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	<title>Olaf Bathkes Arbeit als Fotograf und Hochzeitsfotograf in Kiel und Hamburg &#187; Tipps und Tricks</title>
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	<description>Scharfsinniges, Ehrliches, Exklusives, Lebendiges aus dem Leben eines Fotografen!</description>
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		<title>12 Performance Tipps für Photoshop CS 1-5</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 20:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[CS5]]></category>
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		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gab Zeiten, da hatte ich Performance Probleme mit Adobe Photoshop CS. Die Zeiten sind irgendwie vorbei, was sicherlich an meiner grundsätzlichen Hardware Ausstattung liegt. Rechenzeit ist Geld. Photoshop CS 5 (Extended) ist sicherlich nicht weniger Hardware hungrig als frühere Versionen geworden. Wobei die Jungs und Mädels von Adobe sehr auf optimale Performance achten. Da [...]


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<p>Es  gab Zeiten, da hatte ich Performance Probleme mit <strong>Adobe  Photoshop CS</strong>.  Die Zeiten sind irgendwie vorbei, was sicherlich an  meiner  grundsätzlichen Hardware Ausstattung liegt. Rechenzeit ist Geld.   Photoshop <strong>CS 5</strong> (Extended) ist sicherlich nicht weniger Hardware  hungrig  als frühere Versionen geworden. Wobei die Jungs und Mädels von  Adobe  sehr auf <strong>optimale Performance</strong> achten. Da sollte sich Apple mit  seinem  Aperture mal eine richtig große Scheibe von abschneiden.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5460" title="performance-photoshop-cs copy" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2011/05/performance-photoshop-cs-copy.jpg" alt="" width="550" height="410" /><br />
Damit Photoshop optimal läuft, kann man einiges in den Einstellungen von Photoshop und dem Betriebssystem regeln.</p>
<p>Diese  Einstellungen sind kein Geheimwissen, dass ich mir persönlich  erarbeitet habe. Adobe selbst gab in den letzten Jahren immer mal wieder  Performance Tipps heraus.</p>
<p>Neulich  ist mir mal wieder so eine aktuelle Version über den Weg gelaufen.  Angeregt stöberte ich auf meinem Webserver in der Datenbank. Dort  lagerte nämlich noch ein Uralt Leitfaden zur Performance Steigerung von  Photoshop CS 1-3. Diesen habe einfach mal kurz für Dich überarbeitet.</p>
<p>Wenn  Du also ein Gefühl von optimaler Performance bei der Nutzung von PSCS  haben möchtest, dann arbeite den Leitfaden einfach mal durch. Das  Adjektiv &#8220;schnell&#8221; relativiert sich jedoch „schnell“ auf langsameren  Rechnern. :-)<span id="more-5459"></span></p>
<h3>Photoshop  CS- Performance Tipps für Fotografen</h3>
<p>Einige  Tipps habe ich außer Acht gelassen, weil sie mir für die meisten  Fotobildbearbeiter nicht so sinnvoll erschienen. Wer der englischen  Sprache mächtig ist, kann hier nachlesen:  (<a href="http://wwwimages.adobe.com/www.adobe.com/content/dam/Adobe/en/products/photoshop/pdfs/PhotoshopCS5_performance.pdf">http://wwwimages.adobe.com/www.adobe.com/content/dam/Adobe/en/products/photoshop/pdfs/PhotoshopCS5_performance.pdf</a>)</p>
<p>Mein  Artikel beschäftigt sich vornehmlich mit Einstellungen für PSCS 5.  Natürlich gelten die Hinweise in Bezug auf eine 64bit Architektur nicht  für ältere PSCS Versionen bzw. Betriebssysteme.</p>
<p>Wenn Du ein erfahrene <strong>Photoshop Tweaker</strong> der ersten CS Generationen bist, wirst Du hier wahrscheinlich nicht viel dazulernen.</p>
<p>Spezielle  Fragen bzgl. Windows stell mir bitte nicht mehr, da meine Windows  Energie gerade noch dazu ausreicht, die Firewall und den Virenscanner  auf dem Laptop meiner Frau zu aktualisieren. Es finden sich aber  sicherlich noch genug Windows Jünger in der Leserschaft, die sicherlich  bei Problemen aushelfen. Also Fragen in den Kommentar.</p>
<p>Da  ich hier mit der englischen Version von PS arbeite, findest Du alle  Einstellungs Pfade in englischer Sprache. Es sollte Dir nicht sonderlich  schwer fallen, diese für Dich ins Deutsche zu übersetzen.</p>
<p>Bitte  verlange nicht irgendwelche festen Einstellungsrichtwerte von mir. Alle  Einstellungen sind auch in Abhängigkeit von Deiner Hardware, Deinen  Bilddaten und Deinem Workflow. Dir bleibt es also nicht erspart, Dich an  ein optimales Gefühl heranzutasten.</p>
<h3>Performance Tipps für Photoshop:</h3>
<h4>1. Performance Tipps Photoshop  CS &#8211; Hintergrundprozesse</h4>
<p>Man  kann die Performance von PSCS u.a. softwareseitig nicht nur in den  Optionen von PS beeinflussen. Auch Zusatzprogramme bzw. PlugIns haben  einen entscheidenden Einfluss auf die Schnelligkeit der Rechenprozesse.  Überlege genau, welches PlugIn und wie viele Schriftarten Du auf Deinem  Rechner laufen lassen musst. Gerade bei den Schrifttypen empfehle ich  Font Manager (z.B. von Adobe). Die helfen dabei, dass nur die  erforderlichen Schrifttypen in den Arbeitsspeicher geladen werden.</p>
<h4>2. Performance Tipps Photoshop  CS &#8211; RAM</h4>
<p>Wenn  64bit vom Betriebssystem unterstützt wird, dann sollte man mit der  aktuellen Version von Photoshop viel Vergnügen haben. In 64bit läßt sich  nämlich mehr RAM adressieren. Und viel RAM hilft gerade bei aktuellen  Rechenprozessen und großen Bilddateien. RAM hält nämlich die aktuellen  Daten sehr schnell bereit.</p>
<ul>
<li> 32bit Systeme nutzen bis zu ca. 3GB RAM.</li>
<li> 64bit  Systeme nutzen rein theoretisch alles vom Betriebssystem unterstütztes  RAM, minus das, was vom Betriebssystem oder anderen Apps gerade genutzt  wird.</li>
</ul>
<p>Taste Dich an die prozentuale Nutzung vom RAM heran, damit Du Deinem Betriebssystem nicht das RAM wegnimmst.</p>
<ul>
<li> Wähle Edit &gt; Preferences &gt; Performance.</li>
<li> Taste Dich in kleinen Prozentschritten, an eine optimale Performance heran</li>
<li> PSCS neu starten und testen, wenn es ruckelt, war es zu viel.</li>
</ul>
<h4>3. Performance Tipps Photoshop  CS &#8211; Festplatten</h4>
<p>Deine  Festplatten speichern nicht nur Deine Fotos, sie stellen Photoshop  Daten bereit und sie liefern auch virtuellen Speicher, wenn Dein RAM mal  nicht ausreichen sollte.<br />
Ideal  sind natürlich Solid State Festplatten. Es wird aber sicherlich noch  einige Zeit vergehen, bis sich diese Art der Speicherung als Standard  durchgesetzt hat.<br />
Bis dahin drehen sich Festplatten, je schneller, desto besser, aber auch lauter und wärmer.</p>
<p>Photoshop  nutzt eine Auslagerungsdatei, vor allen Dingen, wenn das RAM gerade mal  nicht reicht. Optimal ist es, die Photoshop Auslagerungsdatei auf eine  frisch defragmentierte Festplatte zu verlagern, die ausreichend freien  Platz bietet.</p>
<p>Photoshop  benötigt selber mindestens 1 Gigabyte Speicherplatz, aber mehr ist  empfehlenswert. Bei mehreren Festplatten, sollte man zusätzliche  Festplatten für die Auslagerung freigeben. Am besten du hast 3  Festplatten: Startup, Datenlager, Auslagerungsdatei</p>
<p>RAID 0 Partitionen garantieren die beste Performance für die Auslagerungsdatei.</p>
<p>Grundsätzlich  ist es gut, wenn sich eine Auslagerungsdatei Deines Betriebssystems  nicht auf der gleichen Festplatte befindet, wie die Photoshop  Auslagerungsdatei:</p>
<ul>
<li>Wähle Edit &gt; Preferences &gt; Performance.</li>
<li>Dann  einfach vor den entsprechenden Festplatten, die genutzt werden sollen,  mit einem Häkchen markieren. (Stehen mehrere Festplatten zur Verfügung,  ist es empfehlenswert, diese auch zu nutzen)</li>
<li>OK klicken</li>
<li>PSCS neu starten</li>
</ul>
<p>Du solltest natürlich auch Deine Festplatten immer mal wieder aufräumen und defragmentieren.</p>
<h4>4. Performance Tipps Photoshop  CS &#8211; History</h4>
<p>PSCS  speichert im Verlauf die Ansichten einzelner Arbeitsschritte. Aha,  Speichern, dass geht doch sicher wieder auf die Performance?! Richtig,  vor allen Dingen gehen diese Daten ins RAM. (Ebenso, die Schnappschüsse  und Daten im Zwischenspeicher) Die Einstellung ab Werk geht von 20  Schritten des komfortablen Rückgängigmachens aus. Überlege wie viele  Schritt Du in der History tatsächlich benötigst:</p>
<ul>
<li> Unter Edit &gt; Preferences &gt; Performance &gt; History States</li>
</ul>
<h4>5. Performance Tipps Photoshop  CS &#8211; Einstellungen der Ansichten (Cache Stufen/ Levels)</h4>
<p>Mit  dem Öffnen lädt PSCS 3 mehrere Ansichten der jeweiligen Datei. Je mehr  dieser Ansichten geladen werden, desto langsamer öffnet die jeweilige  Datei, desto schneller ist allerdings die Ansicht auf dem Monitor.<br />
Die  Anzahl der Ansichten können von 1 bis 8 eingestellt werden. Die  Einstellung ab Werk ist 6. Die Einstellung 1 verhindert die Speicherung  verschiedener Ansichten. Natürlich schluckt das Speichern diese  Ansichten auch Ressource. Bei Performance Problemen sollte die  Performance mal in der Stufe 2 getestet werden. Die Reduzierung der  Cache Level führt allerdings dazu, dass das jeweilige Bild nicht immer  korrekt angezeigt wird.<br />
Einstellung  der Cache Stufen. Verändert die Einstellungen am besten sukzessive und  tastet Euch an eine optimale Performance heran:</p>
<ul>
<li> Wähle Edit &gt; Preferences &gt; Performance.</li>
<li> Gebe eine Zahl von 1 bis 8 in dem Textfeld ein.</li>
<li> Starte PSCS 3 neu, damit die Einstellung wirksam wird</li>
</ul>
<h4>6. Performance Tipps Photoshop  CS &#8211; Grafikkarte</h4>
<p>Die  Grafikkarte hilft bei der schnellen Darstellung Deiner Daten, nicht bei  der Berechnung der selbigen. Im Gegensatz zu anderen Apps (Aperture  z.B.) ist die Grafikkarte nicht so bedeutend. Es schadet aber auch  nicht, eine gute eingebaut zu haben.</p>
<h4>7. Performance Tipps Photoshop  CS &#8211; Automatisches Starten von Bridge.</h4>
<p>Nicht  immer ist es erforderlich, dass der Adobe Bildbrowser Bridge mit dem  Start von PSCS gleichzeitig geöffnet wird. Beendet das automatische  Starten des Ressourcenfressers Bridge:</p>
<ul>
<li> Wähle Edit &gt; Preferences &gt; General.</li>
<li> Stelle die entsprechende Option aus</li>
<li> Dann OK klicken</li>
</ul>
<h4>8. Performance Tipps Photoshop  CS &#8211; Maximale Kompatibilität von PSD und PSB Dateien</h4>
<p>Das  Einstellen dieser Option beim Abspeichern kostet nur geringe  Datenmenge, hilft aber beim Bearbeiten der Daten in älteren  Photoshopversionen. Natürlich beeinflusst die Datengröße die Performance  von PSCS 3.</p>
<ul>
<li> Wähle Edit &gt; Preferences &gt; File Handling.</li>
<li> Wähle dann die entsprechende Einstellung</li>
</ul>
<h4>9. Performance Tipps Photoshop CS- Palettenvorschaubilder</h4>
<p>Das  Minimieren der Vorschaubilder in den Ebenen, Kanäle und Pfade Paletten  hilft beim Einsparen von Systemressourcen. Diese Einstellung kann im  Palettenmenü und dann in den Optionen eingestellt werden.<br />
In  der Palette oben rechts auf die kleinen Striche klicken, dann auf  Palette Options. Wählt die kleinste Bildansicht oder zur Not, schaltet  die Vorschaubilder aus.</p>
<h4>10. Performance Tipps Photoshop  CS &#8211; 16-bit und 32-bit Farbtiefe</h4>
<p>PSCS3  hat weiter die Möglichkeiten des Bearbeitens von 16bit bzw. 32bit  Dateien ausgebaut. Nun lässt es sich hervorragend darüber streiten, wie  viel Bit Farbtiefe für die Bearbeitung der Bilddaten notwendig sind.  Worüber sich nicht streiten lässt ist der Ressourcenhunger von 16 bzw.  32 bit Dateien.<br />
Sollten  keine zwingenden Gründe für eine hohe Farbtiefe vorhanden sein, wird  die Performance auf langsameren Rechnern enorm erhöht, wenn auf 8bit  Farbtiefe umgestellt wird.<br />
Interessant  finde ich in diesem Zusammenhang, dass zum Beispiel meine Bildagentur  nur 8bit Farbtiefe fordert, weil auch nur diese Farbtiefe verkauft wird  und alles andere zu viel Speicherplatz und Traffic bedeuten würde.<br />
Einstellen  kann man die Farbtiefe an verschiedenen Stellen des Workflows: In  Bridge und Lightroom bereits beim Umwandeln von RAW Daten und sowohl in  PSCS3 im Menü:</p>
<ul>
<li> Image &gt; Mode &gt; 8bit/ Channel</li>
</ul>
<h4>11. Performance Tipps Photoshop  CS &#8211; Dünne Bildbearbeitung</h4>
<p>Jede  Ebene und jeder Filter in der Ebene kostet eine Menge Arbeitsspeicher.  Überdenkt euren Workflow! So sinnvoll eine Bearbeitung in vielen Ebenen  auch ist, so sehr kostet es Speicher und letztendlich Ressourcen und  wertvolle Arbeitszeit. Überlegt, an welcher Stelle ihr Ebenen  zusammenführen könnt.<br />
Überdenkt  auch, ob ihr immer in der größt möglichen Bildgröße arbeiten müsst. Auf  langsameren Rechnern kann ein frühzeitiges Verkleinern des Bildes  Wunder bewirken. Der eigenen Anspruch an höchste Qualität, kann den  Kunden u.U. nicht interessieren.</p>
<h4>12. Performance Tipps Photoshop  CS &#8211; Ebenen in TIFF Daten</h4>
<p>Überdenke  ein , alle Ebenen einschließendes, Abspeichern von bzw. das Arbeiten in  TIFF Daten. Du wirst normalerweise im Speichern Dialog danach gefragt.  Natürlich kosten Ebenen Arbeitsspeicher und somit Performance.</p>
<p>Ich  hoffe, diese Tipps waren Dir eine kleine Hilfe. Bedanken wir uns bitte  bei Adobe, für den tollen Support. So etwas ist heute nicht  selbstverständlich.</p>
<p>Wenn Du Fragen, Anregungen oder Hinweise hast, dann freue ich mich über einen Kommentar.</p>
<p>Sollte Dir meine Arbeit gefallen, so vernetze Dich doch mit mir auf <a href="http://www.facebook.com/olaf.bathke">Facebook</a> oder <a href="http://twitter.com/OlafBathke">Twitter</a>.</p>



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		<item>
		<title>Die Entwicklungen in der Medienwelt verlangen von Fotografen ein Umdenken</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 06:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Printmedien haben immer weniger Geld, Ihre Informationen einzukaufen. Dies führt zu massiven Geldeinbußen bei Fotografen, die in diesen alten Strukturen arbeiten. Immer mehr Fotografen bekommen Probleme, ihren Lebensunterhalt zu finanzieren und müssen sich etwas einfallen lassen. Die Medienwelt verlagert sich immer mehr ins Digitale und damit einher gehen neue Geschäftsmodelle. Die ganzen Entwicklungen sind noch [...]


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<p>Printmedien haben <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/07/online-werbung-uberholt-zeitungen/">immer weniger Geld</a>, Ihre Informationen einzukaufen. Dies führt zu massiven Geldeinbußen bei Fotografen, die in diesen alten Strukturen arbeiten.</p>
<p>Immer mehr Fotografen bekommen Probleme, ihren Lebensunterhalt zu finanzieren und müssen sich etwas einfallen lassen.</p>
<p>Die Medienwelt verlagert sich immer mehr ins Digitale und damit einher gehen neue Geschäftsmodelle.</p>
<p>Die ganzen Entwicklungen sind noch im Werden und wo wir in vier Jahren stehen, dass ist nicht wirklich vorhersehbar.</p>
<p>Zum einen birgt das Netz die Gefahr, als Individuum immer unbedeutender zu werden, zum anderen sind Veränderungen auch immer Chancen für jeden Einzelnen.<span id="more-4689"></span></p>
<p>Zwar ist es in Deutschland immer noch schwer, vom Bloggen wirklich zu leben, jedoch zeigen Beispiele weltweit, dass eine Selbstvermarktung durchaus lukrativ sein kann.</p>
<p>Da ich weiß, dass hier auch einige Berufskollegen mitlesen, wollte ich mal einige Punkte zur Diskussion stellen, die helfen können, auch in der Zukunft seinen Lebensunterhalt aus der Fotografie zu generieren:</p>
<h3>Qualität oder Quantität</h3>
<p>Die Märkte werden immer überschaubarer und die Kunden suchen sich immer gezielter die Qualität an, die sie einkaufen. Wer bis vor kurzem noch Dank eines bequemen Kunden sichere Aufträge erhalten hat, wird sich auf Dauer darauf nicht verlassen können. Die Gewinne, die sich durch Preisdumping und überschaubare, sich bewegende Märkte abschöpfen lassen, führen dazu, dass Kunden nicht nur Qualität sondern auch Preise miteinander vergleichen. Heute kann man eigentlich nur noch hinreichend Geld verdienen, wenn man sich mit Qualität deutlich abhebt oder gnadenlos seinen Produktionsaufwand optimiert und auf Masse macht. Wenn Du im fotografischen Service nicht etwas Besonderes anzubieten hast oder z.B. in der Stockfotografie Produktionsabläufe effektiver gestaltest, dann siehst Du früher oder später alt aus.</p>
<h3>Vielseitigkeit der eigenen fotografischen Arbeit</h3>
<p>Sich vielseitig auszurichten hilft vor allen Dingen dabei, Sicherheit zu haben. Die Märkte sind ordentlich in Bewegung, wer dabei nur auf eine Marktnische setzt, wird es sich vielleicht bald in dieser Marktnische mit anderen kuschelig machen müssen. Es ist schwierig den Sprung in neue Nischen zu schaffen, gerade wenn aufgrund des Massenkuschelns nicht mehr genug Luft zum Atmen vorhanden ist. Wichtig ist allerdings, dass man dabei authentisch bleibt, dass sich die Vielseitigkeit irgndwie ergänzt. Wer Fetischfotos macht, wird wohl kaum Portraitarbeiten an Banken verkaufen können.</p>
<h3>Den richtigen Riecher für Neuerungen haben</h3>
<p>Da sich Veränderungen rasant ergeben, ist es heute wichtiger denn je, den Markt zu beobachten, um auf Veränderungen frühzeitig reagieren zu können. Wer heute noch versucht eine Fotocummunitie nach gängigen Vorbildern zu begründen, der wird es schwer haben. Wer heute versucht eine Fotoschule aufzumachen, der benötigt viel Kapital, um sich am Markt zu behaupten. Wer heute meint, die Welt benötige ein weiteres HDR Lehrbuch, der wird sich wahrscheinlich wundern.</p>
<h3>Planvolle Vernetzung</h3>
<p>Mit &#8220;Planvoller Vernetzung&#8221; meine ich nicht planlosen Social Media Aktivismus. Planvolle Vernetzung geht weiter. Für eine effektive Vernetzung muss man für sich erst einmal klar haben, welches Netzwerk und welche Art von Netzwerk einem welchen Nutzen bringen kann. Vernetzung ist heute fast noch wichtiger, als Werbung zu schalten. Dabei hilft es manchmal eigene Netzwerke zu gründen und diese öffentlich zu machen. Schaut Euch mal dieses tolle <a href="http://www.hochzeitsfotografen-deluxe.com/ueber-uns/">Netzwerk von Roland und Ondro</a> an.</p>
<h3>Über den Tellerrand schauen</h3>
<p>Es hilft ungemein, wenn man neben Fotografie auch noch andere Dinge oder Dienste verkauft. Wer über seine Arbeit bloggt, kann sich evtl. durch Werbung ein Zubrot erwerben. Wer nicht nur fotografiert, sondern auch gleich mit schreibt, kann helfen, Kosten einzusparen. Wer Hochzeitsfotos anbietet, der kann vielleicht gleich einen Kameramann vermitteln. Es soll sogar Hochzeitsfotografen geben, die Euros dafür verlangen, dass Ihnen jemand über die Schultern schauen kann&#8230; ;-) Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, wenn man auch mal mutig über den eigenen Tellerrand schaut. Das was zählt ist, was funktioniert.</p>
<p>Das waren mal ein paar Gedanken. Nun bin ich gespannt über die Diskussion in den Kommentaren. Ich bin sehr neugierig auf die Äußerungen, natürlich nicht nur von den Profis.</p>



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		</item>
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		<title>Über die Un-Art des Übersehens!</title>
		<link>http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2010/06/10/uber-die-un-art-des-ubersehens/</link>
		<comments>http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2010/06/10/uber-die-un-art-des-ubersehens/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 05:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Fotograf]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute habe ich mich bei dem Blick in meinen Feedreader gefragt: „Fehlt es der Fotopresse eigentlich an neuen Themen?“ Im Internet, aber auch in den Printmedien, stolpere ich häufig über Wiederholungen in den Fachartikeln zu dem Thema Fotografie: Ach, schon wieder ein Artikel über das Blitzen mit kleiner Ausrüstung! Ich klicke schnell weiter! Noch eine [...]


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<p><img class="aligncenter size-full wp-image-330" title="ubersehen" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/01/ubersehen.jpg" alt="ubersehen" width="525" height="351" /><br />
Heute habe ich mich bei dem Blick in meinen Feedreader gefragt: „Fehlt es der Fotopresse eigentlich an neuen Themen?“</p>
<p class="MsoNormal">Im Internet, aber auch in den Printmedien, stolpere ich häufig über Wiederholungen in den Fachartikeln zu dem Thema Fotografie:</p>
<ul>
<li>Ach, schon wieder ein Artikel über das Blitzen mit kleiner Ausrüstung! Ich klicke schnell weiter!</li>
<li>Noch eine Flickr Lieblingsfotosammlung? Die Fotos habe ich schon woanders gesehen!!</li>
<li>Und diese Top10 der besten Fototipps aller Zeiten sind irgendwie auch abgegriffen!!!</li>
</ul>
<p class="MsoNormal">Inhaltsarme Wiederholungen und Plagiate mag ich persönlich überhaupt nicht. Interessanterweise, produziere aber auch ich solche Wiederholungen in meinem Blog.<span id="more-311"></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Warum?</strong></p>
<ul>
<li>Ich habe den Anspruch zu informieren. Aus aller Welt erreichen mich täglich viele Neuigkeiten über die Fotografie. Nicht jeder Leser kennt alle diese Neuigkeiten.</li>
<li>Ich nutze diese wiederholten Inhalte und ergänze sie möglichst durch eigene Meinungen, Sichtweisen und schaffe damit neue Inhalte.</li>
</ul>
<p class="MsoNormal">Meine obige Frage ist vielleicht falsch gestellt. Ich muss nämlich unterscheiden zwischen Themen und Inhalten in der Fachpresse.</p>
<p class="MsoNormal">In der Fotografie hat sich trotz der Einläutung des digitalen Zeitalters grundlegend nicht viel verändert. Die Themen bleiben im Großen und Ganzen immer die gleichen. Nach wie vor funktioniert Fotografie immer noch auf die gute alte Art und Weise: Licht fällt durch Glas bzw. durch die Kamera und am Ende kommt dabei ein Foto herauskommt. Und das wird sich auch nicht so schnell ändern! Die Themen sind endlich, also werden sie sich wiederholen!</p>
<p class="MsoNormal">Es langweilen mich nicht die Themen in Artikeln zu dem Thema Fotografie, sondern häufig die konkreten Inhalte, die in bezug auf diese Themen produziert werden. Interessanterweise, finde ich die Kommentare oder Trackbacks unter diesen Artikeln oft interessanter, als den eigentlichen Artikel.</p>
<p class="MsoNormal">Der Grad von Kommerzialität einer Homepage ist nicht immer ausschlaggebend für gute Inhalte. Gerade im englischsprachigem Raum kann man beobachten, dass sich die großen Photo- Homepages regelmäßig von den kleineren, eigentlich interessanten, Blogs etwas abschauen. Und das meistens ohne Trackback. Ich mag die kleineren Blogs meist lieber, weil Sie ehrlich von der Fotografie berichten.</p>
<p class="MsoNormal">Das Thema Kunstlicht ist an sich spannend. Nur bin ich es zu lesen leid, dass man auch bei strahlendem Sonnenschein immer blitzen sollte. Einem Fotografen, der von seiner tatsächlichen Arbeit erzählt, dem könnte ich stundenlang zuhören. Schon x-mal wiedergekäute Inhalte langweilen mich sehr schnell. Mit den Jahren habe ich als bloggender Fotograf die Kunst des Übersehens immer weiter ausgebildet. Nennen wir es mal selektive Wahrnehmung.</p>
<p class="MsoNormal">Nein, der Fotowelt fehlt es nicht an neuen Themen. Der Fotowelt fehlt es häufig an spannenden bzw. neuen Inhalten, die Autoren zu diesen Themen produzieren. Das führt dazu, dass viele Sachen einfach nicht gelesen oder spärlich kommentiert werden. Schade um die Mühen, die sich Autoren mit solchen Inhalten machen.</p>
<p class="MsoNormal">Du gehörst zu den 10% der User im Internet, die in einem Blog, in einem Forum oder in einem Kommentar etwas über die Fotografie schreiben?</p>
<p class="MsoNormal">Du möchtest, dass Deine Mühen des Schreibens nicht umsonst sind, Du möchtest auch gelesen werden?</p>
<p class="MsoNormal">Dann habe ich ein paar einfache Hinweise für Dich:</p>
<ul>
<li>Schreib darüber, was Du persönlich herausgefunden hast.</li>
<li>Schreib darüber, was Du erlebt hast.</li>
<li>Schreib über Deine eigene Meinung.</li>
<li>Schreib offen über das, was Dir in den Kopf kommt, wenn Du Dich mit einem bestimmten Inhalt beschäftigst.</li>
<li>Schreib über das, was Du fühlst, wenn Du fotografieren gehst.</li>
</ul>
<p class="MsoNormal">Technik ist schnell gelernt. Und die Technik ist nur Grundlage für etwas, was eigentlich spannend ist. Mir geht es um die Inhalte, die Menschen mit Ihrer Kamera erschaffen. Mir geht es um die Meinungen, Sichtweisen und Gefühlswelten von Menschen, die eine Kamera bedienen? Wie gehen sie vor, was geht Ihnen durch den Kopf?</p>
<p>Langweilt Dich dieser Artikel?</p>



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		<title>19 Kriterien für die optimale Objektiv Auswahl</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 18:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Griff in den Schrank: Irgendwann trifft es wahrscheinlich jeden professionellen oder ambitionierten Fotografen: Das Objektivarsenal wächst und der Griff in den Objektivschrank wird zur Qual. Oder die Neuanschaffung: Auch immer wieder gerne in irgendwelchen Foren oder Social Communities gelesen: &#8220;Objektiv für &#8230; gesucht! Warauf muss ich achten?&#8221; Ein digitaler Kamerabody bestimmt m.E. ca. 30% [...]


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<p><strong>Der Griff in den Schrank:</strong> Irgendwann trifft es wahrscheinlich jeden professionellen oder ambitionierten Fotografen: Das Objektivarsenal wächst und der Griff in den Objektivschrank wird zur Qual.</p>
<p><strong>Oder die Neuanschaffung:</strong> Auch immer wieder gerne in irgendwelchen Foren oder Social Communities gelesen: &#8220;Objektiv für &#8230; gesucht! Warauf muss ich achten?&#8221;</p>
<p>Ein digitaler Kamerabody bestimmt m.E. ca. 30% der technischen Qualität eines Fotos, einem Objektiv hingegen spreche ich ca. 60% Einflussnahmen zu. (<a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/04/14/entscheidende-faktoren-fur-die-qualitat-eines-fotos/">Entscheidende Faktoren für die Qualität eines Fotos</a>)</p>
<p>Grund genug, sich mit dem Thema mal <em>objektiv</em> auseinanderzusetzen.<span id="more-4265"></span></p>
<p>Es gibt viele Kriterien, für die Auswahl eines Objektivs. Nicht immer sind diese Kriterien dem Fotografen bei einer Auswahl bewußt.</p>
<p>Die folgende Auflistung wird euch bei euren Entscheidungsprozessen eine große Hilfe sein.</p>
<p>Ich persönlich unterscheide zwischen <strong>primären</strong> und <strong>sekundären </strong>Kriterien für eine Objektivauswahl beim Neuerwerb und somit letzendlich auch bei einer Nutzung.</p>
<p>Primäre Kriterien sind offensichtlich und meistens auch dem Anfänger bei der Objektivauswahl sehr präsent.</p>
<h3>Primäre Kriterien</h3>
<p><strong>Brennweite</strong><br />
Die Brennweite bestimmt im Prinzip den Winkel des &#8220;Sichtfeldes der Kamera&#8221; und somit in Abhängigkeit von der Arbeitsdistanz auch den Bildausschnitt des Fotos. Was vielen nicht immer bewußt ist, die Brennweite bestimmt auch das Größen- und Distanzverhältnis von Vorder- und Hintergrundobjekten. Für ein Teleobjektiv mit großer Brennweite im Verhältnis zu einem Weitwinkelobjektiv gilt:</p>
<p><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/05/08-009OB-zweisam-einsam.jpg" rel="lightbox[4265]"><img class="aligncenter size-full wp-image-4342" title="08-009OB--zweisam-einsam" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/05/08-009OB-zweisam-einsam.jpg" alt="08-009OB--zweisam-einsam" width="525" height="350" /></a>Ein Tele holt Vorder- und Hintergrund näher heran</p>
<p>Ein Vordergrundobjekt (z.B. ein Baum) wirkt bei einem gleichen Bildausschnitt größer und dem Hintergrundobjekt zudem (z.B. einem Wald) näher. Zwar muss man für diesen gleichgroßen Bildausschnitt weiter zurückgehen, doch holt man durch den Vergrößerungsfaktor der langen Brennweite Fotoobjekte &#8220;näher heran&#8221;. Man kann durch diesen Effekt leichter eine Beziehung von Vorder- und Hintergrund herstellen. Zudem erhält man auch das Gefühl einer gewissen Nähe und Enge.</p>
<p>Für ein Weitwinkelobjektiv mit kleiner Brennweite im Verhältnis zu einem Teleobjektiv gilt:</p>
<p>Es distanzieren sich Vorder- und Hintergrundobjekte mit der kurzen Brennweite des Weitwinkelobjektivs. Sie &#8220;rücken&#8221; weiter voneinander weg. Die Beziehung von Vordergrund und Hintergrund herzustellen wird schwerer, man hat eher das Gefühl von Weite und &#8220;sich in etwas zu verlieren&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/05/06-013OB-facingtheproblemsofemigration-9431.jpg" rel="lightbox[4265]"><img class="aligncenter size-full wp-image-4339" title="06-013OB--facingtheproblemsofemigration-9431" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/05/06-013OB-facingtheproblemsofemigration-9431.jpg" alt="06-013OB--facingtheproblemsofemigration-9431" width="525" height="350" /></a>typische Weitwinkelaufnahme</p>
<p>Dies hilft u.U. auch, den Hintergrund verschwinden zu lassen und das Augenmerk auf den Vordergrund zu lenken.</p>
<p><strong>Lichtstärke </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/05/egon-bahr-03.jpg" rel="lightbox[4265]"><img class="aligncenter size-full wp-image-4350" title="egon-bahr-03" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/05/egon-bahr-03.jpg" alt="egon-bahr-03" width="550" height="368" /></a></strong>Egon Bahr in einem sehr persönlichen Moment bei f2,0<strong><br />
</strong></p>
<p>Die Lichtstärke eines Objektivs gibt an, wie viel Lichtenergie den eigentlichen Kamerabody durch das Objektiv im Öffnungsquerschnitt maximal bzw. minimal erreicht. Im Prinzip werden über die Lichtstärke eines Objektives die Grenzen des Einsatzes bei grenzwertigen Lichtverhältnissen definiert. Gute Lichtstärke ist immer ihr Geld wert. Sie ist unter dem Gesichtspunkt einer Belichtungsdynamik Garant für Bildqualität, auch in grenzwertigen Arbeitsbedingungen.</p>
<p><strong>Schärfe und Unschärfe </strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0233-copy.jpg" rel="lightbox[4265]"><img class="aligncenter size-full wp-image-4353" title="IMG_0233-copy" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0233-copy.jpg" alt="IMG_0233-copy" width="525" height="350" /></a>Schärfe UND Unschärfe</p>
<p>Es ist immer wünschenswert über die Möglichkeit von guter Bildschärfe zu verfügen, auch wenn man mit kreativer Unschärfe arbeiten will. Es sind schon Ausnahmeobjektive, die Unschärfe als Qualitätsmerkmal anbieten (Lensbaby). Glasgüte und Bauart entscheiden über die Qualität einer Schärfe. Gerade in Bezug auf eine große Schärfentiefe unterscheidet sich schnell Saulus von Paulus.</p>
<p>Diese <strong>primären Kriterien</strong> sind sicherlich jedem Fotografen bekannt und bei einer Auswahl bewußt. Sie gestalten in den meisten Fällen primär eine Objektivauswahl.</p>
<p>Kommen wir nun zu den wesentlich spannenderen und meist weniger bewussten Kriterien.<br />
Die <strong>sekundären Kriterien</strong> für eine Objektivauswahl sind feinsinniger, subtiler und vielleicht auch nicht immer so bewußt beeinflußend bei der Objektivauswahl.</p>
<p>Sie haben aber eine enorme Wichtigkei!</p>
<p>Ich behaupte mal: Mittels der sekundären Kriterien lässt sich am ehesten ein persönlicher Stil definieren. Hier bestimmen Feinheiten die Arbeitsweisen.</p>
<h3>Sekundäre Kriterien</h3>
<p><strong>Bokeh</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/05/FuC-0458-copy.jpg" rel="lightbox[4265]"><img class="aligncenter size-full wp-image-4345" title="FuC--0458-copy" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/05/FuC-0458-copy.jpg" alt="FuC--0458-copy" width="525" height="350" /></a></strong>Lichtgeister<strong><br />
</strong></p>
<p>Mythos subjektiver Fotoästhetik: Welches Objektiv verzaubert bei offener Blende die Darstellung der Unschärfe am besten? Kontraste, Farben, Zerstreuungskreise und Lichtreflexe tanzen in Portraitaufnahmen um die Gesichter und geben individuelle Würze. Niemand wird die Frage nach dem besten Bokeh ohne eine gehörige Portion subjektiver Bewertung beantworten können. Durch die eigentliche Unschärfe wird der Blick auf das Wesentliche fokussiert, das Bokeh unterstreicht, umschwärmt und betont. Es ist eine Frage des Experimentierens und des persönlichen Geschmackes, für welches Objektiv man sich unter dem Gesichtspunkt eines Bokehs entscheidet.</p>
<p><strong>Arbeitsdistanz</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/05/nahdran.jpg" rel="lightbox[4265]"><img class="aligncenter size-full wp-image-4343" title="nahdran" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/05/nahdran.jpg" alt="nahdran" width="525" height="350" /></a></strong>Ist das Foto schlecht, warst Du nicht dicht genug dran<strong><br />
</strong></p>
<p>Der Naharbeitsbereich, bedingt durch die Fokussierbarkeit und die Brennweite eines Objektivs, bestimmt die Nähe bzw. die Distanz vom fotografischen Objekt. Dies ist nicht nur für Makroaufnahmen wichtig.</p>
<p>In der Portraitfotografie achte ich z.B. immer sehr darauf, wie die Menschen auf meine Nähe bzw. Distanz reagieren. Einige Menschen können eine Nähe zum Fotografen gut vertragen, andere weniger.</p>
<p><strong>Gewicht</strong><br />
Wer 14h mit einem Canon 70-200mm f2,8 IS oder einem Canon 85mm f1,2 durch die Gegend turnt, weiß das Canon 50mm f1,8 mit seinem klapprigen, aber leichten Plastikgehäuse zu schätzen. Auch auf längeren Wanderungen mag der qualitätsbewußte Fotograf plötzlich Qualitätseinbußen hinnehmen wollen. Ich habe mich z.B. von anfänglichen 20 Kilo Fotobiwakausrüstung auf ca. 12 Kilo heruntergearbeitet. Spätestens bei längeren Einsätzen, bekommt das Gewicht eines Objektivs eine gewisse Bedeutung. Nicht immer ist Lichtstärke gleich hohes Gewicht, aber selbstverständlich ist Glas ein schwerer Bestandteil im Aufbau eines Objektivs.</p>
<p><strong>Größe</strong><br />
Viel Gewicht bedeutet meistens auch Größe. Größe macht es schwer, unauffällig und unaufdringlich zu arbeiten. Die digitale Fotografie wird sich wieder neu definieren, wenn sich endlich Qualität verkleinern wird. Warten wir auf eine neue Revolution, wie sie Leica mit kleinen und feinen Kamerasystemen Mitte des letzten Jahrhunderts begründet hat.</p>
<p><strong>Festbrennweite vs. Zoom</strong></p>
<p>Nicht immer ist ein maximaler Zoom dem kreativen Prozess dienlich. Es gibt Fotografen, die darauf schwören, mit ihren Festbrennweiten erst einmal ein bisschen arbeiten zu müssen, um einen guten Bildausschnitt hinzubekommen. Die Kreativität kann so arbeiten. Zoom ist sicherlich wichtig, wenn schnelle Reaktionen gefordert sind. Mein Lieblingsfotograf Sam Abell zog für den National Geographic allerdings fast immer nur mit 2 Festbrennweiten (105mm und 28mm) durch die Welt.</p>
<p><strong>Autofokus</strong><br />
Nicht immer hat die Geschwinigkeit etwas mit dem Preis eines Objektives zu tun. Und auch in Sachen Fokus, kann Langsamkeit manchmal einem fotografischen Prozeß dienlich sein. Ich stelle gerne von Hand scharf.</p>
<p><strong>Bildstabilisatoren</strong></p>
<p>Was für den einen wichtiges Kaufkriterium, ist für den anderen Strom fressender Schnickschnack. Ich freue mich über mein Canon 70-200 2,8 IS vor allen Dingen wegen der Bildstabilisation des Mitziehens. Ansonsten sehe ich wenig Grund, viel Wert auf Stabilisatoren in Objektiven zu setzen. Das Geld sollte man lieber in Lichtstärke investieren.</p>
<p><strong>Wetterfestigkeit und Schutz</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/05/07-196OB-L-0603-copy.jpg" rel="lightbox[4265]"><img class="aligncenter size-full wp-image-4341" title="07-196OB-L-0603-copy" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/05/07-196OB-L-0603-copy.jpg" alt="07-196OB-L-0603-copy" width="525" height="350" /></a>Kniepsand, das letzte Abenteuer</p>
<p>Schlechtes Wetter macht gute Fotos und Fotoausrüstung kaputt. So eine moderne Kameraausrüstung hält mehr Regen aus, als der ängstliche Fotograf zu glauben meint.</p>
<p>Jeder sollte sich über die Grenzen seiner Objektive allerdings bewusst sein, wenn er sich z.B. bei scharfem Westwind und Deutschlands feinstem Kniepsand beimacht, den Amrumer Leuchtturm zu fotografieren.</p>
<p><strong>Geräuschentwicklung</strong><br />
Eine Kundin brachte es mal fertig, bei fast jeder Auslösung die Augen geschlossen zu haben. Alle Ablenkungsversuche halfen nicht. Bis ich irgendwann den Schuldigen ausmachen konnte: Der Motor für den Autofokus war zu laut. Und wie bei einem pawlofschen Hund regierte die Kunden auf das Knartschen des Motors bei eingeschaltetem Autofokus ängstlich mit einem Augenniederschlag.</p>
<p><strong>Sternchenbildung</strong><br />
Gegenlichtquellen können in Verbindung mit einer möglichst kleine Blendenöffnung wundervolle Sterne erzeugen.</p>
<h2><strong><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-muster-f16.jpg" rel="lightbox[4265]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3205" title="Heimathafen-muster-f16" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2009/11/Heimathafen-muster-f16.jpg" alt="Heimathafen-muster-f16" width="399" height="266" /></a></strong></h2>
<p>Nicht jedes Objektiv erledigt diesen Job zufriedenstellend. Ich verweise an dieser Stelle mal an <a href="http://www.stefanrohloff.de/20_sunstar.php?english=0" target="_blank">Stefan Rohloff</a> .</p>
<p><strong>Einfärbung</strong></p>
<p>Objektive haben immer unterschiedliche Farbwiedergaben. Ich liebe z.B. mein Sigma 15-30mm ob der warmen, fast schon bräunlichen Tönung.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/05/CRW_1965.jpg" rel="lightbox[4265]"><img class="aligncenter size-full wp-image-4346" title="CRW_1965" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/05/CRW_1965.jpg" alt="CRW_1965" width="525" height="376" /></a></strong>Das Sigma 15-30mm, ein tolles Weitwinkel</p>
<p>Zwar sind alle Objektivhersteller um Neutralität der Farben bemüht, jedoch kann es diese rein theoretisch kaum geben. Ich glaube, dass die Farbwiedergabe eines Objektivs das am subversivsten wirkenste Kriterium bei einer Objektivwahl ist.</p>
<p><strong>Verzeichnung bzw. Verformung</strong><br />
Die objektive Darstellung der Form eines fotografischen Objektes wird immer dann getrübt, wenn eine falsche Brennweite Proportionen oder Randbereiche verzerrt bzw. aufgebläht darstellt. In der Portraitfotografie sind es vielleicht Eierköpfe, in der gegenständlichen Fotografie stürzende Linien oder Randverzeichnungen. Nur selten lassen sich solche verfremdeten Darstellungen künstlerisch nutzbar machen.</p>
<p><strong>Streulichtempfindlichkeit</strong></p>
<p>Lens flare und dann noch mehr. Vor allen Dingen Objektive im Weitwinkelbereich sind auch mit Gegenlichtblende sehr anfällig für Streulicht von der Seite oder von vorne. Aber auch hier gilt: Streulicht ist nicht immer unerwünscht.</p>
<p><strong>Filtergewinde</strong><br />
Für mich ist es ein wichtiges Kriterium, wenn ich mit einem Satz Objektiven auch ein und denselben Filtersatz nutzen kann. Zusätzliche Filter verwirren mich in meiner Filtertasche nur. Ich hasse es, wenn ich vor einem Objektiveinsatz immer noch Filteradapter verschrauben muss. Wichtiges Kriterium auch: dreht sich das Filtergewinde bei einer Fokussierung mit oder ist es fixiert. Dies ist vor allen Dingen bei Polfiltern oder Verlaufsfiltern wichtig.</p>
<p><strong>Chromatische Aberration</strong><br />
Um es kurz zu machen: Hierbei handelt es sich um eine Farb bzw. Wellenlängen abhängige Bildstörung, die bei bestimmten Objektiven auftreten kann. Ich finde diese Störung in Bezug auf moderne Objektive eher unbedeutend. Gerade in der RAW Konvertierung kann man eine Menge bereinigen. Und ich kenne kein Foto, was sich bei mir aufgrund einer chromatischen Aberration in den Ecken nicht verkaufen würde.</p>
<p><strong>LOOK&amp;FEEL</strong><br />
Ja, was soll man zu diesem Punkt &#8220;Objektives&#8221; schreiben. Einige meiner Objektive mag ich einfach lieber anfassen. Das ist sicherlich auch der Grund, warum sie häufiger in meine Kameratasche wandern. Hier wirkt sicherlich nicht nur das Material, sondern auch die Erfahrung durch zahlreiche Einsätze in der Vergangenheit</p>
<h4>Der Nutzen dieser Kriterien</h4>
<p>Für eine optimale Auswahl müsst ihr euch zunächst mit den Fähigkeiten eurer Objektive vertraut machen. Für ein bestimmtes Foto solltet ihr dann die Anforderungen an ein Objektiv anhand dieser Kriterien festlegen und anschließend einen Abgleich mit den Möglichkeiten eures Objektivarsenals machen.</p>
<p><em>Ich kann euch beruhigen, auch ich gehe immer noch Kompromisslösungen ein. </em></p>
<p>Wenn ihr jetzt mal euer Lieblingsobjektiv in die Hand nehmt und die Punkte von oben nach unten durchgeht, dann habt ihr vielleicht noch mal die Möglichkeit, den Lieblingsstatus genauer zu begründen. Was ist euer Lieblingsobjektiv und warum ist es Liebling?</p>



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		<title>Startrailaufnahmen! Wie macht man so etwas?</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 09:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Fotograf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>

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<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Kmzej3EhHJQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/Kmzej3EhHJQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Bitte schaut diesen Screencast zum Theme Startrail- Aufnahmen in groß!!!</h3>
<p>In diesem Screencast bekommt ihr vom Anfang bis zum Ende erklärt, wie man <strong>Startrail- Aufnahmen</strong> macht. Dabei gebe ich Hinweise, damit diese Startrail- Aufnahmen auch wirklich gelingen.</p>
<p>Habt ihr schon mal solche Fotoaufnahmen gemacht? Habt ihr noch Ergänzungen?</p>



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		<title>Tipps und Tricks: Fotografieren in der Mitternachtssonne</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 07:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Fotograf]]></category>
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		<category><![CDATA[Kiel]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Fotografieren in der Mitternachtssonne Es gibt kaum etwas, das mich so berauscht, wie das Fotografieren von Landschaft in der Mitternachtssonne. Mitternachtssonne ist ein Phänomen, dass Du beobachten kannst, wenn Du Dich in den Sommermonaten nördlich des nördlichen Polarkreises (oder südlich des südlichen Polarkreises) aufhältst. Die Sommersonne geht dort nicht mehr richtig unter und Du [...]


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<p style="text-align: center;"><a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/03/fotografieren-mitternachtssonne-skandinavien-norwegen.jpg" rel="lightbox[4147]"><img class="aligncenter size-full wp-image-4149" title="fotografieren-mitternachtssonne-skandinavien-norwegen" src="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/wp-content/uploads/2010/03/fotografieren-mitternachtssonne-skandinavien-norwegen.jpg" alt="fotografieren-mitternachtssonne-skandinavien-norwegen" width="525" height="350" /></a>Das Fotografieren in der Mitternachtssonne</p>
<p>Es  gibt kaum etwas, das mich so berauscht, wie das <strong>Fotografieren</strong> von  Landschaft in der <strong>Mitternachtssonne</strong>.</p>
<p>Mitternachtssonne ist  ein Phänomen, dass Du beobachten kannst, wenn Du Dich in den  Sommermonaten nördlich des nördlichen Polarkreises (oder südlich des südlichen Polarkreises) aufhältst.</p>
<p>Die Sommersonne geht dort  nicht mehr richtig unter und Du hast die ganze Nacht über Licht. Das Licht hat über  mehrere Stunden quasi den Charakter eines Sonnenunterganges. Wenn man es noch nicht erlebt hat, so klingt <em>Fotografieren in der Mitternachtssonne</em> banal.</p>
<p>Wenn man sich der Mitternachtssonne in der Realität mit Leidenschaft  und Gefühl nähert, so kann man sich allerdings schnell in diese besondere  Lichtsituation verlieben und ist völlig begeistert. <span id="more-4147"></span></p>
<h3>Wie kann man die  Mitternachtssonne am Besten fotografieren?</h3>
<p>Mitternachtssonnenlicht ist das gleiche Licht, dass man auch in unseren  Breitengraden bei Sonnenuntergängen oder Sonnenaufgängen vorfinden kann.</p>
<p style="text-align: center;"><em>„Schatz,  ich geh mal kurz den Sonnenuntergang fotografieren!!!“</em></p>
<p>Das  Fotografieren des Himmelskörpers Sonne ist visionär schnell  ausgelutscht. <em>Fotos von Sonnenuntergängen</em> verlieren schnell ihren Reiz.</p>
<p>Deshalb würde ich Dir in einem <strong>Workshop</strong> oder einem <strong>persönlichen  Coaching</strong> auch beibringen, dass man nicht „die Mitternachtssonne  fotografieren“ sollte. Du solltest besser <em>die Landschaft in dieser  besonderen Lichtsituation</em> fotografieren. (<a title="fotograf-kiel-blog" href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/">Fotograf-Kiel-Blog</a> Leser sind sich dessen natürlich schon lange bewußt!)</p>
<p>Diese besondere  Lichtsituation ist vor allen Dingen deshalb besonders, weil Sie lange  andauert und in besonderen Landschaften vorkommt.</p>
<p>Das  goldene Licht der Mitternachtssonne ist magisch. Diese Magie wirkt sich  auf das Fotografieren und auf den Fotografen aus.</p>
<h4>Das  Besondere an dem Fotografieren in der Mitternachtssonne:</h4>
<ul type="disc">
<li>Mitternachtssonne ist einfach nur klasse und begeistert  den Fotografen.</li>
<li>Die Lichtsituation ist ausgesprochen lang  anhaltend. Du hast also ungewöhnlich viel Zeit, im goldenen Sonnenlicht  zu arbeiten.</li>
<li>Die permanente  Anwesenheit von Licht, wirkt sich auf Dein Schlafverhalten aus. Viele  Menschen haben Schlafstörungen. Das Schlafdefizit wirkt zusätzlich zu  diesem zauberhaft anhaltenden Licht berauschend.</li>
<li>Mitternachtssonne  kann man in Europa eigentlich nur in Skandinavien und auch noch ein  bisschen in Island vorfinden. In Island verschwindet die Sonne auf der  Hauptinsel allerdings immer noch ein bisschen am Horizont, das Gefühl ist aber dem in Skandinavien ähnlich.</li>
<li>Die  Mitternachtssonne ist von unseren Breiten weit entfernt. So eine Anreise  macht das Fotografieren in der Mitternachtssonne zu einem kostspieligen  Vergnügen.</li>
</ul>
<h4>Tipps und Tricks für  das Fotografieren in der Mitternachtssonne:</h4>
<ul type="disc">
<li>Achte  auf Ruhephasen. In dem Licht, kann man das schnell vergessen.</li>
<li>Achte  darauf, dass Du regelmäßig und ausreichend isst und trinkst, wenn Du  längere Zeit dem Licht ausgesetzt bist.</li>
<li>Die Abwesenheit der  Dunkelheit machen Langzeitbelichtungen schwerer. Wünscht Du also längere  Belichtungszeiten, so musst Du zu Graufiltern greifen.</li>
<li>Fotografierst  Du in Richtung Sonne, so musst Du mit dem direktem Gegenlicht arbeiten  und mit Lens Flare Effekte rechnen.</li>
<li>Vergiss nicht, auch mal  hinter Dich zu schauen. Da könnte sich die Landschaft im goldenen Licht  schnell verändern. Nutze im rechten Winkel zur Sonne einen Polfilter um  die Farben besser herauszuarbeiten, vergiss dabei Deine Gegenlichtblende  nicht.</li>
<li>Objekte haben mehr Zeit, sich im  goldenen Licht der Mitternachtssonne zu bewegen, als während eines  herkömmlichen Sonnenunterganges. So kann es vorkommen, dass Du mehr  Möglichkeiten hast, mit dem Tidenhub des Wassers zu arbeiten. Achte auch  auf Objekte die sich bewegen, z.B. Boote.</li>
<li>Rechne  auch damit, dass sich die Mitternachtssonne nicht immer zeigt und sie  hinter den Wolken versteckt bleibt. Das ist dann die Zeit für tolle  Langzeitaufnahmen.</li>
<li>Es ist viel Zeit da, genieß das Licht auch  mal ohne Kamera in der Hand.</li>
<li>An schönen Orten musste Du mit  vielen anderen Sonnenhungrigen rechnen. Ich habe es schon mehrfach  erlebt, dass an diesen Orten mehrere Busreisegruppen plötzlich  auftauchten und die Landschaft verschandelten. Sei darauf gefasst, dass  Dir andere Fotografen vor die Linse laufen, Dir Zaungästen über die  Schulter schauen und Dich mit Fragen nerven.</li>
<li>Wenn man über den  Polarkeis reist, dann sollte man liebe Menschen küssen. ;-)</li>
<li>Man sollte nicht  vergessen, dass die Sonne unterhalb des Polarkreises auch seinen Reiz  hat. Dort geht die Sonne also eher unter, man kann aber noch ziemlich  lange im hellen Licht arbeiten.</li>
</ul>
<p>Wenn Dir dieser  Artikel gefallen hat, dann würde ich mich freuen, wenn Du dafür sorgst,  dass sich auch andere darüber freuen. Deine Links sind für mich Futter für weitere Artikel dieser Art.</p>



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		<title>Leitfaden für den eigenverantwortlichen Verkauf von Fotos: 5. Abschlussphase:</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 17:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Verkauf von Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Fotograf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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		<description><![CDATA[Dies ist der 3. Teil eines Leitfadens für den eigenverantwortlichen Verkauf von Fotos. Einen Überblick findest Du hier.(&#60;-Bitte diesen Link als zentralen Link für etwaige Verlinkungen nutzen) Ein Fotograf verkauft seine Fotos selber, kommen wir zur Abschlussphase: Neben einem Glücksgefühl bei einer hoffentlich lukrativen Veröffentlichung eines Deiner Fotos gibt es noch einige andere Dinge abschließen, [...]


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<p>Dies ist der 3. Teil eines Leitfadens für den eigenverantwortlichen Verkauf von Fotos. Einen Überblick findest Du <a title="Verkauf von Fotos" href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/11/30/bildanfrage-und-nun-was-kann-ich-fur-mein-foto-nehmen/">hier</a>.(&lt;-Bitte diesen Link als zentralen Link für etwaige Verlinkungen nutzen) Ein Fotograf verkauft seine Fotos selber, kommen wir zur Abschlussphase:</p>
<p>Neben einem Glücksgefühl bei einer hoffentlich lukrativen Veröffentlichung eines Deiner Fotos gibt es noch einige andere Dinge abschließen, die wichtig sind.</p>
<p>Eine Auswertung ist für die Fotografen wichtig, die sich auch beim nächsten Mal auf solche Verhandlungen einlassen wollen. Sie ist auch wichtig für Fotografen, die noch nicht wissen, ob sie sich noch ein weiteres Mal auf diesen Prozess einlassen wollen. Evaluationsprozesse können vielschichtig sein. Ich möchte mich an dieser Stelle eher praxisorientiert äußern:<span id="more-3043"></span></p>
<ul>
<li>Hast Du Deine Ziele erreicht? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Was kannst Du das nächste Mal besser machen. Schreibe Dir Deine Erkenntnisse auf und sorge dafür, dass Du die Notizen nächstes Mal wieder findest.</li>
<li>Nach Deinem Angebot hat sich der Verhandlungspartner nicht mehr gemeldet: Entweder bist Du doch einem Abzocker auf den Leim gegangen oder aber Du hast viel zu hoch gepokert. Diese Fragestellung solltest Du für Dich klären. Es wäre fatal, wenn Du in der Zukunft Abzockern auf den Leim gingest. Ebenso wäre es fatal, wenn Du auf Dauer keine Geschäfte tätigst. Abzocker solltest Du früher erkennen, und einen weiteren verlorenen Kunden solltest Du das nächste Mal nicht riskieren und vorsichtiger pokern.</li>
<li>Dein Angebot wurde ohne Verhandlungen angenommen: Vielleicht ist Dein Angebot zu niedrig gewesen und Du solltest das nächste Mal etwas höher ansetzen.</li>
<li>Schaffe Dir ein Erinnerungssystem, wo Du die rechtmäßige Verwendung Deines Bildmaterials überprüfst. Lass Dir die Verwendung Deiner Bildmaterialien nachweisen. Verlange Belegexemplare von Printmedien.</li>
</ul>
<p>Ich möchte an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass alle Texte, die ich hier veröffentliche dem Urheberrecht unterliegen.</p>
<p>Vielleicht hast Du ja abschließend Lust, Deine Erkenntnisse an dieser Stelle weiterzugeben: Hast Du Erfahrungen mit solchen Anfragen gemacht? Gab es dreiste Anfragen von Abzockern? Wie bist Du vorgegangen? Deine Erfahrungen sind wichtig, weil wir alle etwas davon lernen können.</p>
<p>Dies war der letzte Artikel dieser kleinen Serie. Einen Überblick über alle Artikel dieser Serie findest Du <a title="Verkauf von Fotos" href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/11/30/bildanfrage-und-nun-was-kann-ich-fur-mein-foto-nehmen/">hier</a>.</p>



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</ol></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Leitfaden für den eigenverantwortlichen Verkauf von Fotos: 4. Verhandlungsphase:</title>
		<link>http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2010/01/04/leitfaden-fur-den-eigenverantwortlichen-verkauf-von-fotos-4-verhandlungsphase/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 07:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
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<p>Dies ist der 3. Teil eines Leitfadens für den eigenverantwortlichen Verkauf von Fotos. Einen Überblick findest Du <a title="Verkauf von Fotos" href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/11/30/bildanfrage-und-nun-was-kann-ich-fur-mein-foto-nehmen/">hier</a>.(&lt;-Bitte diesen Link als zentralen Link für etwaige Verlinkungen nutzen) Ein Fotograf verkauft seine Fotos selber, kommen wir zur Verhandlungsphase:</p>
<h3><strong>Es sind Zahlen auf dem Tisch! Wie geht es weiter?</strong></h3>
<p>Gut, es liegt ein konkretes Angebot auf dem Verhandlungstisch. Jetzt gibt es drei Möglichkeiten:</p>
<h4>Der Kunde gibt Dir eine Zusage.</h4>
<ul>
<li>Nun solltest Du Dich das      erste Mal freuen.</li>
</ul>
<h4>Der Kunde hört auf, mit Dir zu verhandeln.<span id="more-3041"></span></h4>
<ul>
<li>Eine angemessene Emotion      orientiere sich an der Fragestellung, ob Du vielleicht doch einem Abzocker      auf den Leim gegangen bist oder einen potentiellen Kunden verloren hast.</li>
</ul>
<h4>Oder der Kunde erklärt, dass ihm das Angebot nicht gefällt. Du befindest Dich dann in der spannendsten Phase der Verhandlung. Jetzt könntest Du alle Register einer guten Preisverhandlung ziehen:</h4>
<ul>
<li>Überzeuge den Kunden noch      einmal davon, warum er nur mit Deinem Foto glücklich wird. Du hast      hoffentlich vorher gut recherchiert!?</li>
<li>Zeige dem Kunden Deine      vorab gesammelten Referenzen. Pass aber auf, dass diese Referenzen für den      Kunden nicht ein Aufforderung sind, noch einmal wo anders sein Glück zu      probieren.</li>
<li>Gehe mit dem Preis runter,      aber auch mit der Leistung.</li>
<li>Gibt es Zusicherungen für      zukünftige Geschäfte, die einen Preisnachlass zu diesem Zeitpunkt rechtfertigen      würden? Frage Deinen Verhandlungspartner nach Sicherheiten für zukünftige      Geschäfte.</li>
<li>Gibt es vielleicht      Dienstleistungen von Seiten des Kunden, die Dich entlohnen könnten?</li>
<li><a title="nein sagen in der Fotografie" href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/03/23/uber-das-nein-sagen/">Sage auch mal Nein,</a> das ist      wichtig.</li>
</ul>
<p>Die Bücherregale der Buchhändler sind voll von Büchern über Verhandlungsgesprächführung. Dort findest Du weitere Informationen. Einer abschließenden Würdigung könnte ich an dieser Stelle nicht gerecht werden. Die Lektüre von so einem Buch ist aber eine Investition in die Zukunft.</p>
<p>Einen Überblick über alle Artikel dieser Serie findest Du <a title="Verlauf Fotos Informationen" href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/11/30/bildanfrage-und-nun-was-kann-ich-fur-mein-foto-nehmen/">hier</a>. In dem folgenden Blogartikel erfährst Du alles über die Abschlussphase.</p>



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</ol></p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Leitfaden für den eigenverantwortlichen Verkauf von Fotos: 3. Entscheidungsphase:</title>
		<link>http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/12/29/leitfaden-fur-den-eigenverantwortlichen-verkauf-von-fotos-3-entscheidungsphase/</link>
		<comments>http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/12/29/leitfaden-fur-den-eigenverantwortlichen-verkauf-von-fotos-3-entscheidungsphase/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 07:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
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		<category><![CDATA[Fotograf]]></category>
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<p>Dies ist der 3. Teil eines Leitfadens für den eigenverantwortlichen Verkauf von Fotos. Einen Überblick findest Du <a title="Verkauf von Fotos" href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/11/30/bildanfrage-und-nun-was-kann-ich-fur-mein-foto-nehmen/">hier</a>.(&lt;-Bitte diesen Link als zentralen Link für etwaige Verlinkungen nutzen) Ein Fotograf verkauft seine Fotos selber, kommen wir zur Entscheidungsphase:</p>
<h3><strong>Was ist mein Foto wert? </strong></h3>
<p>Um die Enttäuschung vorwegzunehmen: Auf diese Frage gibt es keine konkrete Antwort!</p>
<p>Wie man einen Preis festlegt ist nämlich eine der schwierigsten Fragestellungen im Fotogeschäft, gerade wenn es um Kunst geht.</p>
<p>Letztendlich wird Dein Gewinn in Abhängigkeit von der Qualität Deines Fotos, Deinem Verhandlungsgeschick, den finanziellen Möglichkeiten Deines Kunden und dem Angebot des Marktes abhängen.</p>
<p>Es ist nicht immer klug, sich auf die Aussagen anderer zu verlassen. Am besten ist, Du versuchst Dich Deinem Angebot vorsichtig zu nähern. Folgende Fragen können Dir eine Orientierung geben:<span id="more-3038"></span></p>
<p><strong>Welchen Wert hat dieses Foto für mich? Was würde ich selber ausgeben?</strong></p>
<p>Diese Fragen sind äußerst ernst gemeint. Freiberuflichkeit hat einige Vorzüge, wie zum Beispiel das Recht, sich diese Frage stellen zu können: „Was will ich Heute verdienen?“ Oder hintergründiger: „Welchen Wert schreibe ich mir und meiner Arbeit zu?“ Eine Antwort auf diese Fragen wird sehr von Deinem Charakter beeinflusst sein. Es gibt Menschen, die hier erst einmal mit großer Vorsicht vorgehen. Manchmal sollte man aber nicht kleckern, sondern klotzen. Ich kenne Fotografen, die mit einer ordentlichen Portion Selbstüberschätzung und Selbstbewusstsein gute Geschäfte machen.</p>
<h4>Was für ein Verkaufspreis wird empfohlen?</h4>
<p>Hinweise auf die <a title="MFM Charts Honorarempfehlungen Fotografen" href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/12/17/honorar-empfehlungen-fur-fotografen-bzw-bildmaterialien-mfm-empfehlungen/">MFM Charts</a> sind ein zweischneidiges Schwert. Solche Preistabellen bilden eigentlich nie, den Markt tatsächlich ab. Sie sind eher Richtwerte nach denen Fotografen ein gutes Leben führen könnten. Sie sind nicht zwangsweise eine Hilfe, für Deine konkrete Anfrage. Es könnte ja auch sein, dass Du mit Deiner Arbeit einen höheren, als den empfohlenen Preis erzielen kannst. Wenn Du die Hilfe der MFM Charts in Anspruch nimmst, solltest Du Dir überlegen, diese finanziell auch zu fördern.</p>
<h4>Was gibt der Markt her?</h4>
<p>Diese Frage ist auch nicht so einfach zu beantworten. Wenn Du nicht wirklich gute Kontakte zu solchen Märkten hast, würde ich mit Informationen über vermeintliche Marktpreise vorsichtig sein. Welcher Profi gäbe denn wirklich seine Preisinformationen bekannt? Marktpreise sind durchaus Insiderwissen und eher Firmengeheimnisse! Warum sollte ein Profi solche Informationen preisgeben? Du wirst öffentlich, z.B. in Fotoforen, keine verlässlichen Zahlen bekommen, mit denen Du sinnvoll arbeiten kannst. Stockfotoagenturen (Nicht unbedingt Ministock Agenturen) könnten eine Anlaufstelle sein, Dir konkretere Zahlen zu liefern. Die Recherche wird Dir keiner abnehmen. Betätige mal die Suchmaschine und schau, ob Dein Foto vielleicht einen Spezialmarkt bedient, den Ministockfotoagenturen nicht abdecken. Solche Informationen kannst Du auch später bei den Verhandlungen als Referenzen einbringen.</p>
<h4>Referenzen</h4>
<p>Sofern Du Zugang zu Preisbeispielen findest, notier Sie Dir als Referenzen. Vielleicht kannst Du diese später mit ins Spiel bringen.</p>
<h4>Zwei kleine persönliche Hinweise</h4>
<p>Ich persönlich würde meinen Preis nie zu tief ansetzen. Auch solltest Du Deinen Verhandlungspartner nicht von der Pflicht befreien, seine Preisvorstellungen zu äußern.</p>
<h3><strong>Setze Dir persönliche Ziel, die Du bei der Verhandlung erreichen willst!</strong></h3>
<p>Wenn Du nicht weißt wo Du hinwillst, wirst Du Dich eher verlaufen. Der Preis muss bei solchen Verhandlungen nicht alles sein, was verhandelt wird. Differenziere zwischen Zielen erster Ordnung und Zielen zweiter Ordnung.</p>
<p>Ziele erster Ordnung sind Bedingungen, ohne die es nicht zu einem Geschäftsabschluss kommen darf. Das kann ein bestimmter Betrag sein, eine Zusatzvereinbarung, eine Vertragsform etc.</p>
<p>Ziele zweiter Ordnung sind wünschenswert, aber nicht entscheidend für einen Abschluss. Zum Beispiel die Nennung Deines Namen bei der Veröffentlichung, die Verlinkung auf Deine Homepage.</p>
<h3><strong>Formuliere Dein Angebot so klar wie nur möglich.</strong></h3>
<p>Je klarer Du dabei bist, desto ernster wirst Du genommen, desto besser wirst Du verhandeln können.</p>
<p>Einen Überblick über alle Artikel dieser Serie findest Du hier: <a title="Verkauf von Fotos" href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/11/30/bildanfrage-und-nun-was-kann-ich-fur-mein-foto-nehmen/">Verkauf von Fotos</a></p>
<p>In dem folgenden Blogartikel erfährst Du alles über die Verhandlungsphase.</p>
<p><strong>Was war denn der höchste Preis, den Du mal in einer Verhandlung genannt hast? Oder ist das für Dich schon ein Firmengeheimnis?<br />
</strong></p>



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		<title>Die Bedeutung von Sympathie und Antipathie in der Fotografie von Menschen &#8211; Teil 2</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 08:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bathke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Fotograf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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		<description><![CDATA[Sympathie und Antipathie in der Fotografie: Worauf solltest Du achten. Vielen Dank für die ehrliche und offene Teilnahme an dem Experiment in der letzten Woche. Folgender theoretischer Gedanke steckt hinter dem Experiment: Wenn Dir jemand sympathisch erscheint, dann hat diese Person etwas, was Du auch hast. Diese Etwas siehst Du allerdings lieber an Dir, als [...]


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<h3>Sympathie und Antipathie in der Fotografie: Worauf solltest Du achten.</h3>
<p>Vielen Dank für die ehrliche und offene Teilnahme an dem <a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2009/12/07/die-bedeutung-von-sympathie-und-antipathie-in-der-fotografie-von-menschen-teil-1/">Experiment in der letzten Woche</a>.</p>
<p>Folgender theoretischer Gedanke steckt hinter dem Experiment:<span id="more-3374"></span></p>
<ul>
<li><strong>Wenn Dir jemand sympathisch erscheint, dann hat diese Person etwas, was Du auch hast. Diese Etwas siehst Du allerdings lieber an Dir, als bei der anderen Person.</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Wenn Dir jemand unsympathisch ist, dann hat diese Person etwas, was Du auch hast. Diese Etwas siehst Du allerdings lieber bei der anderen Person, als bei Dir selber.</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Du siehst Dich in Bezug auf Sympathie und Antipathie quasi im Spiegel. Menschen, dir Dir begegnen sind Projektionsflächen für eigene Besonderheiten.</strong></li>
</ul>
<p>Jetzt nimm mal Deine Anmerkungen der letzten Woche und überprüfe, ob das vielleicht auch für Dich zutreffen könnte.</p>
<p>Dieses theoretische Konstrukt hat natürlich keinen Anspruch auf Wahrheit. Es ist aber ein Anhaltspunkt, für eine Auseinandersetzung mit der eigenen (!) Person in einem professionellen Kontext. Und genau diese Auseinandersetzung ist ein wichtiger Punkt, wenn man Menschen begegnet und sie natürlich fotografieren möchte.</p>
<h4>Warum ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Person wichtig?</h4>
<ul>
<li>Gerade weil diese starken Empfindungen etwas mit Dir selber zu tun haben können, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie Dich von wichtigen anderen Dingen ablenken.</li>
<li>Und in Bezug auf einen Beziehungsaufbau gilt: Du bist in einer zwischenmenschlichen Beziehung eher in der Lage, etwas an Dir selber zu verändern, als an Deinem Gegenüber. Und das hat für den Kontakt mit Menschen, die Du ablichten möchtest, eine große Bedeutung.</li>
</ul>
<h4>Das Sympathieproblem mal etwas praktischer erläutert</h4>
<p>Die wenigsten hätten letzte Woche gedacht, dass eine sympathische Begegnung für einen fotografischen Kontakt ein Problem sein könnte. Da <strong>Sympathie</strong> eine Beziehung eher fördert, sollte man sie in den meisten Fällen auch begrüßen. Jedoch glaube ich, dass auch die Sympathie von wichtigen Aspekten ablenken kann.</p>
<p>Du findest einen Kunden <strong>sympathisch</strong>, weil Dich seine Offenheit begeistert. Die Offenheit ist natürlich Dein ganz persönliches Thema. Du stürzt Dich als Fotograf auf diese Offenheit machst sie zum (eigenen!) Thema. Der Kunde ist jedoch vielmehr von seinem eigenen Status angetan, den er mit der letzten Beförderung erlangt hat und möchte diesen fotografisch fixiert haben.</p>
<h4>Das Antipathieproblem mal etwas praktischer erläutert</h4>
<p>Da <strong>Antipathie</strong> einer zwischenmenschlichen Beziehung nicht unbedingt dienlich ist, solltest Du Dich mit dieser Empfindung besonders gut auseinandersetzen. Wie Du vielleicht anhand des Experimentes erfahren hast, ist es möglich, dass Du mit dem <strong>unsympathischen</strong> Kunden mehr gemein hast, als es Dir lieb ist. Und das kann Dir wiederum helfen, einen persönlichen Zugang zu diesem Kunden zu finden, auch bzw. vielleicht <strong>gerade, weil er Dir unsympathisch ist</strong>.</p>
<p>Antipathien solltest Du professionell begegnen, wenn Du mit der Fotografie Dein Geld verdienen möchtest. Der Kunde hat ein Recht auf diese Professionalität. Natürlich solltest Du auch Deine persönlichen Grenzen erkennen und achten.</p>
<p>So könnte es z.B. sein, dass Du den Körper einer Person nach Deinen Wertmaßstäben unschön geformt findest. Der Kunde aber seinen Körper schön findet und genau diese Schönheit abgelichtet haben möchte.</p>
<h4>Sympathien und Antipathien in der Fotografie: Wie gehst Du damit am besten um?</h4>
<p>Sympathien aber auch Antipathien sind für Dich starke persönliche Empfindungen, die nicht zwangsweise mit den Empfindungen eines Kunden im Zusammenhang stehen. Diese Empfindungen haben eher etwas mit Dir selber zu tun. Sie werden einem Kunden nicht unbedingt gerecht.</p>
<p>Die Auseinandersetzung mit diesen beiden Dipolen finde ich ausgesprochen spannend, weil ich etwas über mich selber erfahren kann, denn:</p>
<p>Persönliches Wachstum steht in einem engen Zusammenhang zu einem fotografischen Wachstum.</p>
<p>Meine feste Überzeugung ist, dass man sich weder von Antipathien oder Sympathien ablenken lassen sollte. Menschen haben zudem feine Antennen für Antipathien und werden eher dicht machen, wenn Sie solchen Empfindungen begegnen. Vielmehr sollte man dem Menschen neugierig, vertrauensvoll und wertschätzend begegnen. Wertschätzung ist der Königsweg für eine professionelle Beziehung zwischen Fotograf und der zu fotografierenden Person. Und Wertschätzung kann ich nur erlangen, wenn ich mit mir selber im Reinen bin bzw. weiß, warum in mir Sympathien und Antipathien entstehen.</p>
<p>Wenn Du jetzt über Deine Erfahrungen mit diesem Experiment etwas berichten möchtest, dann melde Dich bitte wieder mit dem Pseudonym der letzten Woche an. Kommentare und Rückmeldungen, die m.E. nach Rückschlüsse auf Personen zulassen, werde ich nicht freigeben.</p>



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