Eure Vorschläge sind gefragt: Die Saure Foto Gurke des Jahres 2008

Noch sind wir mit unseren Jahresrückblicken nicht am Ende. Ihr seid mal wieder gefragt.

Was war für Euch die Saure Foto Gurke des Jahres 2008. Gesucht werden enttäuschende Produkte, widrige Ereignisse, nervige Bugs, peinliche Ausrutscher, kurz gesagt, alles das, worauf wir Fotobegeisterte 2008 hätten verzichten wollen.

Bitte schreibt Eure Vorschläge in den Kommentar und nutzt dabei folgendes System:

„Kurze Stichworte“: „Minimale Beschreibung, mit der jeder etwas anfangen kann.“

Ich mache das mal anhand meines Beispieles vor:

Black-Dot-Problem: Canon untersucht vermeintlichen Serienfehler einer neuen Kamera. Die Canon 5D Mark II soll in bestimmten fotografischen Situationen schwarze Pixel produzieren.

Bitte schreibt exakt und wahrheitsgemäß!

Nach einer Woche, werde ich versuchen, alle Vorschläge in eine Abstimmung zu bringen.

Sofern es möglich ist, bekommt die Saure Foto Gurke des Jahres 2008 von uns ein Glas Saure Gurken per Post zugeschickt.

Je mehr daran teilnehmen, desto mehr Impact wird diese Community Aktion haben.

Making of: icicles

icicles

Eigentlich wollte ich eher in den Kieler Hafen fahren, um Fotos zu machen. Ein kurzer Blick aus dem Fenster und auf den aktuellen Pegelstand ließ mich aber schnell umdisponieren. Der Himmel in Kiel war eher bedeckt. Der Ostsee- Pegelstand lag ungefähr minus 0,4 Meter relativ zu normal NN. Zwei Argumente die mich als Fotograf eher zu einer Fahrt an den Strand überredeten.

Aufgrund der Glätte musste ich hinter Kiel langsam fahren. Die Fahrzeit fehlte bei der Vorbereitung, so dass ich sehr hektisch an den Strand stürmte. Gerade noch rechtszeitig konnte ich alles aufbauen. Die minus vier Grad zwangen mich, Handschuhe zu tragen. In Kiel ist man als Fotograf auf so etwas vorbereitet.

Das erste Problem: Ein Fuß meines Dreibeines wollte sich nicht entfalten, da die Restfeuchtigkeit von dem letzten Fotoshooting in den Gelenken saß und festgefroren war. Ein bisschen Gewalt half.

Auch mit dem nächsten Problem hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Die Steine am Ufer waren vom Spritzwasser komplett vereist und ich hatte kaum Halt. Es war richtig gefährlich, mich in Position zu bringen.

Für das Foto musste ich einige Meter raus auf die Mole. Um besseren Halt zu haben, lehnte ich mich mit meinem Po und dem Oberschenkel an einen Stein. Dort fror ich zu meiner Überraschung fest. Meine Befreiungsversuche führten leider dazu, dass ich mit einem Fuß in ein Wasserloch rutschte und kurz festklemmte. Die nächste Welle überspülte meine Hose.

Den Temperaturen war es zu verdanken, dass ich weiter fotografieren konnte. Das Wasser an meiner Hose gefror und ich hatte mit der Feuchtigkeit keine Probleme. Meine Hosenbeine waren nur ein bisschen steif, aber das Bein blieb warm.

Das nächste Problem war das Spitzwasser, das an meinem Filter festfror. Ich hätte man einen Eiskratzer mitnehmen sollen. Naja, das Brillenputztuch half ein wenig.

Ein 3stop Grauverlaufsfilter war aufgrund des hohen Sonnenstandes notwendig, um dem Himmel Zeichnung zu geben.

Im VW Bus taute die gefrorene Hose dann auf und ich wurde klitschnass.

Schnell noch ein paar warme Brötchen auf dem Rückweg an der Tankstelle geholt und meine Frau telefonisch vorgewarnt. Die empfang mich dann mit 2 Wärmflaschen und einem gedeckten Frühstücktisch.

Fotografieren ist Abenteuer!

Jäger und Sammler von besonderen Geschichten: Spannungsverhältnis Fotograf und Reporter

olaf-bathke-fuer-mareOlaf Bathke für das Fotomagazin mare

Es ist spannend, wenn Praktiker von Ihrer Arbeit berichten. Der Fotograf Maurice Weis von der Agentur Ostkreuz und der Reporter Alexander Smoltczyk hatten vor einigen Monaten die Gelegenheit im Reporter-Forum Workshop interessante Einblicke in ihre Zusammenarbeit zu geben.

Eine gute Gelegenheit!

Die beiden Jäger und Sammler gehen sehr umfangreich auf die Bedeutung eines Fotos in der Reportage ein. Wie man das Spannungsverhältnis und die gegenseitige Unerträglichkeit effektiv nutzt, wird ebenfalls erläutert. Wir erfahren zudem, dass Qualität auch etwas mit Bezahlung zu tun hat. Wer hätte es gedacht! 🙂

Unerträglich und dennoch unterhaltsam sind einige moralische Wortbeiträge im Publikum, ebenso ein gewisser Kultur Chauvinismus des Herrn Smoltczyk. Die Entschuldigung wirkt nicht authentisch ist nur schwer anzunehmen.

Was meint ihr dazu? Habt ihr Erfahrungen mit der Reportage?

Weitere Beiträge findet ihr hier: http://www.reporter-forum.de/index.php?id=133

Den interessanten Podcast findet ihr hier:

http://www.reporter-forum.de/fileadmin/reporterforum/rf08workshopmp3/Smoltczyk%201.mp3

http://www.reporter-forum.de/fileadmin/reporterforum/rf08workshopmp3/Smoltczyk%202.mp3

Was hat eine Bank mit einer Fotokommune gemein?

Beide wollen Sie nur mein Bestes!

Eben trudelte eine Mail von einer Fotokommune ein: Ich solle ein Bankkonto eröffnen, dann bekäme ich ein Jahr pro-member in der Fotokommune gratis. “Pro” klingt gut! Leider muss ich ablehnen! Auch die Kreditkartenangebote mit Tankrabatt hatte ich damals abgelehnt.

Ob man so erfolgreich durch die Wirtschaftskrise kommt oder laufen denen am Ende sogar die Mitglieder davon?!

Wenn ich das so lese, dann bin ich froh, vor einigen Jahren aus diesen Strukturen ausgestiegen zu sein.

Sicher bin ich mir, dass die User in solchen Fotokommunen, genauso ausspioniert werden, wie es auf facebook oder bei Google der Fall ist.

Wir sind eine große Familie und haben uns alle lieb und sagen uns nur liebe Sachen!

Dieses Image ist leider nur grob überpoliert. Unter der Oberfläche ist es schmutzig.

Die wissen alles von Ihren Nutzern, vor allen Dingen wissen die, dass ihre Nutzer noch eine Menge Geld zur Verfügung haben. Kameraausrüstung ist teuer. Wer Fotojunkie ist, der hat auch in der Wirtschaftskrise noch Geld.

Jeder Besuch in den einzelnen Themen Channels wird bestimmt protokolliert. Die kennen die geheimsten Vorlieben Ihrer User. Interessant finde ich, dass ich solche Mails zugeschickt bekomme, obwohl ich die Werbemailfunktion explizit abgestellt habe.

Das ist mir übrigens auch kurz vor Weihnachten negativ aufgefallen. Diverse Werbemails von Internetdiensten trudelten ein, obwohl ich mir 100% sicher bin, die Spamfunktion abgestellt zu haben.

Jetzt bin ich überall mit den Werbemails wieder auf „off“. Mal sehen, wie lange es hält. Kann mir mal jemand sagen, wie man einen „Wongletter“ (Welch Wort) erfolgreich abbestellt?

Natürlich ist es schwer vor so etwas wegzulaufen. Aber man wird sich doch mal kurz darüber aufregen dürfen. Oder?

Oh, ich bekomme gerade eine Email, in der mir ein leckerer Wein angeboten wird. Woher wissen die…

Wer zahlt eigentlich für solche Dienste und bekommt trotzdem solche Werbemails zugeschickt?