und ist nicht zwangsläufig auf lokal angeschlossenen Medien beschränkt.

Statusmeldungen werden in der System Log Datei geschrieben, sind also zuerst einmal für den normalen Benutzer unsichtbar. Somit ist eine Fehlersuche möglich, aber nicht ganz trivial, wie ich bemerken musste. Das System Log ist nur als Administrator aka root einzusehen.

So dauerte es dann doch einige Wochen, bis ich das System schließlich zum Laufen bekam, denn u.a. sind Shell Skripts an die lokale Installation anzupassen und schließlich noch Fehler, trotz Copy/Paste, auszumerzen.

Im obigen Zusammenhang mag ich noch drei nützliche kleine Programme erwähnen, von denen mir zwei wirklich nützliche Dienste leisten:
Um mein Systemvolumen zu sichern, kann ich für Mac OS X die beiden Programme CarbonCopyCloner (http://www.bombich.com/) oder SuperDuper (http://www.shirt-pocket.com/SuperDuper/SuperDuperDescription.html) empfehlen, die einen exakten Klon auf externe Datenträger spielen können. Von diesen Klon kann man den Rechner dann auch wieder starten. Dies mache ich persönlich mit CarbonCopyCloner. Ein schönes und funktionelles Startmenü zur Auswahl des Startvolumen kann mit rEFit (http://refit.sourceforge.net/) installiert werden. Sehr empfehlenswert! Trotzdem der Hinweis, dass die Nutzung jedes dieser Programme auf eigene Gefahr erfolgt.

Schlussbetrachtung:

Die Art, wie ich meine Datensicherung aufgezogen habe, ist zuerst sicherlich nicht die einfachste, man muss sich schon ein bisschen damit beschäftigen. Alle vier Ziele, die automatische Datensicherung, die Nutzung von bordeigenen Mitteln ohne Time Machine und die einfache Datenstruktur wurden erreicht. Ich bin also derzeit in einem Status, wo die Datensicherung soweit funktioniert. Allerdings ist sie wohl noch nicht optimal, aber das kann sich auch noch ändern.

Zur Fotoverwaltung nutze ich Apple’s Aperture 3 und nach einem Bearbeiten von Fotos passiert derzeit erst einmal gar nichts in Sachen Datensicherung, die geänderte Aperture Bibliothek und/oder Originale werden nicht direkt gesichert. Hier ist es sicherlich mittels Applescript möglich vor dem Beenden von Aperture oder vor dem Herunterfahren des Rechners eben dieses Launchd Job auszuführen und die Datensicherung auf den aktuellen Stand zu bringen.

Wenn ich denn dann auch noch meine Faulheit überwinde und eine dieser externen Festplatten an einem externen Ort zu lagern und regelmäßig zu austauschen, so dass immer nur 2 externe Festplatten am Mac angeschlossen sein werden, dann wäre alles so, wie es sein sollte.

Jetzt ist aber Schluss, denn dieser Artikel ist sicherlich keine leichte Kost gewesen. Ich hoffe trotzdem, dass es dem einen oder anderen ohne Datensicherung doch Anregung sei, um nun doch endlich mal ein Backup anzulegen. Und wenn es schließlich nur ein schöner Ausdruck eines digitalen Fotos ist, denn auch das ist eine Art Datensicherung.

Für Hinweise und Vorschläge, Erfahrungen, ob gut oder schlecht, zum Thema sind sicherlich alle dankbar, nicht nur Olaf und der Autor.

Vielen Dank für Eure Geduld zu diesem langen und auch technischen Artikel und Olaf Dank, das ich wieder einen Gastbeitrag beisteuern durfte.

Bernd betreibt hobbymäßig das Fotografieren, Bilder sind auf seiner Homepage http://www.belimbach.de und in Flickr unter http://www.flickr.photos/belimbach zu finden. Seine Fotolagerung und -bearbeitung erfolgt auf einem Mac fast ausschließlich mit Apple Aperture. Pixelmator, Photoshop Elements 8 und Hugin (Erstellung von Panoramas) haben aber auch ihre Daseinsberechtigung im Programmverzeichnis.

10 Comments
  1. Hallo Bernd, hallo Olaf,
    ein wirklich wichtiges Thema.
    Aber unter MacOSX ist TimeMachine (kurz TM) eine guten Entscheidung. Ich selbst habe wohl in etwa die Konfiguration wie Bernd, nutze auch ein RAID1 und TM auf einer externen Festplatte – hier ganz normal per USB, weil die Geschwindigkeit keine Roll spielt. Mit TM habe ich die Möglichkeit ganz einfach Ordner oder Dateien wieder her zustellen, ist bestens ins Betriebssystem integriert und bedarf (fast) keiner Konfiguration. Ich möchte mich nicht um zusätzliche Tools kümmern müssen, die ja auch wieder verwaltet werden wollen, sondern bin wieder zurück zu den Wuzeln und habe mich für die Bordmittel moderner Betriebssysteme besonnen. Eine gute Wahl wie ich meine.

    Was sichere ich damit?
    Klar, Mail & Co, alle meine Dokumente, etc…
    und dann die Bilder:
    – Originale liegen in einem Ordner ohne Struktur
    – Aperture Library
    wenn sich wirklich mal was verabschiedet, ist es einen/zwei Mausklicks entfernt und steht mir wieder zur Verfügung.

    Aber ehrlich, SATA Festplatten sind heute recht sicher und überwachbar! Ergo sind Datenverlust eher durch den User gegeben (da nehme ich mich nicht aus…) als durch die Technik.

    Richtig ist aber auch: Sicher ist sicher – ergo sichern!!

    Grüße
    Gerhard

  2. Danke für den interessanten Artikel. Time Machine ist vom Ansatz her zwar eine gute Idee, aber leider von Apple nicht zuende gedacht. Time Machine kann nur von der internen Platte im Mac Backups anfertigen. Damit war das für mich völlig ungeeignet. Mein Datenbestand liegt aus Gründen das Kapazität auf einer externen Firewire Platte und damit war TM aus dem Spiel. Ursprünglich war meine Planung, die externe Platte durch ein NAS mit RAID 1 zu ersetzen und davon dann automatische Backups auf eine weitere externe Platte zu machen. Das NAS sollte also meine Produktionsumgebung sein.

    Leider habe ich beim Kauf durch Unwissenheit daneben gegriffen. Die Performance des NAS (dlink DNS 323) ist für meinen Verwendungszweck grottig. Von GigaBit merkt man nicht viel, erst recht dann nicht, wenn man von FireWire 800 verwöhnt ist.

    Somit ist meine Produktionsumgebung weiterhin die FW-Platte und das NAS habe ich zum ersten Backup-Medium degradiert. Zudem kommt noch eine weitere Datensicherung, die ich extern auslagere.

  3. Kleine Anmerkung aus eigener Erfahrung: Für mein letztes Festplattenupgrade hab ich extra drei 1,5TB Platten verschiedener Hersteller gekauft.

    Womit ich nicht gerechnet hatte: der Paketdienst hat das Paket wohl mit richtig schwung gegen zu Boden geworfen, alle drei Festplatten haben innerhalb von zwei Wochen das zeitliche gesegnet. Die Festplatten wurden als Transportschaden anstandslos ersetzt, aber wenn ich mich auf sie schon verlassen hätte, wär ich meine Daten losgewesen.

  4. Ich lagere meine Fotos aus Platzmangel auch auf einem externen Drobo. TimeMaschine nützt mir also auch nicht viel. Ich setze es dennoch ein um die lokalen Daten zu Sichern. Die Fotos auf dem Drobo sicher ich noch mal auf eine externe USB-Platte. Das mache ich manuell per RSYNC nachdem ich die Fotos importiert/bearbeitet habe. Ich habe Lightroom so eingestellt das er nach dem Bearbeiten mich dazu auffordert ein Catalog-Backup machen zu lassen, das erinnert mich gleichzeitig dran das RSYNC Skript im Anschluss zu starten. Bisher habe ich es nicht vergessen. Und wenn doch bin ich mir mehr oder weniger sicher das die Daten auf dem Drobo nicht komplett verloren gehen werden. Die Daten werde Redundant gelagert und das Gehäuse kann man zur Not auch noch nachkaufen.
    Was mir allerdings wichtig ist ist die USB-Platte vom Stecker und USB zu trennen. Wer einmal ein Haufen Hardware an einem Blitzeinschlag verloren hat weis vermutlich wieso. Es nützt ja nichts Backups an vier stellen zu haben wenn die alle am gleichen Rechner hängen und alles gleichzeitig einen Schlag ab bekommt. Was noch fehlt ist das ich zwei dieser USB-Platten einsetzen sollte um eine außer Haus zu deponieren. Dafür würde sich vielleicht doch mal eine Platte mit Hardwareverschlüsselung lohnen.

  5. Hallo zusammen,

    die Aussage, dass sich externe Festplatten nicht über TimeMachine backupen lassen ist nicht korrekt. Es können sehr wohl externe Platten einbezogen werden. Es ist lediglich darauf zu achten, dass diese nicht in den Einstellungen zu TimeMachine explizit ausgeschlossen wurden. Funktioniert bei mir zuverlässig!

    Gruß
    Sascha

  6. @Sascha: Ich kann aber nicht auf ein Netzwerklaufwerk sichern, wie beispielsweise auf mein NAS. Wenn das ginge wäre das mal großartig.

  7. @Christian: Die meisten NAS stellen ihren Speicherplatz per SMB-Protokoll im Netz zur Verfügung. Auch das Sichern von TM auf ein per SMB angebundenes NAS ist möglich, wird aber auch gutem Grund von Mac OS X nicht unterstützt. Apple sagt in der Knowledge Base ganz klar, dass die notwendige Absicherung der Datenübertragung über das Netz beim SMB-Protokoll nicht ausreichend ist. Es kann dabei zu unbemerkten Datenfehlern kommen. Und dann nützt einem das BackUp ja nun mal nichts. Auf eigene Gefahr kann man TM aber auch für die Verwendung von SMB-Volumes freischalten. Tante Google hilft dir dabei mit den notwendigen Infos. Ich würde es aber nicht machen.

    Gruß,
    Dieter

  8. Guten Morgen zusammen,

    erst einmal ein Danke schön an alle für die Rückmeldungen (wollte schon Feedback schreiben 😉 und die Diskussion.

    @Gerhard:
    Ich war zugegebenermaßen nicht fleißig genug TimeMaschine bei meinem Desktop zu testen. Das liegt aber auch daran, wie ich meine Daten “verteilt” habe. Die Fotodaten liegen komplett getrennt von meinem Benutzerverzeichnis auf einem RAID01 (aufgepasst, kein RAID1!), also einem kombinierten RAID 1 und RAID0 System. Alle anderen Daten liegen auf meinem Benutzerverzeichnis, das auf einem eigenen Volumen liegt. Und die wären natürlich einfach mittels TM zu sichern. Alternativ kann ich das natürlich auch zu meiner Sicherung hinzufügen. 🙂
    Ich kann ebenfalls einzelne Dateien und Ordner von meinen Sicherungsdatenträgern zurückholen, mehr als den Finder brauche ich da auch nicht. Es ist eine exakte Kopie.

    @Sam:
    Gute Idee mit den drei Größengleichen Festplatten verschiedener Hersteller. Falls es bei mir dazu kommen sollte, werde ich mal versuchen diesen Tipp aus meinen hintersten Erinnerungswinkeln auszugraben.

    @ Sam Figueroa:
    An den Blitzschlag habe ich nun gar nicht gedacht, sehr guter Hinweis! Vielen Dank!
    Darum sollte man wohl wirklich eine externe Platte an einen anderen Ort bringen bzw. den Rechner auch mal von der Steckdose trennen, wenn ein Gewitter aufzieht. Was man dann nur nicht kontrollieren kann sind Erdbauarbeiten, wenn der Bagger mal in die Stromleitung greift…

    Einen schönen Sonntag!

    Gruß, Bernd

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