Schau

michael-martin-innovation
Eigentlich wollen wir nur sehen, wie gut die künstliche Hüfte des Lebenspartners meiner Mutter verheilt. In den Fluren der Klinik bin ich dann über eine Bilderserie mit hippen Substantiven gestolpert: Teamfähigkeit, Leistung, Innovation und andere.
Etwas verwackelt seht ihr hier das Foto von Michael Martin, der durch die gleiche Bildagentur vertreten wird, wie ich. Mit einem Laptop in der Wüste, das nenn ich innovativ.
Eine der spannendsten Sachen an einer guten Bildagentur ist, dass man tatsächlich immer mal wieder über seine eigenen Fotos stolpert. Das LOOK Logo ist allerdings kein Garant für Fotos von dem Fotografen aus Kiel.
Ich bin nur kurz enttäuscht, dass ich unter den ca. 20 ausgestellten Fotos von LOOK keine von mir finde. Meine Arbeiten scheinen sich nicht herausragend gut, mit wirtschaftlichem Zeitgeist beschriften zu lassen. Es gibt schlimmeres…

Wenn Ihr Euch meine Landschaftsfotos anseht, welche Begriffe fallen Euch ein? Innovation, Leistung, Teamfähigkeit? 🙂

Resümee über einen Monat neues Bloggerleben

Mein neuer Blog wird heute einen Monat alt und ich mache eine Flasche Schampus auf.

Zunächst einmal vielen Dank an die vielen Besucher, die mir in diesem Monat regelmäßig oder auch unregelmäßig Rückmeldungen gegeben bzw. Kommentare geschrieben haben. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, dann sind in diesem Monat mehr Kommentare in dem neuen Blog zusammengekommen, als im letzten Jahr in meinem alten Blog geschrieben wurde. Das darf gerne so weiter gehen. Ihr wisst gar nicht, wie sehr mich das erfreut, wenn ein Trackback unter den einzelnen Artikeln erfolgt.

Diese Art der Rückmeldungen ist für mich ein Indikator, dass es Euch interessiert, was ich hier zu sagen habe.

Die Entscheidung auf WordPress zu setzen, war glaube ich die richtige. Auch wenn ich immer noch viel Zeit investiere in die vielen neuen Möglichkeiten und noch nicht alles so rund läuft, wie es eigentlich sollte.

Wirklich entscheidend ist, dass ich wieder Lust habe, in diesem Blog zu schreiben. Letztes Jahr war ich kurz davor, die Schreiberei sein zu lassen. Für diese positive Entwicklung, bin ich Euch sehr dankbar. Es ist ein bisschen, wie noch einmal neu Laufen lernen.

Mit den Themen experimentiere ich noch ein bisschen. Es ist einfach spannend, auch mal über den Tellerrand der Fotografie hinaus zu schreiben. Ich habe hier ca. 40 Überschriften für weitere Blogartikel in der Warteschleife!! Allerdings sind die meisten noch nicht geschrieben.

Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, so schreibt sie in die Kommentare oder tretet mit mir per Email in Kontakt. Ich werde versuchen, alle Anfragen zu beantworten.

Wer noch nicht den Feed abonniert hat, der sollte rechts mal auf das orangene Männchen klicken.

Wer noch aktueller mit mir im Kontakt bleiben will, der folgt mir auf Twitter: http://twitter.com/OlafBathke

Ach, dann mach ich gerade erste Gehversuche auf Facebook. (Funktioniert der Link?)

Ralf Sotscheck – Schriftsteller in Irland

Die „Gebrauchsanweisung für Irland“ von Ralf Sotscheck ist eine der wenigen Gebrauchsanweisungen, die bei mir nicht gleich in den Müll gewandert ist. Die “Gebrauchsanweisung” wurde ja auch extra für eine Irlandreise angeschafft. Heute hatte ich das Buch mal wieder in der Hand und dachte mir, es ist einen Blogeintrag wert.

Deutschsprachige Schriftsteller in Irland sind mindestens so selten, wie ein Beamish Stout in Kieler Kneipen. Deshalb sollte man sie auch genießen: In einer Kneipe bei einer Lesung oder einfach zu Hause auf dem Sofa.

Ralf Sotscheck habe ich eine Menge interessanter Informationen über Irland zu verdanken. Persönlich kennengelernt habe ich ihn mal in Hamburg. Er war in Begleitung vom Ober- Videoblogger und Kulturoptimisten Matthias Matussek in einer schrecklich linksalternativen Kneipe. Hinterher erzählten mir die beiden Anekdötchen bei Bier und Sushi.
Die Lektüre seiner „Gebrauchsanweisung für Irland“ ist lesenswerter als Theodor Fontanes „Jenseit des Tweed: Bilder und Briefe aus Schottland“.

Im direkten Vergleich kommt man eher auf die Idee nach Irland zu verreisen, obwohl Schottland ein ähnliches Kaliber ist.

Ralf tourt manchmal in Deutschland, wenn ihm die TAZ mal wieder einen Urlaub gönnt. Anfang Februar wäre es mal wieder soweit. Die Tourdaten findet ihr auf seiner Homepage: http://www.sotscheck.net/

Sein neues Buch “Nichts gegen Iren -Psychogramm eines komischen Volkes” soll Anfang März rauskommen. Wie gut, dass ich im April Geburtstag habe.

Interview No. 044: Art Wolfe

art-wolfe

About Art Wolfe:

http://www.artwolfe.com

Over the course of his 30-year career, photographer Art Wolfe has worked on every continent and in hundreds of locations. His stunning images interpret and record the world’s fast-disappearing wildlife, landscapes and native cultures, and are a lasting inspiration to those who seek to preserve them all. Wolfe’s photographs are recognized throughout the world for their mastery of color, composition and perspective.

Wolfe spends nearly nine months a year traveling, carefully researching the locations as well as pre-visualizing the photographs he wants to take. He is a member of Canon’s elite list of renowned photographers “Explorers of Light”, Microsoft’s Icons of Imaging and Fujifilm’s Talent Team.

Wolfe has taken an estimated one million images in his lifetime and has released over sixty books, including the award-winning Vanishing Act, The Art of Photographing Nature and Edge of the Earth, Corner of the Sky, which captured significant publishing awards, including IPPY (Independent Publishers), Benjamin Franklin (Publishers Marketing Association), and National Outdoor Book Award.

1.What makes a good photo for you?

I like to be surprised. That happens when there are no distractions or extraneous elements in the frame, the light is perfect for the subject, and some aspect makes me look at the subject in a new way.

2.What do you not like in photography at all?

Lack of imagination. I always want to push something new in my photography, be it a new perspective or technique or approach to a subject. I go through phases when I concentrate on extreme close ups, or blurs, or abstracts. I am bored by even the most beautiful postcard shot, and I am amazed that people want to know exactly where I took a shot so they can replicate it. They might as well photocopy the print.

3.Which book helped you most in the development of your photography?

I was influenced by the work of Ernest Haas.

4.Which internetlink would you advice other photographers?

Would it be self-serving to say www.artwolfe.com? Yes. So, I would recommend http://www.luminous-landscape.com and http://www.aphotoeditor.com for technical, inspirational, and business-related content.

5.How would you describe your photographic style? What is characteristic
about your photos?

I don’t really have one style. I keep evolving. I am trained as a painter so I am sensitive to color relationships and the elements of design. I strive for simplicity and to consciously move the viewers eye.

6.What was your most intense photographic experience?

A few years ago I was charged by an angry mother rhinoceros in Nepal. She chased me around a tree for ten minutes. That was intense.

7.What is your favourite tool/equipment when you are taking photos?

I am indifferent to equipment. I look for something solid that can put up with the rigors of constant travel in a range of harsh environments. I don’t use many features.

8.Who is your favourite photographer/ your photographic idol?

Ernest Haas.

9.What is in your fridge at the moment?

Milk for my café lattes.

10.What is your favourite music/ your favourite musician?

I am fond of U2, especially The Joshua Tree. I am an 80s kind of guy.

11.What advice would you give to an ambitious photographer?

Don’t compromise on your art. Always try to improve, and don’t be shy about promoting yourself once you are able to realize your vision. Most of success comes from just working really hard.

Wenn ihr weitere Anregungen für diese Interview Serie habt, so laßt es mich wissen.