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	<title>Olaf Bathkes Arbeit als Fotograf und Hochzeitsfotograf in Kiel und Hamburg &#187; Making of</title>
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	<description>Scharfsinniges, Ehrliches, Exklusives, Lebendiges aus dem Leben eines Fotografen!</description>
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		<title>Making of: Pointe du Raz</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 13:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Making of]]></category>
		<category><![CDATA[Canon 5D Mark II]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
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		<description><![CDATA[Pointe du Raz: Wo das wilde Wasser tost Kameraausrüstung versenke ich ja schon mal im Atlantik. Ich arbeite gerne in der Nähe des Wassers. Das bedeutet, dass ich auch immer gut aufpassen muss, nicht irgendeinen Wasserschaden zu erleiden. Dieses &#8220;making of: Pointe du Raz&#8221; werde ich mal nutzen, um mich ein bisschen zu den Aspekten [...]


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<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4234" title="Pointe du Raz" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/04/pont-du-raz-01.jpg" alt="pont-du-raz-01" width="525" height="350" /><strong>Pointe du Raz: Wo das wilde Wasser tost<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/11/11/making-of-baye-le-trespasse/">Kameraausrüstung versenke ich ja schon mal im Atlantik</a>. Ich arbeite gerne in der Nähe des Wassers. Das bedeutet, dass ich auch immer gut aufpassen muss, nicht irgendeinen Wasserschaden zu erleiden.</p>
<p>Dieses &#8220;making of: <strong>Pointe du Raz</strong>&#8221; werde ich mal nutzen, um mich ein bisschen zu den Aspekten der &#8220;Sicherheit am Arbeitsplatz&#8221; bzw. Vorsichtsmaßnahmen zu äußern.<span id="more-4233"></span></p>
<p>Gerade Salzwasser ist für feinmechanische oder elektrische Bauteile extrem gefährlich. Lötstellen erleben im direkten Kontakt mit Salzwasser bei gleichzeitiger Stromdurchleitung den schnellen, galvanischen Tod.</p>
<p>Salzwasser frisst zudem an Glasvergütungen und Metallbauteilen.</p>
<p>Natürlich muss man beim Fotografieren nicht nur auf die Ausrüstungsgegenstände, sondern auch auf die eigene körperliche Unversehrtheit aufpassen.</p>
<p>Mit den Erläuterungen zu dem obigen Foto will ich Dir mal meine Sicherheitsvorkehrungen etwas erläutern:</p>
<p>Am Pointe du Raz entschied ich mich einen relativ steilen Abhang herunterzuklettern, um ein Foto zu machen. Wenn ich einen Hang herunterklettere, so bin ich immer sehr vorsichtig. Die Kameratasche und auch das Stativ sind gerne beim Klettern im Weg. Ich pass immer genau auf, wo sich welches Teil gerade befindet, damit ich nicht bei ruckartigen Bewegungen plötzlich weggedrückt werde.</p>
<p>Der Wellengang auf offener See ist meist tückisch und man sollte immer damit rechnen, dass Wellen plötzlich anders brechen, als man es erwartet. Habe ich Zeit, so beobachte ich den Wellenverlauf genau. Meistens gibt es irgendeinen Rhythmus, in dem Wellen unterschiedlicher Größe an Land schlagen. Ich versuche mich dabei an festen Felsen zu orientieren, um die Höhe der Wellen besser einschätzen zu können. Das dient nicht nur dem persönlilchen Schutz, es hilft mir auch das fotografische Potential von Wellen besser einschätzen zu können.</p>
<p>Da ich kein hinreichend großes Teleobjektiv hatte, entschied ich mich die Wildheit der See vor meinen Füssen einzufangen und nicht in weiter Entfernung im Dunst.</p>
<p>Die Luft war diesig, so dass ich einen Polfilter einsetzte. Polfilter filtern, auch in ungünstigen Lichtverhältnissen, immer noch einen Teil der Reflexionen in der Diesigkeit. Der feine Nebel besteht ja aus kleinen Wassertropfen, die von dem Sonnenlicht illuminiert werden. Fotografiert man gegen das Sonnenlicht ist der Filtereffekt nicht besonders groß, aber immer noch erkennbar.</p>
<p>Besonders bei Gegenwind muss man einen Umgang mit der Gischt finden. Die feinen Wassertropfen verunreinigen das Glas des Objektives bzw. des Filters. Die Reinigung des Glases kostet Zeit, deshalb schütze ich die Kamera mit einem kleinen Schirm, der einer meiner wichtigsten Ausrüstungsgegenstände ist.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/04/pont-du-raz-02.jpg" rel="lightbox[4233]"><img class="aligncenter size-full wp-image-4235" title="pont-du-raz-02" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/04/pont-du-raz-02.jpg" alt="pont-du-raz-02" width="525" height="350" /></a>Einer meiner wichtigsten Ausrüstungsgegenstände: Ein kleiner Regenschirm, hier ausnahmsweise mal zu sehen ;-)</p>
<p>Das Ganze sieht für Außenstehende natürlich ein bisschen komisch aus, aber es ist einfach und hilft. Natürlich muss man darauf aufpassen, dass der Schirm nicht gerade dann im Sichtfeld ist, wenn man den Auslöser drückt. ;-)</p>
<p>Wenn sich unter mir Felsspalten oder Wasser befinden, dann bin ich beim Öffnen meiner Kameratasche bzw. beim Bewegen eines Ausrüstungsgegenstandes immer sehr vorsichtig. Wenn an solchen Orten etwas fällt, dann greift meistens Murphys Law und der Filter für 200€ ist weg.</p>
<p>Die Kamera auf dem Dreibein sichere ich auch ganz häufig mit dem Kameragurt ab. Den Gurt halte ich meisten mit einer Hand fest. Vorher habe ich mir natürlich einen Fluchtweg hinter meinem Rücken genau ausgeguckt. Steht die Flucht aufgrund unvorhergesehenen Wassereinfalls an, weiß ich also, wo ich hinzutreten habe.</p>
<p>An besonders gefährlichen Felskanten arbeite ich auch mit einer Schwimmweste, die sich selber aufbläst.</p>
<p>Vielleicht noch einige Worte dazu, wie ich mein Glas von der Gischt reinige. Ich nutze Brillenputztücher ohne irgendwelche Zitronensäuren. Die Säuren sollen nämlich Vergütungen angreifen. Wenn Du im Ausland bist, dann solltest Du Dir einen Vorrat aus  Deutschland mitbringen. Brillenputztücher scheinen im Ausland keinen Markt zu haben. Oftmals bekommt man am Meer irgendwelche Öle entgegengespritzt. Da reinigt der Alkohol natürlich besser und schneller, als irgend ein Mikrofasertuch.</p>
<p>Meine Kameratasche lagere ich übrigens häufig einige Meter hinter mir. Das ist zwar unpraktisch, hat sich aber schon häufig bewährt, wenn unvorhergesehen hohe Wellen einschlagen.</p>
<p>Achja, meiner Frau erkläre ich meistens genau, wo ich fotografieren werde. Sollte ich mal einen Fuß verstauchen, so kann Sie mich leichter wiederfinden. Früher hatte ich auch immer noch eine Trillerpfeife dabei, damit ich in solchen Situationen leichter auf mich aufmerksam machen könnte.</p>
<p>Ein Großteil meiner Aufmerksamkeit gehört dann dem Beobachten des Wassers und der Wolken. Das dient nicht nur der Sicherheit, sondern auch der künstlerischen Auseinandersetzung.</p>
<p>Für das obige Foto habe ich eine relativ schnelle Verschlusszeit gewählt, damit die Rauheit des Atlantiks einfrieren kann.Den Polfilter hatte ich schon weiter oben erwähnt. Der Rest ist einfache Kontrastanhebung in Lightroom.</p>
<p>Habt Ihr noch Hinweise, wie ihr Euch vor Gefahren schützt?*</p>
<p>*) Wie es der Zufall so will. Dieses making of habe ich vor meiner letzten Frankreich Tour geschrieben und eine Woche später, hat das Atlantikwasser ein zweites Mal eine Kamera beschädigt.</p>



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		<title>Making of: Heimathafen</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 12:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Making of]]></category>
		<category><![CDATA[Fotograf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Heimathafen Erster Weihnachtstag! Nach einer fetten Gans im Kreise der Familie treibt es uns zu später Stunde nach Hause. Der Weg an der Kieler Förde ist obligatorisch. Ganz am Ende staune ich nicht schlecht, ob der Lichterketten im unserem Kieler Marine Arsenal. Das Entfachen von Lichtern gehört nicht umsonst in den Dezember. Bedeuten die vielen [...]


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<p style="text-align: center;"><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-01.jpg" rel="lightbox[3197]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3198" title="Heimathafen-01" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-01.jpg" alt="Heimathafen-01" width="525" height="350" /></a>Heimathafen</p>
<p>Erster Weihnachtstag! Nach einer fetten Gans im Kreise der Familie treibt es uns zu später Stunde nach Hause. Der Weg an der Kieler Förde ist obligatorisch. Ganz am Ende staune ich nicht schlecht, ob der Lichterketten im unserem Kieler Marine Arsenal. Das Entfachen von Lichtern gehört nicht umsonst in den Dezember. Bedeuten die vielen kleinen brennenden Lichter schlicht und einfach Hoffnung. Hoffnung darauf, dass die dunkle Zeit bald vorbei ist. Lichter entfachen! Ein fotografisches Thema par excellence.<span id="more-3197"></span></p>
<p>Wie Tannenbäume geschmückt liegen dutzende Militärschiffe auf Anker. Die Matrosen sind sicherlich zum großen Teil auf Heimaturlaub.<br />
Eine Krönung aller Schiffe Außen vor: Die Gorch Fock liegt öffentlichkeitswirksam an der Mole. Ich musste mit meiner Familie nicht lange verhandeln, um mir vom Rest des Abends frei zu nehmen. So eine Chance bietet sich auch einem Fotografen aus Kiel nicht häufig.<br />
Kiel hat nicht viele Symbole, Heimat zu vermitteln. Die <strong>Gorch Fock</strong> ist sicherlich eines der potenteren Symbole, die Segeln, Nationalstolz, <strong>Kieler Förde</strong> und Heimat in sich vereint. Ich kenne nicht viele gute Fotos von diesem Segelschiff. Die meisten Fotos zeigen das Schiff in vollen Segeln.<br />
Heute ist alles anders, die Ruhe, die Pracht, die Tages- und Jahreszeit. Kein Zweifel, das fotografische Thema hat etwas mit Heimat zu tun.<br />
Mein Telezoom versprach mir zunächst den besten Bildausschnitt. Ich lief an der Uferpromenade ein wenig hin und her. Ich probierte mich zugleich an einigen Einstellungen der Kamera.</p>
<h3>Bei der Nachtfotografie ist einiges zu beachten.</h3>
<p>Eine möglichst kleine Blendenöffnung ist in der <strong>Nachtfotografie</strong> Garant für tolle Spitzlichter. Die Architektur des Objektives ist entscheidend über die Qualität und das Aussehen der Spitzlichter.</p>
<p>Hier seht ihr mal den Unterschied von einer großen bzw. kleinen Blende.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-muster-f16.jpg" rel="lightbox[3197]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3205" title="Heimathafen-muster-f16" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-muster-f16.jpg" alt="Heimathafen-muster-f16" width="399" height="266" /></a>F16 viele Spitzlichter</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-muster-f28.jpg" rel="lightbox[3197]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3204" title="Heimathafen-muster-f2,8" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-muster-f28.jpg" alt="Heimathafen-muster-f2,8" width="399" height="266" /></a>F2,8 wenige Spitzlichter</p>
<p>Natürlich geht bei einer kleinen Blendenöffnung eine Menge Lichtenergie verloren. Die gilt es, entweder mit einer längeren Verschlusszeit oder einer Erhöhung der (ISO) Lichtempfindlichkeit zu kompensieren. Hier muss der beste Kompromiss gefunden werde. Das ideale Zusammenspiel von ISO Wert, Verschlusszeit und Bildrauschen lässt sich kaum in einer Tabelle zusammenzufassen. Hier gilt es in das Kameradisplay hineinzuzoomen und das Bildrauschen und den Detailverlust in Augenschein zu nehmen.<br />
Kommen wir zur Komposition:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-muster-03.jpg" rel="lightbox[3197]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3200" title="Heimathafen-muster-03" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-muster-03.jpg" alt="Heimathafen-muster-03" width="399" height="266" /></a>zu hoch = zu distanziert</p>
<p>Ich probierte eine Einstellung von der Uferpromenade aus. Jedoch verwarf ich diese Einstellung wieder. Irgendetwas war mir nicht stimmig.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-muster-04.jpg" rel="lightbox[3197]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3201" title="Heimathafen-muster-04" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-muster-04.jpg" alt="Heimathafen-muster-04" width="399" height="266" /></a>Tolle Idee ohne Bezug zum Thema</p>
<p>Ich wanderte ca. 100 Meter zurück und nahm die Straße mit in den Ausschnitt. So interessant die Idee von Autolichtern in einem Foto auch sein mag, so wenig hat es mit dem Thema Heimat zu tun.<br />
Also weiter komponieren.</p>
<p>Ich schaute mir die Einstellung davor noch einmal an. Jetzt wurde mir bewusst, was nicht stimmig war. Der Winkel des Betrachters ist mir zu erhöht, das schafft wiederrum ein etwas distanziertes Verhältnis zum Segelschiff, was zudem etwas entrückt dar steht.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-muster-05.jpg" rel="lightbox[3197]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3202" title="Heimathafen-muster-05" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-muster-05.jpg" alt="Heimathafen-muster-05" width="399" height="266" /></a>Wir nähern uns einem guten Foto</p>
<p>Ich stieg hinab an den Ministrand und verschob meine Kamera auf dem Dreibein bis kurz über den Boden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-muster-06.jpg" rel="lightbox[3197]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3203" title="Heimathafen-muster-06" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-muster-06.jpg" alt="Heimathafen-muster-06" width="399" height="266" /></a>Ebbe in Kiel</p>
<p>Das Glück war in der Form von Niedrigwasser mit mir. Ich konnte noch ca. 100 Meter weiter am Ufer entlangwandern. Genug Platz für die ideal Einstellung.<br />
Nun gilt es nur noch bei 30 Sekunden Belichtungszeit den idealen Wellengang abzuwarten. Nach ca. 30 Auslösungen war ich dann zufrieden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-02.jpg" rel="lightbox[3197]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3199" title="Heimathafen-02" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-02.jpg" alt="Heimathafen-02" width="525" height="350" /></a>Das zweite gute Foto der Serie</p>
<p>Mir gefällt dann auch noch die Aufnahme mit dem Weitwinkel so sehr, dass ich auch damit noch einige Aufnahmen mache.</p>
<p>Wie findest Du dieses Making Of?</p>



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		<title>Making of: Highlight</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 06:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Making of]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Es war nicht schwer, das gute Foto zu machen. Schwer war es nur, die Zeit zu überstehen, bis wieder ein solches gutes Foto entstehen konnte.&#8221; Schwer, aber spannend, finde ich es, die Zeit zwischen den richtig guten Fotos auszuhalten. Und mit richtig guten Fotos, da meine ich jene Fotos, die man vielleicht 6-mal im Jahr [...]


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<p><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/highlights.jpg" rel="lightbox[3020]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3125" title="highlights" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/highlights.jpg" alt="highlights" width="525" height="348" /></a></p>
<p><em>&#8220;Es war nicht schwer, das gute Foto zu machen. Schwer war es nur, die Zeit zu überstehen, bis wieder ein solches gutes Foto entstehen konnte.&#8221;</em></p>
<p>Schwer, aber spannend, finde ich es, die Zeit zwischen den richtig guten Fotos auszuhalten. Und mit richtig guten Fotos, da meine ich jene Fotos, die man vielleicht 6-mal im Jahr macht. Also zeitlose, herrausragende Fotos, die auch noch nach Jahren begeistern, die einen als Fotografen definieren und auszeichnen.</p>
<p>Wie gehe ich mit dieser Spannung um?</p>
<p><span id="more-3020"></span><br />
Wir sprechen hier von Spannung und Spannung ist zunächst einmal nichts Schlechtes. Das weiß jeder Sportler, der seine Muskeln vor einem Einsatz dehnt und aufwärmt.</p>
<p>Wichtig ist, dass man diese Spannung aushält und optimal nutzt. Meine Spannung nutze ich für Antizipation.</p>
<h3>Antizipation</h3>
<p>Antizipation (einfacher ausgedrückt Voraussicht oder Vorwegnahme von Geschehnissen und Entwicklungen) ist eine Haltung, die sich bei einem guten Fotografen einstellen kann. Diese Haltung hat positive Auswirkungen:</p>
<h4>Reaktionsvermögen</h4>
<p>Antizipation stellt sicher, dass Unvorhergesehenes erkannt und in ein besonderes Foto transferiert werden kann. Durch Antizipation kann ich Besonderheiten im Geschehen frühzeitig erkennen und überhaupt darauf reagieren. Antizipation ist Garant für die optimale Verwertung der vorhandenen Informationen einer bestimmten fotografischen Situation. Nur wer weiß, was denn passieren könnte, hat die Möglichkeit für eine frühzeitige Beeinflussung bzw. Nutzung der fotografischen Bedingungen, hat die richtigen Ausrüstungsgegenstände parat und steht im richtigen Moment am richtigen Ort.</p>
<h3>making of: highlight</h3>
<p>Die Bedeutung von Antizipation wurde mir 2004 bewußt, als ich für eine Fotoreportage auf den Lofoten tourte.</p>
<p>Ich wachte am Bergfesttag in Eggum in einer dichten Nebelsuppe auf. (Auf dem Foto noch zu erkennen und zwar im hinteren rechten Bildbereich) Eigentlich wollte ich überhaupt nicht weiterziehen, da man kaum 5 Meter weit sehen konnte. Nun wußte ich aber, dass das Wetter auf den Lofoten sehr wechselhaft sein kann und wollte die möglichen fotografischen Chancen im Randbereich des Nebels nutzen. Auch im Randbereich wirkte das Licht eher unfotogen, so dass ich immer weiterfuhr. Die folgende Insel wollte ich eigentlich nicht umrunden. Ein minimaler Wolkenaufbruch ließ mich dann doch das Lenkrad nach Links einschlagen. Der fotografische Instinkt ließ mich zudem Gas geben. Es passierte irgendwie etwas Besonderes mit dem Licht. In einem Hafen konnte ich dann gerade noch rechtzeitig meine Kamera mit dem Teleobjektiv bestücken.</p>
<p>Wind kam auf und trieb offene Wolkendeckenstreifen über den Atlantik, direkt in Richtung der Nebeldecke gegenüber. Die offene Wolkendecke warf Streifen auf den Atlantik. Die Unterbelichtung war schnell eingestellt. Mein Einstellungsrad klickte 5-mal. Das Glitzern der Wasseroberfläche hätte ich mit Normalbelichtung nicht so gut definieren können.</p>
<p>Als dann die erste Lichtwelle die Nebelwolke auf der kleinen vorgelagerten Insel gegenüber erreichte, da hörte ich von links ein Motorboot näherkommen. Das Geräusch trieb eine Gruppe von Kormoranen in die Luft, die ich im Sucher noch nicht bemerkt hatte.</p>
<p>Der Auslöseknopf wurde gedrückt und Bingo.</p>
<p>Eine Sekunde später tauchte das Motorboot im Bilde auf und die Lichtstreifen lösten sich in Nichts auf.</p>
<p>Die Bildbearbeitung beschränkte sich auf Kontrastveränderungen und eine Streckung des Histogramms in Richtung der hellen Bildpunkte.</p>
<p>Ich fasse mal zusammen:</p>
<ul>
<li>Wäre ich morgens im Zelt geblieben, dann wäre ich angesichts der Nebelsuppe in Eggum noch nicht einmal auf so einem Foto abgelichtet.</li>
<li>Wäre ich bei dem Wolkenaufbruch nicht meinem fotografischen Instinkt gefolgt, so wäre ich kaum zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen.</li>
<li>Hätte ich mich auf den Belichtungsmesser meiner Kamera und der Normalbelichtung verlassen, dann hätte ich nicht dieses besondere Foto gemacht.</li>
</ul>
<p>Die Spannung zwischen den besonderen Fotos ist es, die mich an der Fotografie reizt. Es ist die ewige Annährung an das besondere Foto.</p>
<ul>
<li>Antizipation pflegt diese Spannung.</li>
<li>Antizipation treibt mich voran.</li>
<li>Antizipation offenbahrt mir Augenblicke, die ich noch nie gesehen.</li>
</ul>
<p>Irgendwann kommt dann eine kurze Erlösung, die auch noch meinen Enkeln ein Strahlen ins Gesicht zaubern wird.</p>



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</ol></p>
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		<title>Making of: Baye le Trespasse</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 18:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Making of]]></category>
		<category><![CDATA[Fotograf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist das letzte Foto, das ich gemacht habe!!! Fotos erzählen Geschichten und ich erzähle gerne Geschichten über Fotos: Baye le trespasse, die Bucht der Dahingeschiedenen, hat wahrscheinlich ihren Namen von den zahllosen Kameras, die sich an dieser Stelle der wütende Atlantik holte. Mir sollte der Name zu denken geben, als wir mit unserem VW- [...]


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<p style="text-align: center;"><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/baye-le-trespasse-03.jpg" rel="lightbox[2990]"><img class="size-full wp-image-2991 aligncenter" title="baye-le-trespasse-03" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/baye-le-trespasse-03.jpg" alt="baye-le-trespasse-03" width="399" height="267" /></a>Das ist das letzte Foto, das ich gemacht habe!!!</p>
<p><span id="more-2990"></span>Fotos erzählen Geschichten und ich erzähle gerne Geschichten über Fotos:</p>
<p>Baye le trespasse, die Bucht der Dahingeschiedenen, hat wahrscheinlich ihren Namen von den zahllosen Kameras, die sich an dieser Stelle der wütende Atlantik holte. Mir sollte der Name zu denken geben, als wir mit unserem VW- Bus vor dem grandiosen Panorama halt machen. Ca. 4 Meter hohe Wellen brechen etwas weiter draußen in der Abendflut und rollen am Strand bis zu 20 Meter aus.</p>
<p>Das Auslaufen der Wellen lote ich bis zu den Zehenspitzen aus. Meine Kamera steht stabil auf Ihrem Dreibein. Den Kabelauslöser fest in meiner Hand, wird die Kamera am Rande der Wellenbewegung beständig ausgelöst. Im Sucher entdecke ich plötzlich eine ungewöhnlich große Welle.</p>
<p>Mein unvorsichtiges Fluchtverhalten reißt mir die Kamera um. Ca. 3000€ stürzen in den Atlantik!</p>
<p>So etwas ist mir noch nie passiert!</p>
<p>Hektischen Bewegungen ziehen die Kamera aus dem Wasser. Wie es aussieht ist nur das Rückteil der Kamera untergetaucht. Meine Aktivitäten zum Trockenlegen wirken eher hektisch als erfolgreich. Eine Betätigung des Powerknopfes schafft Gewissheit. Die Kamera lässt sich nicht mehr einschalten.</p>
<p>Im VW- Bus lege ich die Kamera mit der Rückseite zum Trocknen in die Abluft der Standheizung. Ich habe mich lange nicht mehr so schlecht gefühlt. Nach 1800 Kilometern Anreise ist es der erste Tag an dem ich optimales Licht zum Fotografieren habe. Eine BackUp Kamera ließ ich diesmal aus bestimmten Gründen zu Hause. Meine Frau tröstet mich, wir erörtern die Optionen.</p>
<p>Canon Service Points gibt es in diesem abgelegenen Teil Frankreichs selten. Sollen wir also wieder nach Hause fahren?</p>
<p>Hinter meinem Rücken höre ich plötzlich das vertraute Serienauslösen meiner Kamera. Die Wärme hat wohl geholfen. Entscheidende Kontakte sind nicht mehr kurzgeschlossen. Wir legen uns neben unseren bereits schlafenden Sohn und ich lasse mich von seinem Schnarchen einschullern.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/baye-le-trespasse-02.jpg" rel="lightbox[2990]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2992" title="baye-le-trespasse-02" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/baye-le-trespasse-02.jpg" alt="baye-le-trespasse-02" width="399" height="267" /></a>Das erste Foto am Morgen: Auch der Basilikum läßt die Blätter hängen</p>
<p>Am nächsten Morgen testen wir die Kamera ausgiebig. Es stellt sich heraus, dass Auslösungen nach einem ordentlichen Aufheizen des Bodies möglich sind.</p>
<p style="text-align: center;"><em>Auf irgendeine mysteriöse Art war Olaf mit seiner Kamera verbunden. Er zuckte mit jedem unkontrollierten Auslösen zusammen.</em> [Anm. von Anja Bathke]</p>
<p>Zwei entscheidende Funktionen versagen aber auch weiterhin ihren Dienst.</p>
<p>* Der Autofokus ist für die Landschaftsfotografie eher unbedeutend, auf ihn kann ich vorerst gut verzichten.<br />
* Problematisch ist allerdings, dass das Display seinen Dienst verweigert.</p>
<p>Nur die Anzeige, der noch zu machenden Fotos verrät, dass sich die Speicherkarte mit jeder Auslösung weiter füllt. Es landen also Daten auf der CF Karte, ich weiß aber nicht, ob die Fotos was geworden sind.</p>
<p>Die folgenden Fototage sind spannend: Fotografieren, wie zu analogen Zeiten.</p>
<p>Zu Hause habe ich Gewissheit: Die Daten haben es unbeschadet auf den Chip geschafft. Ich freue mich über die vielen Fotos.</p>
<p>Die Kamera muss allerdings repariert werden. In Foren kann ich von bis zu 900€ für einen kompletten Tausch der Elektrik lesen nach vergleichbaren Wasserschäden.</p>
<p>Die Reparaturkosten liegen dann doch unter 100€. Was für ein Glück. Nur eine Platine hat es erwischt und die kann gelötet werden.</p>
<p>Die Kamera nach dem Bad auf der Heizung trocknen zu lassen, ist übrigens niemandem anzuraten. Damit führt man dem Oxidationsprozess erst recht Energie zu, Lötstellen werden dann im Salzwasser regelrecht aufgefressen, so der Reparaturservice.</p>
<p><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/baye-le-trespasse-01.jpg" rel="lightbox[2990]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2993" title="baye-le-trespasse-01" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/baye-le-trespasse-01.jpg" alt="baye-le-trespasse-01" width="399" height="267" /></a></p>
<p>Ob dieses zweitletzte Foto, das die bedrohlich nahe Welle zeigt, die Reparaturkosten wieder einspielen wird? Ich wage es zu bezweifeln…</p>
<p>Habt ihr auch schon mal so etwas Ähnliches erlebt?</p>



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</ol></p>
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		<title>Making of: Vision</title>
		<link>http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/09/21/making-of-vision/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 06:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Making of]]></category>

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		<description><![CDATA[Vision Nicht nur als Fotograf, auch als ehemaliger Sänger, setze ich mich immer wieder mit der Vision als wertgeschätztes, künstlerisches Prinzip auseinander. Es gibt so viele Gemeinsamkeiten in der Musik und der Fotografie, die Vision ist Grundlage fast aller künstlerischen Arbeit. Das BSB Trio aus Kiel würdigt mit ihrem Debut CD Titel dieses künstlerische Prinzip [...]


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<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2085" title="02-bandfotos-kiel" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/08/02-bandfotos-hamburg.jpg" alt="02-bandfotos-kiel" width="550" height="368" />Vision</p>
<p>Nicht nur als Fotograf, auch als ehemaliger Sänger, setze ich mich immer wieder mit der Vision als wertgeschätztes, künstlerisches Prinzip auseinander. Es gibt so viele Gemeinsamkeiten in der Musik und der Fotografie, die Vision ist Grundlage fast aller künstlerischen Arbeit.</p>
<p>Das <a title="Jazz Trio mieten für Feier" href="http://www.bsbtrio.de/" target="_blank">BSB Trio</a> aus Kiel würdigt mit ihrem Debut CD Titel dieses künstlerische Prinzip und benötigt von mir neue Bandfotos. Die Idee einer Spiegelung haben sie einer alten Aufnahme von mir entnommen. Die Band soll sich in einem Flügel spiegeln.</p>
<p><span id="more-2089"></span></p>
<p>Im Vorgespräch ergründen wir die Bildidee der Spiegelung im Flügel:</p>
<ul>
<li>Warum eine Spiegelung im Flügel?</li>
<li>Was hat das mit der Musik der Band zu tun?</li>
<li>Was hat das mit der CD und dem Titel &#8220;Vision&#8221; zu tun?</li>
</ul>
<p>So bohrend meine Fragen auch sind, so offensichtlich wird, dass es noch Optimierungspotential für die fotografische Strategie der Band gibt.</p>
<p>Das Visionieren könne man durchaus darstellen, wenn man eine Person mit geschlossenen Augen abbilde. Man hätte dann aber immer noch keine konkrete Vision.</p>
<p>Die Vision liege natürlich in der Musik verborgen, so einer der Musiker. Töne bzw. Melodien seien nur schwer darstellbar in einem Foto. Und man wolle dem Zuhörer bzw. Fan natürlich nicht das Erlebnis des eigenen Visionierens nehmen und Visionen vorgeben.</p>
<p>So kam mir dann eine gute Bildidee:</p>
<p>Die drei stehen real hinter einem Flügel, visionieren mit geschlossenen Augen und im Spiegelbild des Flügels zeigt sich eine Vision. Eine Vision, die nicht konkret wird, sondern nur das andeutet, was wichtig ist:</p>
<p style="text-align: center;">Die Vision steckt in der Musik!</p>
<p>Man bräuchte eigentlich 2 Aufnahmen: Eine von den Personen in der Realität und eine von der Vision im Spiegelbild. Technisch wäre das in einem digitalen Foto nur machbar, wenn ich die beiden Bildideen zusammensetze. Ja, das ist Jazz!</p>
<p>Die drei sind sofort Feuer und Flamme und so ist im Shooting eigentlich nur noch, die Frage der Lichtbedingung zu klären.</p>
<h3>Über die technische Umsetzung:</h3>
<p>Als Freund von natürlichem Licht gehe ich lieber das Risiko ein, keine knackig scharfen Fotos zu produzieren, schaffe dafür aber mit einer einmaligen Lichtstimmung Authentizität. Menschen, aber auch Musikern, ist es meist nicht eigen, sich in einem Blitzlichtgewitter zu aalen. Der Aufbau von Lichtequipment kostet zudem Nerven, Zeit und somit Geld.</p>
<p>Eine Location ist schnell gefunden. Wir haben Glück, es ist genug Lichtenergie für das Fotografieren vorhanden und wir können auf Blitzlicht verzichten. Aufgrund der Perspektive entscheide ich mich für eine 28mm Festbrennweite. Ich will möglichst viel Spiegelfläche abbilden und die Musiker sollen so wenig wie möglich verzerrt dargestellt werden. Die Verschlusszeit stelle ich fest auf 1/60s, die Blende auf F2,8, die Lichtempfindlichkeit auf ISO 800, wie immer im RAW Modus. Alles bleibt im Grenzbereich der Technik für prägnante Fotos: Mehr ISO würde vermehrtes Rauschen bedeuten, eine langsamere Verschlusszeit die Gefahr von Bewegungsunschärfe und meine Canon Festbrennweite ist mit der Blendeneinstellung an den Grenzen ihrer Möglichkeiten.</p>
<p>Die Kamera wird auf mein stabilstes Dreibein gestellt und akribisch in Position gebracht. Ein Kabelfernauslöser ist Pflicht bei solchen Aufnahmen. So bleibt die Kamera unberührt und lagert ruhig. Die Kamera darf sich zwischen den einzelnen Aufnahmen nicht bewegen. Sonst ist es hinterher schwerer, die beiden Belichtungen zusammenzusetzen. Ein weiterer Vorteil des Kabelauslösers: Ich kann leichter direkten Augenkontakt halten. Mir ist es während des Shootings wichtig, mit den Musikern in Kontakt zu bleiben. Letztendlich ist es Kommunikation, worum es beim Fotografieren geht. Und sehr häufig haben Musiker während eines Shootings gute Ideen, für die man offen sein muss.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/08/02-makingof-vision.jpg" rel="lightbox[2089]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2088" title="02-makingof-vision" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/08/02-makingof-vision.jpg" alt="02-makingof-vision" width="550" height="368" /></a>Optimale Belichtung des Spiegelbildes: Von diesem Foto wird nur die untere Bildhälfte verwendet<a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/08/01-makingof-vision.jpg" rel="lightbox[2089]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2087" title="01-makingof-vision" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/08/01-makingof-vision.jpg" alt="01-makingof-vision" width="550" height="368" /></a>Optimale Belichtung der realen Personen: Von diesem Foto wird nur die obere Bildhälfte verwendet</p>
<p>Der Fokus wird für jede Bildserie neu eingestellt. In diesen Grenzbereichen ist jedes Quäntchen Schärfe und Prägnanz willkommen.</p>
<h4>Homogenität vs. Individualität?</h4>
<p>Jazz lebt sowohl von dem Zusammenspiel, als auch von der Individualität der Musiker. Deshalb ist bedingungslose Homogenität nicht das Nonplusultra für Jazz Portraits. Lennart (links) bringt während des Shootings sehr früh zum Ausdruck, dass ihn meine Anleitung irritiert. So kommt es auch, dass ich Lennart trotz anfänglicher Anweisung, die Arme hochzunehmen, mit den Händen in der Hosentasche stehen lasse; wie ich finde, mit einer spannenden und authentischen Wirkung.</p>
<p><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/08/03-makingof-vision.jpg" rel="lightbox[2089]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2086" title="03-makingof-vision" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/08/03-makingof-vision.jpg" alt="03-makingof-vision" width="550" height="305" /></a></p>
<p>Die anschließende Bildbearbeitung ist dann nur noch eine Frage von Zeit und Sorgsamkeit. In 2 Ebenen verdecke ich die entsprechende Bildfläche durch eine Ebenenmaske. Dafür schwärze ich mit einem Pinsel die entsprechende Bildfläche auf der Ebenenmaske.</p>
<p>Und nun möchte ich von Dir wissen: Was ist Dir das erste Mal durch den Kopf gegangen, als Du das Foto gesehen hast?</p>



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</ol></p>
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		<title>Making of: Cinema</title>
		<link>http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/06/15/making-of-cinema/</link>
		<comments>http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/06/15/making-of-cinema/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 05:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Making of]]></category>
		<category><![CDATA[Blitz]]></category>
		<category><![CDATA[Strobist]]></category>

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		<description><![CDATA[So soll es am Ende aussehen, bis dahin ist es aber noch eine Menge Arbeit: Eine erhellende Erkenntnis kommt mir bei einem Fototermin im örtlichen Kino. Das Kino ist der lichttechnisch schwierigste Ort, an dem ich bisher fotografiert habe. Probleme sind dazu da, gelöst zu werden. I experience a moment of enlightenment during a photo [...]


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</ol>

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<div class="topsy_widget_data topsy_theme_jade" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.olafbathke.de%252Ffotograf-kiel-blog%252F2009%252F06%252F15%252Fmaking-of-cinema%252F%22%2C%20%22style%22%3A%20%22big%22%2C%20%22title%22%3A%20%22Making%20of%3A%20Cinema%20%23fotografie%22%20%7D);"></div>
<p><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/06/freya-kino-66.jpg" rel="lightbox[1945]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1950" title="freya-kino-66" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/06/freya-kino-66.jpg" alt="freya-kino-66" width="399" height="267" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>So soll es am Ende aussehen, bis dahin ist es aber noch eine Menge Arbeit:</em></p>
<p>Eine erhellende Erkenntnis kommt mir bei einem Fototermin im örtlichen Kino.</p>
<p>Das Kino ist der lichttechnisch schwierigste Ort, an dem ich bisher fotografiert habe.</p>
<p>Probleme sind dazu da, gelöst zu werden.</p>
<p><span style="color: #999999;"><em>I experience a moment of enlightenment during a photo session at the local cinema.</em></span></p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Photographically, the cinema is the most difficult location in which I have ever taken pictures.</em></span></p>
<p><span style="color: #999999;"><em>But problems are there to be solved!</em></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1946" title="freya-kino-1" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/06/freya-kino-1.jpg" alt="freya-kino-1" width="294" height="441" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Hier dominiert der Saal, aber nicht die Kundin.</em></p>
<p>Eine erste Bildidee verwerfen wir. Hier dominiert der Kinosaal und nicht die Kundin.</p>
<p>Ihr missfallen zudem die Farben in dem Saal, so dass wir in einen kleineren Saal wechseln.</p>
<p>Die Probeaufnahmen sind zudem eindeutig. In diesem Kino muss mit Kunstlicht fotografiert werden.</p>
<p>Wir drehten die Bildidee um: Die Kundin kommt in den Vordergrund, die Bestuhlung in den Hintergrund.</p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Here the cinema hall and not the client dominate the picture.</em></span></p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Additionally the client is not happy with the colours of the hall, so we decide to change rooms and make use of a smaller space.</em></span></p>
<p><span style="color: #999999;"><em>One thing the sample pictures unmistakably show us is that this cinema requires artificial lighting to be used.</em></span></p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Consequently, we turn the picture around: the client is placed in the foreground, whereas the seating fades into the background.</em></span></p>
<p><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/06/freya-kino-57.jpg" rel="lightbox[1945]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1949" title="freya-kino-57" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/06/freya-kino-57.jpg" alt="freya-kino-57" width="399" height="267" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Die Kundin ist im Vordergrund, die Bestuhlung im Hintergrund, schon besser.<br />
</em></p>
<p>Um dem kleinen Saal eine gewisse Größe zuzusprechen, entschied ich mich, die Sessellehnen langsam hinter der Kundin verschwinden zu lassen.</p>
<p>Die Tiefenschärfe wird durch eine offene Blende auf ein Minimum reduziert, die Sessellehnen werden dadurch unscharf.</p>
<p>Die Beleuchtung der Bildidee ist problematisch:</p>
<p>Ein Kinosaal ist darauf ausgelegt, dass Licht nur auf der Leinwand wiedergegeben wird. Sowohl die Wände, die Decke und auch die Stühle haben Oberflächen, die das Licht eher schlucken, als reflektieren.</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>In order to create the impression of a sizeable room even in the smaller hall, I decide to let the armchair backrests disappear slowly behind the client.</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>The use of an open aperture reduces the depth of field to a minimum, which means that the backrests of the armchairs are not in focus.</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>The lighting of this set up is problematic:</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>a cinema is designed to render light exclusively on the screen. The walls, ceiling and chairs all have surfaces that absorb the light rather than reflecting it, &#8230;</em></span></p>
<p><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/06/freya-kino-56.jpg" rel="lightbox[1945]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1948" title="freya-kino-56" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/06/freya-kino-56.jpg" alt="freya-kino-56" width="399" height="267" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Wir arbeiten uns an ein optimales Foto heran. Die Ausleuchtung ist schwierig.</em></p>
<p>Folgende Probleme ergeben sich daraus:</p>
<p>• Indirektes Blitzen ist kaum möglich, da Licht nicht richtig reflektiert wird.<br />
• Es ist weniger Lichtenergie für das Erleuchten des Raumes vorhanden, als sie gewöhnlich vorhanden ist.</p>
<p>Ein Kinosaal wird normalerweise nicht nur von einer Lichtquelle erhellt. Wir entscheiden uns deshalb für den Einsatz von 2 Blitzen.</p>
<p>Ein Blitz soll vor allen Dingen die Kundin ausleuchten, der andere ist für die Sessellehnen zuständig.</p>
<p>Ein Canon 580er Blitz, der über einen Pocket Wizard gezündet wird, dient als Master (M), der 430er wird als Slave (S) ausgelöst.</p>
<p>Wir experimentieren mit der Position und der Einstellung der Blitze.</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>&#8230;which results in the following complications:</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>• The use of indirect flash is hardly possible because the light is not reflected correctly<br />
• There is less light energy to illuminate the hall than would usually be available</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>A cinema is not normally illuminated from only one source of light, and we therefore decide to use two flashes.</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>The purpose of the first flash is primarily to illuminate the client, whereas the second is directed at the armchair backrests.</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>A Canon 580EX flash, which is triggered by a Pocket Wizard, serves as the Master (M), whereas the Canon 430EX is the Slave (S).</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>We experiment with the positioning and triggering of the flashes.<br />
</em></span><br />
<a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/06/freya-kino-5.jpg" rel="lightbox[1945]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1947" title="freya-kino-5" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/06/freya-kino-5.jpg" alt="freya-kino-5" width="399" height="267" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Aua!!!</em></p>
<p>Frustrierend!</p>
<p>Die gemeinsame Auslösung beider Blitze funktioniert nicht zuverlässig. Ich vermute zunächst einen Defekt der Slave- Einheit. Die Ursache für die ausbleibende gemeinsame Zündung ist allerdings banal:</p>
<p>Die Einrichtung reflektiert nicht genügend Licht, um die weit auseinanderstehenden Blitze als Master &amp; Slave Einheit gemeinsam auszulösen. Das Licht des Masters muss den Sensor des Slaves direkt treffen, damit dieser überhaupt auslöst.</p>
<p>Ich stelle den Slave zwei Reihen nach hinten und drehe ihn in Richtung Kundin und Master. Dies hat 3 entscheidende Vorteile:</p>
<p>1. Die Sessel bekommen durch den veränderten Einfallswinkel des Lichtes noch mehr Schatten und somit Struktur.<br />
2. Die Haare der Kundin werden von hinten beleuchtet und der Kopf wirkt plastischer.<br />
3. Der Blitz löst überhaupt als Slave aus, da er auf den Master gerichtet ist.</p>
<p><em><br />
<span style="color: #888888;">Frustrating!</span></em></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Our attempts to jointly trigger the flashes are not reliable. I initially suspect that the Slave-unit is defective, however as it turns out the actual reason is banal:</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>The furnishing does not reflect enough light to be able to trigger the flashes, which are positioned at quite a distance from one another, at the same time. The light of the Master has to hit the sensor of the Slave directly, to be able to release at all.</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>I therefore place the Slave two rows further back and turn it to face the client and the Master. This has three crucial advantages:</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>1. The changed angle of incidence of the light results in more shadows being cast on the armchairs, which creates greater structure<br />
2. The client&#8217;s hair is illuminated from behind which gives it a more plastic appearance<br />
3. The Slave flash can be triggered because it is directed at the Master.</em></span></p>
<p><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/06/freya-kino-70.jpg" rel="lightbox[1945]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1951" title="freya-kino-70" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/06/freya-kino-70.jpg" alt="freya-kino-70" width="399" height="267" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Hier seht ihr den Lichtaufbau.</em></p>
<p>Ein Diffuser vor dem Master (M) erschwert wieder die Auslösung (3.) der Slave Einheit (S).</p>
<p>Die Master Einheit wird deshalb ohne Diffuser (4.) so positioniert, dass sie die Slave Einheit fast direkt ansteuert und die Kundin nur gering (1.) im äußeren Rand des Lichtkegels erleuchtet wird.</p>
<p>Das harte Licht im Gesicht der Kundin (2.) wird abschließend in der Postproduktion etwas weichgezeichnet.</p>
<p>Aufgrund der langen Wartezeit hätte ich meiner Kundin eigentlich eine große Tüte Popcorn ausgeben müssen.</p>
<p>Bei meinem nächsten Kinobesuch werde ich ihr wohl besser jeweils einen Pocket Wizard pro Blitz spendieren.</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Using a diffuser with the Master (M) makes triggering (3.) the Salve unit (S) more difficult again.</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>The Master unit is therefore positioned without a diffuser (4.) in such a way that it falls more or less directly on the Slave and the client is only slightly illuminated (1.) by the outer edge of the light beam.</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>The hard light in the client&#8217;s face (2.) is later softened slightly during the postproduction process.</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>The whole process has been quite drawn out and time consuming – I should really have bought my client a big bag of popcorn as compensation!</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>But for my next trip to the cinema I think it would be better to treat her to a Pocket Wizard for each flash!</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Thank you <a href="http://benstravelblog.blogspot.com/" target="_blank">Ben</a> and Babs for helping me out&#8230;</em></span></p>



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		<title>Making of: Praising what is lost</title>
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		<comments>http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/05/29/making-of-praising-what-is-lost/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 12:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Making of]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist sicherlich nicht eines meiner schönsten Fotos. Es ist aber ein weiteres Beispiel dafür, dass man immer mit den spannendsten Phänomenen in der Natur rechnen sollte. Es war Winter und nach Wochen in Grau schien sich laut Wetterbericht die Wolkendecke mal wieder etwas zu öffnen. Vor Ort zeigte sich, dass sich jegliche Feuchtigkeit in [...]


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<p><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/05/praisingwhatislostmakestheremaberancedear.jpg" rel="lightbox[1557]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1634" title="praisingwhatislostmakestheremaberancedear" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/05/praisingwhatislostmakestheremaberancedear.jpg" alt="praisingwhatislostmakestheremaberancedear" width="525" height="351" /></a></p>
<p>Das ist sicherlich nicht eines meiner schönsten Fotos. Es ist aber ein weiteres Beispiel dafür, dass man immer mit den spannendsten Phänomenen in der Natur rechnen sollte.</p>
<p>Es war Winter und nach Wochen in Grau schien sich laut Wetterbericht die Wolkendecke mal wieder etwas zu öffnen. Vor Ort zeigte sich, dass sich jegliche Feuchtigkeit in den gasförmigen Zustand geflüchtig hatte. Es war ausgesprochen klare Luft und es zog Kälte auf. Solch Wetter mag ich eigentlich noch weniger als Regenwetter.</p>
<p>Im Laufe des Abends tauchte am Horizont eine merkwürdige Lichtsäule auf, die ich mir überhaupt nicht erklären konnte. Ich vermutete zunächst die in Schleswig- Holstein eher seltene Erscheinung des Polarlichts. Dafür war es aber zu statisch. Die Säule wuchs im Sonnenuntergang, also im flachen Winkel zur Erde und verschwandt mit der untergegangenen Sonne.</p>
<p>Zu Hause hat mich das Phänomen dann nicht losgelassen. Es mußte etwas mit der Reflaktion der Sonnenstrahlen zu tun haben. Ein Blick auf die Karte verhalf zur Klarheit, der Rest war ein bisschen Rätselraten. Die Sonne reflektierte sich in einem größeren See und die reflektierten Lichtstrahlen mußten mit ziemlicher Sicherheit durch herabfallende Eiskristalle sichtbar gemacht worden sein (aufziehende Kälte). Ich bin mir also ziemlich sicher, einen Haloeffekt zu Gesicht bekommen zu haben.</p>
<p>P.S: Ich bin sehr stolz, hier so kompetente Kommentatoren zu haben, Hut ab&#8230; ;-)</p>



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		<title>Making of: chromo</title>
		<link>http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/03/26/making-of-chromo/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 13:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Making of]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Foto mit einer skurrilen Geschichte. An einem frostigen Wintermorgen fuhr unser VW Bus pünktlich zur Dämmerung auf den Parkplatz. Als der Motor ausging, drängte sich ein dumpfer Beat auf. Technobeats haben normalerweise am Strand nichts zu suchen. Fotografieren wollte ich an einem bestimmten Strandabschnitt, ca. 1000 Meter von dem Parkplatz entfernt. Ich machte mich [...]


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<p><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/03/chromo.jpg" rel="lightbox[1335]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1334" title="chromo" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/03/chromo.jpg" alt="chromo" width="525" height="351" /></a><br />
Ein Foto mit einer skurrilen Geschichte. An einem frostigen Wintermorgen fuhr unser VW Bus pünktlich zur Dämmerung auf den Parkplatz. Als der Motor ausging, drängte sich ein dumpfer Beat auf. Technobeats haben normalerweise am Strand nichts zu suchen.</p>
<p>Fotografieren wollte ich an einem bestimmten Strandabschnitt, ca. 1000 Meter von dem Parkplatz entfernt.  Ich machte mich auf den Weg und bemerkte, dass die Technobeats immer lauter wurden. Hinter einer Kurve konnte ich aus der Ferne den Strandabschnitt einsehen. Von dort kam die Musik, dort gab es ein größeres Feuer und um das Feuer herum leuchteten mehrere Rettungsbojen. Rettungsbojen am Strand? Ich wurde immer neugieriger, je näher ich dieser Party kam.</p>
<p>Vor Ort konnte ich dann nur noch staunen. Dort tanzte ein einsamer Mann vor zwei mannshohen Boxen nebst Subwoofer. Die Anlage wurde von einem mitgebrachten Stromgenerator angetrieben. Obwohl der Generator neben den Boxen stand, konnte ich den nicht hören. So laut war die Musik.</p>
<p>Der Mann sprach mich an, aber auch ihn konnte ich wegen der Musiklautstärke nicht verstehen. Seine Pupillen waren verdächtig klein. In der Tat stand neben dem Lagerfeuer ein ca. 80 cm hoher Bong. Das erklärte auch die grellen Accessoires, die der Tänzer um seine Tanzfläche herum aufgebaut hatte. Schwarzlicht ließ wohl in der Nacht diverses Schwarzlichtskulpturen, Fahnen, Banner und Strippen glühen.</p>
<p>Hier hatte wohl jemand angeregt dem Sonnenaufgang entgegengetanzt.</p>
<p>Das Skurrile dieser Szenerie kam vor allen Dingen von diesem grellen Schwarzlichtschmuck. Eine Meisterleistung der Logistik: Wie kriegt man bloß so viel Kram an den Strand.</p>
<p>Ich vermute, diese Neonfarben waren auch der Grund, warum ich das angehängte Foto in Schwarz-Weiß bearbeitet habe.</p>
<p>Kommen wir kurz zur Technik:</p>
<p>Das Foto wurde mit einem Graufilter mit einer Belichtungszeit von 30 Sekunden aufgenommen. Ich hatte die Lichtempfindlichkeit auf ISO 100 belassen, um bei der langen Belichtungszeit nicht so viel Bildrauschen zu produzieren. Mit ISO 50 hätte ich die Belichtung noch um einige Sekunden strecken können.</p>
<p>Bei der Bildbearbeitung produzierte ich einen harten Kontrast. Hierzu wurden vor allen Dingen die Tonwerte in den Kurven gestreckt.</p>
<p>Mich beschäftigte diese Szenerie noch einen ganzen Tag. Interessant ist in diesem Falle, dass das farbenfrohe Erlebnis offensichtlich einen Einfluss auf die Bildbearbeitung am Abend hatte. Ich bearbeite sonst eher selten in S/W. Inwieweit die Musik und die Abluft des Bongs einen Einfluss auf mein Visionieren hatte, dass überlass ich Eurer Fantasie. ;-)</p>



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		<title>Making of: it came in gusts</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 16:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Making of]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
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		<description><![CDATA[It came in gusts markiert einen Zeitpunkt in meinem Leben, in dem sich viele positive Veränderungen einstellten. Damals gab es nach einer eher düsteren Phase berufliche und private Entwicklungen, die einfach klasse waren. Interessanterweise spiegelt sich diese Lebensgefühl in meinem aktuellen Bannerfoto wieder, obwohl es nicht beabsichtigt war. Das Foto entstand eher intuitiv. An diesem [...]


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<p><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/02/itcameingusts.jpg" rel="lightbox[1044]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1043" title="it came in gusts" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/02/itcameingusts.jpg" alt="it came in gusts" width="525" height="351" /></a><br />
<em>It came in gusts</em> markiert einen Zeitpunkt in meinem Leben, in dem sich viele positive Veränderungen einstellten. Damals gab es nach einer eher düsteren Phase berufliche und private Entwicklungen, die einfach klasse waren. Interessanterweise spiegelt sich diese Lebensgefühl in meinem aktuellen Bannerfoto wieder, obwohl es nicht beabsichtigt war. Das Foto entstand eher intuitiv.</p>
<p>An diesem wunderbaren Frühsommernachmittag zog ein heftiges Gewitter heran. Bei gravierendem Wetterwechsel besteht immer die Chance für ein besonderes Foto. Deshalb hatte ich alles stehen und liegen lassen, mich auf mein Motorrad gesetzt und bin in die Felder gefahren.</p>
<p>An einem Kornfeld hielt ich intuitiv an. Hier schienen mir die Lichtverhältnissen am spannendsten. An diesem Feld arbeitete ich ca. eine Stunde an einem guten Bildausschnitt. Bedingt durch die schwüle Gewitterluft fiel mir irgendwann der angenehme Wind auf, der rückwärts kommend mit den Ähren spielte. Mich erinnerte das Spiel der Ähren an Wellenbewegungen. Es kam mir die Idee, genau diese Wellenbewegungen einzufangen. Hierfür schraubte ich einen leichter Graufilter vor das Objektiv, um mit ca. 2,5 sec. Belichtungszeit Bewegungsunschärfe zu erzeugen. Durch die verlängerte Verschlusszeit konnte ich die Ährendecke unscharf zeichnen. Nun wartete ich auf das richtige Licht in Verbindung mit der richtigen Böe.</p>
<p>Hier an der Küste zieht ein Gewitter meistens gegen den Wind auf. Meine Kalkulation ging auf, nach kurzer Zeit zog die dicke von vorne heranziehende Gewitterwolke gegen den rückwärtigen Wind heran und fing an, die Sonne zu verdecken. Wenn eine Wolke die Sonne verdeckt, dann gibt es im Übergang ein besonderes, gedämpftes Licht. Das gilt insbesondere für Gewitterwolken.</p>
<p>Und ein besonderes Licht ergibt meistens ein besonderes Foto!</p>
<p>Viele Auslösungen hatte ich nicht, da die Gewitterfront schnell heranzog. Kniffelig waren zudem die Veränderungen der Lichtbedingungen.</p>
<p>Bedingt durch die Reduzierung des Lichtes (Wolken) musste ich fortwährend den Blendenwert und die Verschlußzeit kontrollieren. Mehr durch Zufall entdeckte ich den Reiz einer leichten Unterbelichtung, die ich dann bewusst mit minus 2/3 stop umsetzte.</p>
<p>Das Gewitter war heftig! Auf der Rückfahrt durchdrang der Regen meine Motorradkleidung bis auf die Unterhose. Besondere Fotos verlangen eben Opfer.</p>
<p>Die Bildbearbeitung beschränkte sich auf die üblichen Kontrastveränderungen und Tonwertkorrekturen.</p>
<p>Wenn Euch die Entstehung eines bestimmten Fotos besonders interessiert, so lasst es mich wissen.</p>



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		<title>Making of: icicles</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 06:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich eher in den Kieler Hafen fahren, um Fotos zu machen. Ein kurzer Blick aus dem Fenster und auf den aktuellen Pegelstand ließ mich aber schnell umdisponieren. Der Himmel in Kiel war eher bedeckt. Der Ostsee- Pegelstand lag ungefähr minus 0,4 Meter relativ zu normal NN. Zwei Argumente die mich als Fotograf eher [...]


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<p><img class="aligncenter size-full wp-image-293" title="icicles" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/01/icicles.jpg" alt="icicles" width="525" height="351" /></p>
<p>Eigentlich wollte ich eher in den Kieler Hafen fahren, um Fotos zu machen. Ein kurzer Blick aus dem Fenster und auf den aktuellen Pegelstand ließ mich aber schnell umdisponieren. Der Himmel in <strong>Kiel </strong>war eher bedeckt. Der <a href="http://www.ifm-geomar.de/index.php?id=3207&amp;no_cache=1" target="_blank">Ostsee- Pegelstand</a> lag ungefähr minus 0,4 Meter relativ zu normal NN. Zwei Argumente die mich als <strong>Fotograf </strong>eher zu einer Fahrt an den Strand überredeten.</p>
<p>Aufgrund der Glätte musste ich hinter Kiel langsam fahren. Die Fahrzeit fehlte bei der Vorbereitung, so dass ich sehr hektisch an den Strand stürmte. Gerade noch rechtszeitig konnte ich alles aufbauen. Die minus vier Grad zwangen mich, Handschuhe zu tragen. In <a title="Fotograf Kiel" href="http://www.kiel-fotograf.de/" target="_blank">Kiel ist man als Fotograf</a> auf so etwas vorbereitet.</p>
<p>Das erste Problem: Ein Fuß meines Dreibeines wollte sich nicht entfalten, da die Restfeuchtigkeit von dem letzten Fotoshooting in den Gelenken saß und festgefroren war. Ein bisschen Gewalt half.</p>
<p>Auch mit dem nächsten Problem hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Die Steine am Ufer waren vom Spritzwasser komplett vereist und ich hatte kaum Halt. Es war richtig gefährlich, mich in Position zu bringen.</p>
<p>Für das Foto musste ich einige Meter raus auf die Mole. Um besseren Halt zu haben, lehnte ich mich mit meinem Po und dem Oberschenkel an einen Stein. Dort fror ich zu meiner Überraschung fest. Meine Befreiungsversuche führten leider dazu, dass ich mit einem Fuß in ein Wasserloch rutschte und kurz festklemmte. Die nächste Welle überspülte meine Hose.</p>
<p>Den Temperaturen war es zu verdanken, dass ich weiter fotografieren konnte. Das Wasser an meiner Hose gefror und ich hatte mit der Feuchtigkeit keine Probleme. Meine Hosenbeine waren nur ein bisschen steif, aber das Bein blieb warm.</p>
<p>Das nächste Problem war das Spitzwasser, das an meinem Filter festfror. Ich hätte man einen Eiskratzer mitnehmen sollen. Naja, das Brillenputztuch half ein wenig.</p>
<p>Ein 3stop Grauverlaufsfilter war aufgrund des hohen Sonnenstandes notwendig, um dem Himmel Zeichnung zu geben.</p>
<p>Im VW Bus taute die gefrorene Hose dann auf und ich wurde klitschnass.</p>
<p>Schnell noch ein paar warme Brötchen auf dem Rückweg an der Tankstelle geholt und meine Frau telefonisch vorgewarnt. Die empfang mich dann mit 2 Wärmflaschen und einem gedeckten Frühstücktisch.</p>
<p>Fotografieren ist Abenteuer!</p>



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