Olaf Bathke, Fotograf aus Kiel, ist spezialisiert auf die Bereiche Landschafts- und Portraitfotografie. In diesem Blog berichtet er über die Fotografie, die Entstehung von Landschaftsfotos, seine Arbeit als Fotograf in Hamburg bzw. als Hochzeitsfotograf in Hamburg bzw. Kiel und was ihn sonst noch so bewegt.

FX vs. DX – Oder der Vorteil des Halben gegenüber dem Vollen

Gastbeitrag von Martin Hülle:

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Der analoge Kleinbildfilm ist 24×36 mm groß. An diesem Bildmaß gab es über Jahrzehnte kaum etwas zu rütteln. Als dann die ersten digitalen Spiegelreflexkameras auf den Markt kamen, geriet diese Bastion ins Wanken. Bei der D1 aus dem Jahre 1999, Nikons erster DSLR, war der eingebaute Sensor nur halb so groß wie ein Negativ oder Dia. DX nennt Nikon dieses „Halbformat“, mit dessen Einführung auch die Rechnerei begann: Ein ehemals 50 mm Standardobjektiv entspricht seitdem an einer digitalen Kamera einem 75 mm Tele. Der Verlängerungsfaktor kam ins Spiel. Dabei wird gar nichts verlängert, sondern aufgrund des kleineren Sensors nur ein Ausschnitt abgebildet. Gut, am Ende kommt es auf das Gleiche heraus. Vielleicht klingt „Verlängerungsfaktor“ einfach positiver als „Ausschnittabbildung“?! Manche Objektive wurden aufgrund dieser Verlängerung allerdings ihres ursprünglichen Abbilddungswinkels und dadurch der eigentlichen Bestimmung beraubt. Rasch kamen daher neue Objektive auf den Markt, die speziell für dieses kleinere Bildformat produziert wurden. Damit ein Weitwinkel auch Weitwinkel bleibt und nicht zum Normalobjektiv wird.

Vollformat oder Halbformat? Die Vorteile des Halbformates!

Ein paar Jahre später führte Canon die erste DSLR mit einem Vollformatsensor ein, der in seiner Größe dem analogen Kleinbild entsprach. Einige Zeit alleiniger Platzhirsch mit diesem Feature, zogen mittlerweile auch Nikon und Sony nach. Bei Canons Erzrivalen Nikon heißt das Vollformat FX – als Pendant zum kleineren DX-Halbformat. Und seit das Vollformat salonfähig geworden ist, die einst schwindelerregenden Preise der Kameras dieser Klasse in gemäßigtere Bereiche gesunken sind und diese nicht mehr nur den Vollprofis und Edelamateuren vorbehalten sind, schreien nahezu alle ambitionierten Fotografen nach diesem vollen Format. Alle wollen eine solche Vollformatkamera besitzen. Denn endlich ist es wieder so wie früher zu analogen Zeiten, endlich stimmen die Objektivbrennweiten wieder. Und natürlich, nicht zu vergessen, die Qualität ist auch viel besser. Das digitale Halbformat war doch nur ein Übergang, eine Zwischenlösung, bis Sensorentwicklungen vorangeschritten waren und bezahlbarer wurden. Die immer weiter steigenden Pixelmengen auf die kleinen Sensoren zu pressen war und ist doch Murks. Also, das volle Format muss her! FX lautet die Zukunft. DX ist eine Sackgasse.

Aber halt, ist das Größere zwangsläufig immer das Bessere? Okay, der Physik kann man kein Schnippchen schlagen, grundsätzlich liegt der qualitative Vorteil auf Seiten des Vollformats. Bei gleicher Pixelmenge, verteilt auf eine größere Sensorfläche, ist die Bildqualität höher. Mehr Detailreichtum, geringeres Bildrauschen. Und auch das filigrane Spiel mit der Schärfentiefe lässt sich wie einst an der Filmkamera virtuoser gestalten, da es entgegen dem kleineren Format, welches bei gleicher Blendeneinstellung einen größeren Bereich scharf zeichnet, wieder diese feine Freistellung zulässt, die oft gewünscht ist. Doch wer diesen Qualitätsgewinn voll und ganz auskosten möchte, der muss auch die besten Objektive ans Gehäuse schrauben. Sonst wird auf dem Weg bis in die äußersten Bildecken der Vorsprung irgendwann zum Gleichstand, da die alten Analog-Linsen, die noch nicht für das volle Digitalformat gerechnet waren, schlapp machen und nicht halten, was der Sensor an Auflösung verspricht. Ein zweitklassiges Objektiv an einer Vollformatkamera ist wie Michael Schuhmacher im Pferdewagen.

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Für den, der wie ich mit Nikon fotografiert, hieße das, für eine Vollformatkamera die erstklassigen 14-24 und 24-70 mm Linsen zu erweben. Laut Nikon sollen diese speziell für das FX-Format entwickelten Zooms sogar besser sein als die Festbrennweiten in diesem Brennweitenbereich zuvor. Aber diese beiden Objektive sind schwer, groß und teuer. Wem das Allerbeste gerade gut genug ist, der muss in den sauren Apfel beißen und neben der Kamera auch viel Geld in das dazu passende Glas investieren, eine große Fototasche hinzukaufen und sich fortan einen krummen Buckel schleppen. Doch ist das für jemanden wie mich, für den die Fotografie zwar auch Broterwerb ist, der seine Bilder aber oft unter erschwerten Bedingungen bei Trekkingtouren oder gar auf Expeditionen schießt, der goldene Weg?

Ich nenne zwei DX-Gehäuse mein eigen und hatte in den letzten Jahren auf großer Tour immer nur ein 12-24er Weitwinkelzoom und die „Eierlegendewollmilchsau“ der Reisefotografen, das 18-200er, im Gepäck. Und ja, dieses Superzoom, von vielen als Glasscherbe verschrien, ist meine Brot und Butter Linse. Auch ich kenne dessen Verzeichnung und die unscharfen Ecken. Aber möchte ich bei eisiger Kälte auf Grönland oder in einem Sandsturm in der Sahara die Objektive wechseln? Das hat dann schon lange nichts mehr mit Faulheit zu tun. Und ist auch kaum mehr als Kompromiss zu bezeichnen, sondern zuweilen gegenüber der vermeintlich „besseren Ausrüstung“ sogar das für diese Fälle optimalere Werkzeug. Würde ich an einer Vollformat-Nikon einen Brennweitenbereich vom starken Weitwinkel bis hin zum längeren Tele dabei haben wollen (natürlich in der entsprechenden Qualität), käme ich mit dem 12-24, dem 24-70 und einem 70-200 (plus 1,4x Telekonverter, um nahezu die 300 mm zu erreichen) auf ein Objektivgewicht von über 3500 Gramm. Stecke ich stattdessen das 12-24 und das 18-200 ins Gepäck, komme ich mit etwas mehr als nur einem Kilo über die Runden. Ja, natürlich, ich mache Abstriche an der Qualität. Und auch die Lichtstärke fällt bescheidener aus. Aber je nach Einsatzzweck steckt in der nachteiligen Ausrüstung auch etwas Vorteilhaftes. Denn der Verlängerungsfaktor wird hier zum Freund, wenn ich das 18-200er auf Anschlag drehe und ein bildstabilisiertes Tele mit satten 300 mm Brennweite in Händen halte, ohne zuerst aus dem sowieso sauschweren Rucksack einen fast ebenso schweren Glasklotz hervorkramen zu müssen.

Und was die Qualität betrifft: Ich habe den Eindruck, dass häufig auf hohem Niveau gejammert wird. Selbst die Kombination einer Nikon D70s mit ihrer bescheidenen Auflösung von 6 Megapixeln und der Superzoom-Glasscherbe, brachte mir doppelseitige Magazinveröffentlichungen ein, die mancher Meinung nach wohl jenseits des möglichen liegen …

Womit fotografierst Du? Ist Deiner Meinung nach das Vollformat der letzte Schrei oder gibst Du halben Sachen weiterhin eine Chance? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

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Über Martin Hülle:

Martin ist seit vielen Jahren als freier Fotograf, Autor und Abenteurer tätig. Er ist ein Freund nordischer Landschaften, unternimmt Expeditionen ins ewige Eis und fotografiert und schreibt für Magazine im In- und Ausland.

Über die Fotografie, das Reisen und Expeditionen bloggt er unter: www.martin-huelle.de/blog

Wer auf dem Laufenden sein möchte, sollte auch seinen Tweets folgen unter: http://twitter.com/MartinHuelle

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50 Kommentare zu „FX vs. DX – Oder der Vorteil des Halben gegenüber dem Vollen“

  1. Gastbeitrag im Blog von Olaf Bathke: FX vs. DX – Oder der Vorteil des Halben gegenüber dem Vollen … http://bit.ly/58FLLa – (@OlafBathke)

  2. Moritz sagt:

    Gefällt mir gut – leider erlebe ich mich auch selbst immer wieder darin “das Beste” haben zu wollen. Das “das Beste” nicht immer das hilfreichste ist, beschreibst Du eindrucksvoll in Deinem Beitrag.

  3. Nucleusdentatus sagt:

    Ich denke dass man für Bilder im Microstockbereich, die ja bis in die letzte Ecke klar sein müssen bestimmt eine sehr gute Ausrüstung braucht.
    Wenn das Motiv aber so packend ist wie deine Expeditionsfotos, kommt es nicht auf Klarheit bis in die letzte Bildecke an. Das würde nicht zu dem Bild passen.
    Ich stimme Martin zu. Es wird auf sehr hohem Niveau gejammert. Und es braucht sicherlich nicht jeder eine High-End Ausrüstung, selbst wenn man seine Brötchen mit den Bildern verdient. Aber das tuen die wenigsten von denen die jammern.

  4. Nicki sagt:

    Hi Martin,

    Na klar ist es toll eine schöne/scharfe/hochwertige Linse sein Eigen zu nennen. Als das Vollformat bei mir Einzug hielt, kamen plötzlich auch die schweren Linsen. Mittlerweile bin ich wieder wesentlich leichter unterwegs, manchmal sogar nur mit einer 50 mm Festbrennweite. Ansonsten zusätzlich ein kleines bildstabilisiertes Tele (70-200 + Konverter) oder ein ein 17-40 Weitwinkel. Alles zusammen macht dann eben auch gerade mal 1,8 Kg. Ich finde Deinen Kommentar einfach schön geschrieben – und ja: Mein bis heute “einträglichstes” Bild ist vor 5 Jahren mit einer Canon EOS 300D entstanden.

  5. howi sagt:

    Als ich mir vor einem Jahr meine erste Digitalkamera kaufte, konnte ich nicht absehen, was mir blüht. Ausgestattet mit 7 Mpix und 2 Objektiven wollte ich die Welt erobern und mich in meinen Bildern neu erfinden. Doch der Detailreichtum meiner Sujets belehrte mich bald eines Besseren, also musste eine neue Kamera her: APS-C-Sensor mit 11 Mpix – aaah, wie schön war doch die Welt und richtig bunt! Bis, ja bis ich mich entschied, ein Motiv auf Plexiglas in 70×100 drucken zu lassen – toll, nur – irgendwie war da eine “gewisse” Unschärfe drin, die so nicht von mir intendiert war… Konsequenz? Ich brauche eine Fullframe-Kamera, jawohl. Endlich alles bis ins letzte Detail knackscharf! Und um eine weitere Erkenntnis reicher: ich muss wieder Hanteltraining machen, denn etwas mehr als zwei Kilo trägt man nicht einfach so spazieren…

  6. Einauge sagt:

    Lesenswerter Pro-Artikel für das DX-Format. Eine Frage hätte ich. Wie erreicht man bei gleicher Pixelzahl ein höheres Detailreichtum? Weniger Rauschen verstehe ich – bedingt durch die größere Sensorfläche – , aber mehr Details?

    Wie immer: Man sollte das Werkzeug (Kamera, Objektiv, …) einsetzen, mit dem man die gestellte Aufgabe optimal lösen kann.

  7. Guido sagt:

    Die technischen Vorteile des Vollformats sind unbestritten. Die Frage ist nur, wer aus diesen Vorteilen tatsächlich einen praktischen Nutzen zieht. Professionelle Fotografen bei ihren gewerblichen Aufträgen ja. Aber das große Heer der Hobbyfotografen, die auch alle meinen, unbedingt eine Vollformatkamera zu brauchen? 99,99% deren Fotos werden heutzutage nicht im A2-Großformat in einer Galerie und auch nicht als Riesenabzug an der heimischen Wand präsentiert sondern fast ausschließlich am PC angeguckt. Dort in einer Auflösung, die einem winzigen Bruchteil der Originalauflösung des Fotos entspricht. Die Standardauflösung von Fotos bei Flickr als größter Foto-Plattform entspricht mit 500 Pixel Breite (bei 3:2 = 333 Pixel Höhe = 0,1666 Megapixel) beispielsweise nur 0,7 Prozent der Originalauflösung einer Canon 5D II. 126 Originalpixel werden da jeweils zu einem einzigen Pixel verschmolzen. Da bleibt von einer theoretisch besseren Detailauflösung, besserem Kontrast und geringerem Rauschen gegenüber einer Cropkamera garantiert rein gar nichts übrig.

    Aber viele meinen eben, mit einer professionellen Vollformatkamera automatisch professionell zu wirken und einem elitärem Zirkel anzugehören. Zumindest die Industrie freut sich über diesen Trugschluß.

    Ich bin nur Hobbyfotograf ohne irgendwelche gewerblichen Ambitionen. Ich habe einfach Spaß am Festhalten von Reiseerinnerungen und fühle mich mit einer Cropkamera (Canon 40D) und Mittelklasseobjektiven derzeit ausreichend ausgestattet. Da ich wie Du viel unterwegs bin, spielen Volumen und Gewicht für mich auch eine entscheidene Rolle. Gerade in Afrika schätze ich den Brennweitenverlängerungsfaktor von Cropkameras.

  8. manne sagt:

    richtig guter artikel!
    ich bin grade am überlegen ob ich mir eine d300s oder die d700 kaufen soll…. da kommt der artikel grade richtig….
    …ich weiß selber noch nicht was es wird, weil beide kameras gut sind…
    mal schaun.

  9. An Alle, wie schön, dass der Beitrag zur Diskussion anregt!

    @Nucleusdentatus
    Hinsichtlich der Agenturfotografie: Ich habe auch Bilder bei einer Agentur (dem Outdoor Archiv) – dort gilt als “Mindestanforderung” nicht das Vollformat, sondern eine Auflösung von ca. 10-12 MP, da dort die Bilder in DIN A3 Größe zum Download bereitstehen und Bilder aus einer Kamera mit z.B. nur 6 MP da nicht ausreichen würden …

    @Nicki
    “Na klar ist es toll eine schöne/scharfe/hochwertige Linse sein Eigen zu nennen” … Ich leugne ja auch nicht, dass es mir auch gefallen würde eine Nikon D3x und die Super-Zooms zu besitzen :-))

    @howi
    Ich denke, und das ist nicht nur meine Meinung, dass eine 12 MP Kamera (egal ob Voll- oder Halbformat) für Ausdrucke bis ca. 60×90 cm ausreicht (auch in Galeriequalität). Vorausgesetzt ist natürlich sauberes Arbeiten bei allen Schritten der Bildentstehung.

    @Einauge
    Jetzt hast Du mich grad auf dem falschen Fuß erwischt – werde den “Detailreichtum” nochmals recherchieren und nachreichen!

    @manne
    Oh je, eine Kaufempfehlung war das hier ja nicht … schwere Entscheidung … ist eben auch abhängig davon, was und wie und wo Du fotografierst und welche Linsen schon da sind oder Du in Zukunft gerne hättest. Tendierst Du denn schon in eine Richtung?

  10. @Einauge – Nachtrag zum Detailreichtum

    Wie man dem Artikel wohl unschwer entnehmen kann, bin ich eher ein Mann der Tat und weniger des Labors – dennoch der Versuch etwas Licht ins Dunkel zu bringen:

    Vergleich FX vs. DX bei gleicher Pixelmenge (z.B. 12 MP einer Nikon D700 und der D300):
    Hier sticht vor allem der Unterschied im Bildrauschen hervor. Bei gleicher Pixelmenge ist das Rauschen bei einer Vollformatkamera geringer, da die Fotodioden auf dem Sensor in einem größeren Abstand angebracht sind.

    Vergleich FX vs. FX bei unterschiedlicher Pixelmenge (z.B. 12 MP einer Nikon D700 und der 24 MP D3x):
    Die 12 MP Kamera verfügt über das geringere Bildrauschen, allerdings hat die 24 MP Kamera bei identischer Sensorgröße aufgrund der höheren Auflösung eine größere Detailschärfe. Um diese extrem hohe Detailschärfe sichtbar machen zu können, bedarf es jedoch der entsprechenden Objektive.

    Der angesprochene Detailreichtum unterscheidet sich bei gleicher Pixelzahl, jedoch unterschiedlich großer Sensoren kaum. Hier hat aber Einfluss, mit welcher Farbtiefe die Bilder fotografiert werden. Ein mit 14-Bit aufgenommenes Foto zeigt einen höheren Farbreichtum als ein 12-Bit Foto. Dies sollte sich im Tonwertreichtum (“Details”) zeigen. Das wurde an anderen Stellen schon heiß diskutiert und es gab die Meldungen, dass dieser Unterschied nicht erkennbar wäre …

    In meinem Artikel hätte ich anstelle des Detailreichtums wohl den Begriff Detailschärfe verwenden sollen :-(

  11. Frederik sagt:

    Ich bin mit meiner D90 vollkommen zufrieden, und gerade der Cropfaktor ist sehr oft von Vorteil. Ich benötige sicher keine Vollformat.

    Das liebe 18-200 habe ich auch, und für unterwegs, auf Familienausflügen ect. brauche ich wirklich nicht mehr. Doch wenn ich dann ein schönes Landschafts- oder Architekturfoto ablichte, dann ist es doch ärgerlich wenn man die Verzeichnungen und Unschärfen drin hat.
    Dennoch bin ich froh dieses Objektiv als mein erstes genommen zu haben.

    Als nächstes werde ich sicher ein 50 f1,4 oder ein 105 f2,8 einkaufen. Mir fehlt beim 18-200 doch zu oft die Möglichkeit richtig schön mit der Schärfentiefe spielen zu können.
    Das ist der einzige Wermutstropfen den ich bisher beim DX Format hatte; das FX Format stellt einfach schöner frei.

  12. [...] gerade den Gastartikel FX vs. DX – Oder der Vorteil des Halben gegenüber dem Vollen von Martin Hülle im Blog von Olaf Bathke gelesen. Sehr sympathisch finde ich, dass er mal [...]

  13. Olaf Bathke sagt:

    Da ist man mal eine Tag nicht im Blog und die Leser kommentieren wie lange nicht mehr. Danke Martin, für diesen anregenden Artikel. Ich nutze natürlich ein Kamera ohne Crop… ;-)

  14. OlafBathke sagt:

    Toller Gastbeitrag v. Martin Hülle: FX vs. DX – Oder der Vorteil des Halben gegenüber dem Vollen http://bit.ly/58FLLa #Fotografie

  15. Uwe M. sagt:

    Eine interessante Meinungsäußerung von Martin Hülle. Meine alten “analogen” Nikonobjektive funktionieren übrigens hervorragend an der D3. Da brauche ich nicht das neueste Objektiv mit Nanokristallbeschichtung etc. Als Eventfotograf habe ich aber festgestellt, dass es leichter ist einen Auftrag zu bekommen, wenn man mit einer großen professionell aussehenden Kamera angetroffen wird. Das bringt sofort einen nicht zu unterschätzenden Anerkennungsfaktor. Das ist eben so und klappern gehört zum Handwerk. Mit einer Kompaktkamera kann man auch gute Qualität produzieren. Wenn da nicht das Rauschen wäre. Vollformat ist da einfach überlegen. Und ich mag es auch eben deshalb, weil meine alten Objektive funktionieren und ich nicht Croprechnen brauche.

  16. Andrea sagt:

    Muss ich ja lachen. da hatte ich letztens eine Diskussion mit einer Kollegin, ob Voll- oder Halbformat. Da ich beruflich fotografiere (auch Titel- und Doppelseiten) sollte es ja eigentlich eine Vollformat sein. Aber ich liebe den Crop, auch damit kann man wunderbar spielen.
    Die linsen vorne dran sind natürlich die besten die ich für mein System kaufen kann. Un dich glaube auch fest, das das viel viel wichtiger ist, als das was hinten dran ist.

    Obwohl – unser Sohn (11) hatte zum Geburtstag ein 18-200 von Sigma bekommen, und da war ich ob der Qualität doch angenehm überrascht.

  17. Roman sagt:

    Dieser Artikel spricht mir aus der Seele! Ich bin Hobbyfotograf und habe im Urlaub überhaupt keine Lust, 5 kg Kameraequipment mitzuschleppen und andauernd das Objektiv von WW auf Tele zu wechseln. Ich bin mit der EOS 1000D unterwegs (demnächst mal irgendwann ev. die 50D) und habe für Reisen und Ausflüge das Tamron 18-270. Und damit kann man gute Bilder machen! Meiner Meinung nach ist es völlig unnötig, dass man als Hobbyfotograf immer der neuesten und teuersten Technik hinterhergeiert. Ich habe es schon öfters erlebt, von 5D-Besitzern mit sündhaft teuren Objektiven mit rotem Ring belächelt zu werden, die dann aber im Vollautomatik-Modus fotografieren oder nicht wissen, wie man einen manuellen Fokuspunkt einstellt. ;-) Hier bewahrheitet sich immer wieder der Spruch, dass nicht die Kamera alleine das gute Bild macht.

  18. Ich wurde heute darauf hingewiesen, dass in einem meiner Kommentare ein Fehler steckt:

    Das geringere Bildrauschen einer Vollformatkamera gegenüber einer Halbformatkamera mit gleicher Pixelmenge entsteht nicht aufgrund des größeren Abstands der Fotodioden auf dem Sensor, sondern weil die Dioden an sich größer sind!

    Wer genaueres zu den aktuellsten FX-Sensoren von Nikon erfahren will, der wird hier fündig: http://imaging.nikon.com/products/imaging/lineup/microsite/d3s_d3x/de/image_quality/

    @Frederik
    Die Verzeichnungen des 18-200 sind bei Architekturfotos wirklich ärgerlich. Ich nutze zur Bildbearbeitung maßgeblich Capture NX2 und bekomme damit die Verzeichnung einigermaßen gut und schnell entfernt. Und es gibt dafür ja auch noch spezielle Software – doch lästig ist es auf jeden Fall …

    @Uwe M.
    Eine D300 mit Hochformatgriff macht aber schon was her! Und ist von einer “Kompaktkamera” wohl weit entfernt :-)

    @Andrea
    Titel- und Doppelseiten klappen mit Halbformat aber auch, oder etwa nicht!? Ist halt immer die Frage, was, wo, wofür und unter welchen Umständen man fotografiert … Sonst müsste man das ganze ja weiterspinnen und auf jeden Fall mit einer 60 MP Hasselblad fotografieren, weil die 12 MP Halbformatkamera ja höchstens für eine Postkarte ausreicht …

  19. Hallo Martin!

    Danke. Viele trauen sich nicht, das so offen zu schreiben.

    Du sprichst mir aus der Seele, insbesondere:

    - was im DX-Zusammenhang das 18-200 angeht (meines ist leider gerade in den letzten Zügen, schnüff),
    - was die realistischen Anforderungen für “normale” Print-Veröffentlichungen angeht. Im Laufe der Woche sind einige Belegexemplare eingetrudelt, bei denen sehr viele Aufnahmen mit einer “einfachen” DX/18-200-Kombi im Schneegestöber entstanden sind.

    Nochmals Danke – und falls es Dich mal (wieder?) nach Lappland verschlägt: Bitte vorbeischauen!

    Henning

  20. Christoph sagt:

    Ich habe mir mal die Kommentare geschenkt … *gähn* diese Technikdiskussionen und Beiträge ermüden mich. Jeder, der ernsthaft fotografiert weiß ganz genau, was er braucht. Ich rechtfertige mich gerne, wenn ich gefragt werde, warum ich die Kamera verwende, die ich verwende, aber wenn es dann zu einer Qualitätsdiskussion kommt, dann schalte ich auf Durchzug, weil es eine virtuelle Diskussion ist, da es kaum noch Unterschiede gibt. Wenn jemand seine Ansprüche mit seiner Kamera erfüllen kann, sowohl in der Qualität als auch künstlerisch, dann sag ich nur “Herzlichen Glückwunsch … und jetzt lass uns über deine Bilder reden”

    Ich finde übrigens das Wüsten-Bild super geil! Ich finde die Aufteilung der Flächen, die Kontraste und die Position der Person sehr gut gelungen. Gerade die Opposition zwischen der gelben Sandfläche und der blau-weißen Wolkenfläche, die durch ihre Bögen den Raum verengen, auf den die Person zugeht. Damit entsteht noch mehr Dynamik, die dieses Bild so prägnant macht. Toll :)

    Achja: Ich benutze Four-Thirds.

  21. @Christoph:

    Ja – der Haken ist bloss, dass einen ja mittlerweile die Kunden sehr offensiv ansprechen “was Du fotografierst nur mit einer/einem …?”. Da schwingt überdeutlich der Unterton mit “das kann doch nichts sein / werden”.

    Extrembeispiel: Neulich habe ich für die Zeitung eine Eröffnungszeremonie unter freiem Himmel nur mit der D40/18-200 fotografiert. Das reicht dicke. Der Hausherr ist mit einer D3 mit einem Haufen Edelglas rumgerannt und hat mich wie einen Vollidiot behandelt. Die Zeitung war von meinen Fotos angetan :)

  22. @Henning Wüst
    Danke für die Einladung :-) Warum ist Dein 18-200er denn in den letzten Zügen? Meins hält ganz gut …

    @Christoph
    Es ist tatsächlich auffallend, dass in der Fotografie sehr viel über die Technik diskutiert wird und oftmals, so scheint es zumindest, viel weniger über die Bilder!

    Schön, dass Dir das Wüstenbild so gut gefällt. Es ist in Mauretanien in der Sahara entstanden …

    Und auch dieses Bild ist nur mit einer Nikon D40 und dem 18-200er entstanden. Allerdings hatte ich bei dem Einsatz, war ein Praxistest für das CHIP FOTO-VIDEO digital Magazin, doch zuweilen das Gefühl, eine “Spielzeugkamera” in Händen zu halten. Eine schwerere und größere Kamera liegt mir einfach besser in der Hand … da trage ich gerne ein paar Gramm mehr … Und ein paar Vorzüge hat z.B. eine D300 schon – was die Handhabung betrifft, nicht zwingend die Bildqualität …

  23. Thomas sagt:

    Sehr guter Artikel! Hab selber eine D300 und glaube nicht, dass die Qualität der Bilder mit einer FX wesentlich besser wäre! Ich hab die Ausrüstung viel beim Klettern dabei, da tut das geringere Gewicht doppelt gut!
    Ausserdem: Wer von uns “Hobbies” macht sich denn überhaupt die Mühe, die Bilder ordentlich nachzubearbeiten?!
    Aber es ist halt eine gute Ausrede, nur DX!!!

  24. @Martin: Berichte ich Dir, wenn Du mal vorbeischaust :)

    (Vorab: Wackelt wie ein Kuschwanz und der AFS-Motor geht in die Knie und manuell fokussieren ist da wegen der Ausgangsblende auch mit Prismenscheibe nicht so spassig. Das Teil hat aber wirklich schon arg viel mitgemacht.).

  25. [...] Der Martin Hülle veröffentlicht bei Olaf einen aufschlußreichen Gastartikel über das Thema Vollformat – und [...]

  26. Toby sagt:

    Das für mich wichtigste Argument für eine Vollformatkamera wäre das Rauschverhalten. Ich nehme die Kamera gerne mal abends mit in die Stadt oder ähnliches, und meine 400D kann da einfach nicht hinterher. Von daher ist die Entscheidung gefallen, auf Vollformat (5DMarkII) zu sparen. Wenn genügend Geld da ist, schaue ich mir an, was die 7D oder der eventuelle Nachfolger der 50D leisten kann und dann wird überlegt. Aber derzeit sieht es so aus, als ob ich für meine Ansprüche nur mit Vollformat durchkommen würde.
    Was nicht heißt, dass Vollformat das NonPlusUltra ist. Ich glaube kaum, dass ein Reporter aus Krisengebieten so einen Klotz mich sich rumschleppen will..

    Von daher finde ich deine Argumentation (Gewicht, welche Ansprüche haben wir?) durchaus gut, nur leider überzeugt sie mich nicht, da ich andere Ansprüche stelle.
    Freut mich aber ernsthaft, wieder jemanden gefunden zu haben, der trotz 6MP Doppelseiten veröffentlichen kann. Vom Pixelwahn halte ich nämlich auch nicht sooo viel..

  27. elm sagt:

    hm.

    eine Frage habe ich. (vorweg: ich fotografiere nicht der Profession wegen – und betone Amateur zu sein)

    Ein kleiner Sensor (APS-C) und ein Objektiv das den Blickwinkel eines Normalobjektives entspricht, wäre in etwa ein 28mm (ich weiß, nicht ganz).
    Aber der Schärfebereich bei, sagen wir 2-3 m entspricht bei einer beispielhaften Blende von 1.8 nie dem Schärfebereich eines Fullframe mit 50mm.
    Oder sehe ich das Falsch?

    Und das macht doch den Unterschied aus, bzw. damit erzeuge ich doch u. Umständen meine gewünschte Optik.
    (Falls das schon mal in den Kommentaren erwähnt worden ist – bitte ich um Entschuldigung)

    Für mich wäre der erste Grund zum Vollformat eben dieser. Nur der Schönheit wegen. =)

  28. Sven sagt:

    Es ist schon ein entschiedener Unterschied immer das Beste haben zu wollen oder das beste daraus machen zu wollen. Für mich als Anfänger und Hobbyist steht neben dem Spaßfaktor auch immer der Kasten/Nutzenfaktor im Raum. Das bedeutet, z.Zt. das ich mit kleinstmöglichem (finanziellem) Aufwand, das für mich größtmögliche Ergebnis erzielen möchte und muss. Ich fotografiere z.Zt. mit einer Sony A200, einem Minolta 50mm 1,7 (gebraucht für ca. 80 €), einem Tamron 18-200mm und einem Metz MZ40 (ebenfalls gebraucht). Dazu wird sich in naher Zukunft noch ein lichtstarkes Standard Zoom gesellen. Diese Material gilt es dann soweit auszureitzen, bis ich wirklich an die Grenzen des selbigen gelange. Dann kann ich mir Gedanken machen ob ich dringen was besseres brauche. Zugegeben, Spielzeug ist toll, aber es muss nicht immer das teuerste sein.

  29. Ich habe auch lange mit DX Kameras fotografiert. Mittlerweile moechte ich meine D700 aber nicht mehr missen. Allein schon wegen dem geringen Rauschen, das ideale Geraet um available light Bilder zu machen oder auf Events ohne Blitz zu arbeiten. Ein Sucher bei dem man keine klaustrophibischen Aengste befuerchten muss wenn man durchblickt ( Ich bin noch F4 verwoehnt) und meine alten Festbrennweiten machen sich sehr gut dran, z.bsp. 24/2,8 60/2,8 Micro , da ist alles scharf, bis an den Bildrand, top Bildqualitaet, kein Problem.

  30. Stefan T sagt:

    Eine Glasscherbe + DxO sind immer noch ein tolles Team, die in Kombination für kleines Geld (fast) die Leistuing von viel teureren Objektiven bringen. So werden mir mein Tokina 12-24 und meine D70s wohl noch eine ganze Weile reichen. Das freiwerdende Budget habe ich statt dessen in eine kleine, feine LX3 investiert, die mir beim Wandern und Klettern sehr gute Dienste leistet. Wenn die dann auch noch von DxO unterstützt wird, dann geht’s mir noch besser, und das Verlangen den den SLR “Klotz” mitzschleifen wird vermutlich noch weiter abnehmen.

  31. [...] > FX vs. DX – Oder der Vorteil des Halben gegenüber dem Vollen [...]

  32. [...] auch Ausrüstung und Technik beleuchtet. Nachdem ich in der vorigen Woche schon mit einem Gastbeitrag im Blog von Olaf Bathke vetreten war (siehe auch Blog-Eintrag vom 09. Dezember 2009), ist es mir [...]

  33. Stefan sagt:

    Ich stand vor einiger Zeit auch vor der Frage ob ich von meiner D200 auf eine D700 wechseln sollte, habe mich dann aber für eine gebrauchte D300 entschieden. Der Aufpreis war relativ gering und ich kann alle Linsen weiter verwenden. Ich fotografiere gerne Landschaft und Architektur, da benötige ich keine hohen ISO und erweiterte Freistellungsmöglichkeiten. Zu meinem Toki 12-24 gibt es auch keine wirkliche Alternative an FX, mal vom sehr teuren 14-24 abgesehen. Also bleiben wir erst mal bei DX.

    Gruß Stefan

  34. @Stefan
    Alternativ gibts ein 20/2,8 von Nikon fuer ca. 580,- .
    Nicht so gut wie das 14-24 dafuer aber auch in ner andern Preisklasse. Ich nutze ein Nikon 24/2,8 und bin sehr zufrieden. Das Tokina 12-24 hatte ich auch, hab ich verkauft als meine D700 einzug erhielt.

  35. [...] des vergangenen Jahres mit zwei Gastbeiträgen in fremden Gefilden “gewildert” habe (FX vs. DX – Oder der Vorteil des Halben gegenüber dem Vollen und Tipps zur Fotografie auf Wintertouren), tauche ich heute auf lens-flare.de auf. Der Blog über [...]

  36. [...] wenn Du im Blog von Olaf Bathke schon ausführlich über das “Warum” geschrieben hast, kannst Du noch mal kurz [...]

  37. delta-kapa sagt:

    Dass, das Volumen und das Gewicht der Ausrüstung auch eine entscheidende Rolle spielen, ist klar (und wird auch hier in deinem Artikel gezeigt). Solche Faktoren können den Zugang zu Motiven erleichtern oder sogar verbieten.
    Da ich in die Digitale Fotografie relativ, neu-Einsteiger bin, habe ich mir vorher lange genug überlegt und (obwohl ich eine Nikon F-3 verlassen habe) habe ich mich für das Four Thirds System entschieden. (Und zwar für den Anfang mit der damals kleinste DSLR die es gab, die Olympus E-420)
    Und da kann man besonders gute Optiken drauf schrauben, die Zuikos Linsen oder die Leicas sind ne feine Sache.
    Ich erwähne das hier für diejenigen die davon noch nichts mitbekommen. Ausser Halbformat und Vollformat gibt es auch das noch ein bisschen kleinere Four-Thirds Format (und das gleich große micro-Four-Thirds Format µFT).
    Mann muss aber wissen dass die Sensoren da Rausch-Freundlich sind. Aber dass wird nicht immer so bleiben. Die Besitzer von FT (Four-Thirds) Format Kameras haben schon längst die Richtung ihrer Zukunfts-Hoffnungen gewechselt und verlangen seit langem nicht nach mehr Pixel sondern nach weniger Rauschende Sensoren oder andere Techniken die diesen Nachteil kompensieren.
    Denn wen es um die Größe geht, ich meine hier die möglichst kleine Größe und die Leichtigkeit der Ausrüstung, dann ist FT und µFT ein hoffnungsvoller Weg.

  38. [...] Hülle hat sich in meinem Blog ja mal ausgiebig über die Vorteile von Crop Kameras gegenüber normalen 35mm Kameras ausgesprochen. Ein Sturm der Begeisterung machte sich in den [...]

  39. Dr. Alfred Jensen sagt:

    Fotografiere als ambitionierter Amateur schon einige Jahrzehnte, seit 1974 Spiegelreflex. Die besten Erfahrungen habe ich stets mit Original-Objektiven gemacht. (Olympus OM 1, OM 2 und verschiedene Zuikos; danach Nikon F 90, F 100 mit div. Nikon-Zooms und Fisheye, seit 2007 mit der D200, den 12-24, 18-200 Zooms und dem DX-Fisheye. Ab und an habe ich -besonders für Tieraufnahmen- mein altes AF-VR-Nikkor 80-400 dabei, allerdings ein schwerer Brocken. Für die Bildbearbeitung nutze ich DXO – eine tolle Software ! War ich anfangs skeptisch gegenüber der Digitalfotografie, möchte ich die Beweglichkeit nicht mehr missen. Die Qualität: über alle Zweifel erhaben. Es muss wirklich nicht immer das Teuerste sein.

  40. [...] ich in einem Gastbeitrag im Blog von Olaf Bathke über die Formatfrage. Vollformat oder Halbformat? FX vs. DX – Oder der Vorteil des Halben gegenüber dem Vollen. Heute bin ich mit einem weiteren Artikel im ältesten deutschsprachigen Blog mit dem Schwerpunkt [...]

  41. [...] Ende des letzten Jahres schrieb ich im Blog von Olaf Bathke über den Vorteil des Halben gegenüber dem Vollen. Es war ein Loblieb auf das Nikon DX-Halbformat. Auf Kameras mit Crop-Faktor, die mir bei der [...]

  42. [...] mit seinem einhergehenden Verlängerungsfaktor und kleineren und leichteren Objektiven auch Vorteile hatte, beschrieb ich einst im Blog von Olaf Bathke. Dennoch musste ein Formatwechsel her, damit es [...]

  43. Oliver sagt:

    Hallo Martin, hallo Leute,

    seit Stunden schon bin ich in allen Foren unterwegs, um irgendwo eine Antwort auf meine im Augenblick drängendste Frage zu finden: D300s oder D7000? Ich weiß, das hat wenig mit dem Artikel FX/DX zu tun. Aber ich denke, ich bin hier mit meiner Frage bei euch gut aufgehoben. Ich bin Hobbyfotograf und habe den Schritt vom knipsen zum fotografieren schon geschafft ;-) Besonders beschäftige ich mich mit Industrie- und Makrofotografie, wobei ich für letztgen. noch immer mit der guten alten Coolpix 4500 sehr zufrieden bin. Ansonsten war ich mit den Bridgecam Coolpix 8700 und 8800 (jeweils mit allen Konvertern) unterwegs. Nach vielen Jahren des Experimentierens bin ich, glaube ich jedenfalls, nun reif für eine erste DSLR. Die D300s begeitstert mich mit ihrem Magnesiumgehäuse, das ich ja schon von der 8700 und der 8800 kenne (toll!). Bei der DSLR könnte ich darauf verzichten, weil ich beispielsweise im Atlasgebirge mit der 87 oder der 88 noch immer gute Bilder machen kann; ISO 50 – 400 reichen bei gleißendem Licht wahrlich völlig aus ;-) Also, was ratet ihr mir? D300 oder D7000? Oder für den Einstieg in die DSLR vielleicht eine D80 oder D90? Bin für jeden Ratschlag dankbar!
    Euch allen ein gutes und kraftvolles 2011!,
    O.

  44. flo sagt:

    hallo oliver,

    vielleicht hast du dich ja mittlerwile schon für ein modell entschieden…
    d300s oder d7000.
    wenn nicht würd ich persönlich die d7000 nehmen.
    kannst ja mal folgendes durchlesen: http://www.kenrockwell.com/nikon/d7000.htm
    ich hab ne d5100 und bin super zufrieden…

  45. Chris sagt:

    Moin Moin,
    ich bin Unterwasserkameramann und plage mich gerade mit einer ähnlichen Frage. Da die besten Motive meistens die mikroskopisch kleinsten sind, bin ich auf Lichtempfindlichkeit und Qualität in der Auflösung bis zu jeder Ecke angewiesen. Bei mir kommt noch hinzu, das ich ab bestimmten Tiefen meine Blitze nicht immer ausrichten kann, weil mein Motiv schon auf dem Vormarsch ist, also schnelle Bildserien. Diese finde ich aber leider nur in den preislich höher angelegten Klassen und unweit ist auch schon das Vollformat. Vielleicht kann Mir jemand aus seinen Erfahrungen eine Kamera emphfehlen, am liebsten Canon oder als die Mutter der Amphibienkameras Nikon.

    Bis denne

  46. Olaf Bathke sagt:

    @Chris:Frag mal Adrian, der kann da bestimmt was zu sagen. Adrian war hier mal Gastautor: http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/12/01/faszination-unterwasserwelt-ein-ausflug-mit-der-kamera/

  47. Norman Celine sagt:

    Ich sag, das war eine Kaufentscheidung, für mich, vielen Dank. Vollformat ist raus. Dank Dir weiß ich daß es alte Objektive nicht bringen, und genau diese Rechnung stellte ich gegen den Kauf eines FX-Body

  48. dida56 sagt:

    Nach gut 20 Jahren Pentax (+ “Helfer” in der Dunkelkammer), Umstieg auf Nikon mit Beginn der digit. Zeit (Casio3500 mit Canon-Objektiv, CP 5700-genial, D40 – ewige Liebe) freue ich mich demnächst auf Vollformat. Die eventuellen Vorteile meiner D90 bleiben mir erhalten – ich werde sie nicht verkaufen. Auf ihr verwende ich u.a. 4 FX-Objektive, so daß ich erstmal gut gerüstet bin. In einigen Jahren wird Vollformat so normal sein, wie es der Kleinbildfilm mal war. Falls 24MP – dann wird auch ein neuer Rechner fällig werden – so soll es sein – so wird es sein. Ich freue mich darauf.

  49. Willi sagt:

    Es wird häufig davon gesprochen, dass Nicht-Profis normalerweise keine Bilder in A2 oder A1 Format plotten. Aus diesem Grund sei auch die von DX Formaten gegebene Detailtreue auf einem Computerbildschirm vollkommen ausreichend. Gerade dem Nicht-Profi fehlt aber vielleicht die Routine, schnell zu entscheiden
    - mit welchem Objektiv und welchen Einstellungen er welchen Effekt am besten erreicht
    - wo die optimale Position zum Fotografieren ist d.h. er ist ggf. zu weit weg vom Objekt
    Aus diesem Grunde passiert es dann doch immer wieder, dass Bilder nachbearbeitet werden müssen, insbesondere durch
    - Herausschneiden, weil nur ein Ausschnitt des gesamten Fotos wirklich interessant ist
    -Freistellen, weil sich der Hintergrund als nicht so optimal herausstellt
    Genau dabei macht sich aber der Nachteil fehlender Detailgenauigkeit bemerkbar, die man auch am Computerbildschirm sieht. Das Rauschproblem ist mir klar. Mir geht es aber vor allem um die Detailgenauigkeit, die man zum Herausschneiden und zum Freistellen noch braucht.

    Meine Frage ist, ob hier der das FX Format ggf. mit höherer Pixel Zahl gegenüber dem DX-Format einen Vorteil bietet. Wenn Sie dazu einen Tipp geben könnten, wäre das ganz prima.

  50. Falk Kollo sagt:

    Ein sehr gelungener Beitrag finde ich natürlich ärgert es mich oft das ich mit meine D7000 besonders bei Porträtaufnahmen nicht so schön freistellen kann wie im Vollformat jedoch bin ich der Meinung das Problem steht immer hinter der Kamera was nützt die Tollste Technik wenn man nicht den ´´Guck´´ hat Motive zu erkennen sie ins richtige Licht zu setzen und das Bild für sich sprechen lässt schauen wir uns doch mal alte aufnahmen aus Analogen Zeiten an wo mit verhältnissmässig wenig technischen Aufwand fantastische Fotos entstanden sind.
    Gr Falk

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