Artikel-Schlagworte: „Twitter“

Olaf Bathke, Fotograf aus Kiel, ist spezialisiert auf die Bereiche Landschafts- und Portraitfotografie. In diesem Blog berichtet er über die Fotografie, die Entstehung von Landschaftsfotos, seine Arbeit als Fotograf in Hamburg bzw. als Hochzeitsfotograf in Hamburg bzw. Kiel und was ihn sonst noch so bewegt.

Twitter, Grenzen, Aufmerksamkeit

Montag, 26. Januar 2009

In einem meiner letzten Artikel hatte ich via TWTPOLL eine Umfrage gestartet:


Umfragen auf der Grundlage von Gefühlen, sind problematisch, besonders wenn nur nach einer weitläufigen Zahl gefragt wird. Das konnte ich anhand Eurer Kommentare feststellen. Ich gelobe, bei der nächsten Umfrage konkreter zu werden.

Weiterführende Gedanken nach der Umfrage
Gute Kommunikation hat für mich etwas mit Verbindlichkeit zu tun. Eine Kommunikation halte ich vor allen Dingen auch dann für rund, wenn beide Seiten in letzter Konsequenz unter Ausschluss der Öffentlichkeit kommunizieren können. Private Nachrichten kann man auf Twitter nur durch gegenseitiges Folgen verschicken.

Private Nachrichten fordern in besonderer Weise meine persönliche Aufmerksamkeit auf Twitter und setzen Verbindlichkeit voraus bzw. begründen sie.

Twitter: Unverbindlichkeit und Verbindlichkeit
Auf der Grundlage meines Nutzungsverhaltens, sehe ich die Grenzen der verbindlichen Kommunikation eher in der Zahl der followers_me (followers) bestimmt. Grenzen in der unverbindlichen Kommunikation wiederum, meine ich deutlicher in der Zahl der following_me (friends) ablesen zu können.

Zahlen sind hier wie Schall und Rauch. Natürlich bestimmt letztendlich das individuelle Nutzungsverhalten ein Maß an Verbindlichkeit. Es ist die individuelle Aufmerksamkeit die einen verbindlichen und äquivalenten Austausch ausmacht.

Und diese Aufmerksamkeit lässt sich schwer abfragen oder messen.

Ich habe geforscht:
Darüber gibt es natürlich Studien. Interessanterweise spiegeln diese Studien in etwa Euer abgefragtes, diffuses Bauchgefühl wieder:

Ab einer Zahl von 400 Followern gibt es keine Zuwächse des persönlichen Nachrichtenoutputs mehr. Wer also mehr als 400 Menschen folgt, dessen Frequenz der Nachrichtenausgabe stagniert. Dies könnte ein Hinweis auf Aufmerksamkeitsgrenzen sein.

Wie setzt Twitter die Grenzen für die Kommunikation
Wie, Twitter setzt Grenzen? Ja, Twitter setzt u.a. Grenzen in der Anzahl der Personen, denen ich folgen kann. Das musste ich mit meinem 2000ten following_me erkennen.

Twitter konkretisiert diese Grenzen nicht abschließend. Manche Menschen haben aber ein größeres Limit, als ich es zurzeit habe. So soll es einen Nutzer geben, der mehr als 160.000 Usern folgt!

Natürlich beabsichtigt Twitter offiziell mit dieser willkürlichen Grenzsetzung, Spammer zu verunsichern. Vielleicht bin ich hier aber auch über eine Möglichkeit der späteren Monetarisierung dieses Dienstes gestolpert. Weitere Infos findet ihr in diesem interessanten Artikel.

Auf der Grundlage meiner These, dass followers_me etwas über die Verbindlichkeit aussagt und following_me eher die Unverbindlichkeit beschreibt, bestimmt Twitter Grenzen eher anhand unverbindlicher Aspekte. (Dieser Link wird oft verschoben, falls er nicht geht, versucht es mit der Übersicht)

Diese Unverbindlichkeit macht Twitter tatsächlich auch so reizvoll. Wenn man Twitter aber wirklich sinnvoll nutzen will, so kommt man um ein bestimmtes Maß an Verbindlichkeit nicht herum. Wer immer nur liest, der hat keine Bedeutung im Netzwerk. Wer immer nur postet, der rutscht leicht in die Kategorien „Wichtigtuer“ oder „Böser Spammer“.

Der Schlüssel für einen Erfolg auf Twitter dürfte tatsächlich in einem effektiven Aufmerksamkeitsmanagement liegen. Dazu vielleicht in einem weiteren Artikel mehr. (Sofern Ihr daran überhaupt ein Interesse habt)

Bis dahin könnt Ihr mir ja auf Twitter folgen: http://twitter.com/OlafBathke

Oder macht mit beim:Twitterverzeichnis

1900 und 2000, Grenzen und ein kleiner Zwischenbericht in Sachen Twitter

Samstag, 24. Januar 2009

Gestern habe ich die 1900er Grenze an Followers_me überschritten.
Warum berichte ich das? Ganz einfach: Mit dieser Twitter Grenze konnte ich die 2000 er Grenze Following_me überschreiten. Seitdem bleibt die Differenz Following_me minus Followers_me genau 100.
Nun bekommt das Ganze auch langsam natürliche Grenzen. Wenn ich im Browser in meinem Tweet Stream (Home) unten rechts auf “older” klicke, um ältere Nachrichten angezeigt zu bekommen, so lese ich meistens die gleichen Nachrichten, wie zuvor. Die Twitter User, denen ich folge, veröffentlichen ca. 20 Tweets, wenn ich 20 Tweets gelesen habe. :-)

Wie gut, dass es Clients gibt, die eine fortlaufende Zeitleiste haben.

Ach, wer mich noch nicht geaddet hat, der kann das hier machen: http://twitter.com/OlafBathke

Und unser Twitterverzeichnis für Fotografen kennt auch jeder?

Umfrage: Twitter Followers_me

Mittwoch, 7. Januar 2009

Share it on: Twitter

Ich bin neugierig! Es geht weniger um das tatsächliche Erlebnis als um die eigene Vorstellung.

“Twitter bereitet keinen Spass mehr ab der kritischen Zahl an Followers_me von:

Poll link: http://twtpoll.com/vo6gxg |

Results: http://twtpoll.com/r/vo6gxg

Spam und Phishing auf Twitter und wie man sich davor schützt

Dienstag, 6. Januar 2009

Die Twitterwelle rollt und mit Ihr kommen die unehrlichen Profiteure. Konkret muss ich leider immer häufiger feststellen, dass der Twitter eigene Filter nicht mehr so effektiv verdächtige User blockiert.
So konnte ich in den Followern eines Users unseres Twitterverzeichnis massig Spambots vorfinden, die auf verdächtige Homepages verweisen. Den User (http://twitter.com/ModelSpace) habe ich via Twitter angeschrieben und in unserem Twitterverzeichnis gleich markiert. Leider habe ich bis heute noch keine Antwort von dem User. Bitte schaut mal nach, ob ihr aus Versehen dem User bei der Verbreitung von Spambots geholfen habt.
Verdächtige Accounts bzw. Spambots enttarnt man meistens durch die Links, mit deren Hilfe sie in die Außenwelt verweisen.
Was kann man gegen solche Spambots unternehmen?
Bis es kommerzielle Spamfilter für Twitter gibt, braucht es sicherlich noch einige Zeit. Solange Twitter mit diesem Spam Problem selber nicht fertig wird, hilft nur gesunder Menschenverstand und die Gemeinschaft.
Euer Menschenverstand kann die Links und Tweets beurteilen und Entscheidungen treffen. Soll man follow klicken oder vielleicht doch unfollow? Mein Firefox wirft gerne Warnungen raus, wenn ich auf verdächtigen Seiten lande. Ich empfehle bei einer Firefoxnutzung die Erweiterung noscript. Die Erweiterung verhindert die Ausführung schadhafter Scripte. Für Firefox gibt es aber auch noch andere addons, die der eigenen Sicherheit dienen. Schaut einfach mal auf der Seite für die Firefox- Erweiterungen.

Kommen wir zu dem Aspekt der Gemeinschaft: Spambots markiere ich mit dem #- Zeichen. Das sieht dann ungefähr so aus: „@xyz #spambot“ Jeder kann dann mittels des @ Zeichens den User verfolgen und ggfls. unfollow klicken. Natürlich kann ich mich auch mal irren. Es hilft wieder nur der gesunde Menschenverstand weiter. Die Rautenfunktion hat zusätzlich den Vorteil, dass man mit Hilfe verschiedener Suchfunktionen (z.B. http://search.twitter.com) gezielt nach aktuellen Spambots suchen kann. Das Ganze lebt natürlich vom Mitmachen und von der Ehrlichkeit der User. Es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis ich den ersten @OlafBathke #spambot Eintrag zu Gesicht bekomme.
Eigentlich müsste man Twitter mal auffordern, mehr für unseren Schutz zu unternehmen.
Was kann man gegen Phishingversuche unternehmen?
Man kann nicht vorsichtig genug sein, mit der Weitergabe des eigenen Passwortes. Es gibt tatsächlich schon erste Phishingversuche . Die Phisher kapern Accounts und schreiben andere mit Links zu Ihren Phishingseiten an und das Ganze potenziert sich, wenn weiter die Unvorsicht waltet.
Auch hier hilft präventiv eigentlich nur der gesunde Menschenverstand. Schaut Euch Homepages und Twitterdienste einfach genau an. Wenn Ihr um die Angabe Eures Passwortes gebeten werdet, so überlegt, ob die Weitergabe wirklich notwendig ist. Die sicherste Maßnahme wäre natürlich, das Passwort nur dann weiterzugeben, wenn die Domain www.twitter.com heißt (es hilft der Blick in das Adressfeld Eures Browsers). Bei Hilfs- Programmen solltet ihr unbedingt die AGBs studieren und Euch umhören, welchen Programmen, andere User denn so vertrauen. Aber auch hier gilt es vorsichtig zu sein. 100% Sicherheit habt ihr nie.
Habt Ihr vielleicht schon mal irgendwo Eure Daten weitergegeben, so solltet Ihr dringend Euer Twitter Passwort neu anlegen.
Helft vor allen Dingen Usern, die sich neu auf Twitter bewegen.
Wenn Ihr weitere Ideen für den persönlichen Schutz auf Twitter habt, so freuen sich die anderen über Euren Hinweis in den Kommentaren.

13 Twitter Tipps und Hinweise

Sonntag, 4. Januar 2009

Seit einigen Wochen bin ich sehr aktiv in Sachen Twitter. Diese Art der offenen Kommunikation ist effektiv und macht eine Menge Spaß.

Für Euch habe ich mal einige Twitter Tipps und Hinweise zusammengetragen. Es soll Euch nicht passieren, dass Ihr irgendwann einfach überlesen werdet:

  1. Schaut Euch immer die Gefolgschaft von Menschen an, die ihr spannend findet. Dort ist eine hohe Chance, Gleichgesinnte und weitere spannende Menschen anzutreffen.
  2. Schaut in die Favoriten eines potentiellen neuen Gefolgsmann. Mit Favoriten kann man sich und seinen Geschmack zum Ausdruck bringen. Gefallen Euch die Favoriten der anderen? Na dann prima und auf den Folgen Knopf drücken. Und bedenkt, dass auch Eure Favoriten studiert werden! Wie Ihr habt noch keine? Na dann man zu.
  3. Folgt nicht jedem. Überlegt genau, wer zu Euch passt. Accounts die BestBuy oder SpecialOffer heißen können schon mal verdächtig sein, müssen es aber nicht.
  4. Ich nenne es “Twitterwäsche”: In unregelmäßigen Abständen entledige ich mich von: Spammern, Nervköppen, Menschen, die mir wiederholt negativ aufgefallen sind.
  5. Niemals Links einfügen, ohne eine kurze Erklärung, was sich dahinter verbirgt. So werden Links attraktiver und tatsächlich verfolgt.
  6. Weniger ist mehr! Wer auf Dauer nur “Guten Morgen” und ähnlich spannende Tweets von sich gibt, wird schnell überlesen.
  7. Retwittert: Wenn Euch ein Beitrag gefällt, dann nutzt diese Zitatfunktion. Das hilft beim Streuen relevanter Informationen und ist gerne gesehen.
  8. Nutzt das Rautenzeichen für Suchbegriffe unter denen Ihr gefunden werden wollt: #Foto #Fotografie #Fotograf. Dies ist eine weitere sehr, sehr effektive Quelle für relevante Gefolgschaft.
  9. Redet nicht schlecht über Andere oder gar über Kunden. Das gehört sich einfach nicht. Und Ihr könnt Euch nie sicher sein, wer denn alles so mitliest.
  10. Bleibt Euch und Eurem Schreibstil treu. Wer nicht authentisch ist, der wird überlesen. Folgt nicht irgendwelchen Schreibmoden.
  11. Macht auf Eure Gefolgsleute durch @xyz aufmerksam, wenn die was zu sagen haben. Die werden sich zu bestimmter Zeit mit eine @ bedanken.
  12. Schafft Euch ein Gerät an, was Euch mobil twittern lässt, erst dann fängt es so richtig an, Spaß zu bereiten.
  13. Nutzt das Twitterverzeichnis für Fotografen: Schaut immer mal wieder rein und überlegt, wem ihr folgen wollt.

Twitterverzeichnis

Und jetzt möchte ich Eure Twitter Tipps kennenlernen:

Was meint Ihr, ist  wichtig beim Twittern?

Wenn  bis zum nächsten Sonntag in diesen Kommentaren genug Tipps zusammenkommen, dann fasse ich die noch in einem Extra Artikel zusammen. Vergesst dafür bitten nicht, Eure Twitteradresse mit anzugeben, damit ich auf Eure Tweets hinweisen kann!



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