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Fotos für eine Kosmetikerin die sich auf das Schminken von Krebs-Patientinnen spezialisiert hat

Heute möchte ich mal auf ein Projekt aufmerksam machen, dass ich für eine Kundin aus Kiel durchgeführt habe. Die Klientin wollte Ihre Arbeit als Kosmetikerin mit dem Schwerpunkt Schminken für Krebs-Patientinnen bewerben.

Wer jetzt erst einmal tief ein und aus atmet, dem sei gesagt:

Das Leben dreht sich nicht immer offensichtlich um das große Glück. Manchmal muss man auch besonders mutig sein und ganz genau hinsehen, um Glück zu entdecken.

Meine Kundin weiß, wie sie Vertrauen aufbauen und Glück in das Gesicht Ihrer Kundinnen zaubern kann.

Vertrauen ist die Grundlage, um in entscheidenden Augenblicken zusammen arbeiten zu können.

Und ich bin immer wieder glücklich darüber, solche Momente mit meiner Kamera begleiten zu dürfen.

Wer meinen Service Blog noch nicht kennt: Dort berichte ich immer mal wieder über meine Arbeit im Service Bereich. Klick auf das Foto um zu dem Blog Post zu kommen:

4 Irrtümer von Fotografen auf Twitter & Co

Twitter aber auch Facebook versteht sich für den einen und anderen Fotografen nur noch immer mehr als Marketinginstrument. Und das bekomme ich jeden Tag immer häufiger in meinen #hashtag Scans zu sehen.

So viele Minusse kann ich garnicht setzen, um die Kanäle sauber zu halten

Die #Kanäle werden immer häufiger von irgendwelchen Leuten vollgespamt, so dass es kaum noch was bringt, diese Kanäle zu lesen.

Und das finde ich schade.

Mensch Kollegen, ihr könnt uns doch nicht diese Kommunikationskanäle verstopfen!? Diese Kanäle sind für uns da, Kunden lesen hier nicht mit! Auf diesen Kanälen könnten wir uns austauschen.

Da haben einige etwas falsch verstanden. Aber die Menschen sind ja lernfähig. Deshalb helfe ich und decke 4 große Irrtümern auf:

Kunden suchen sich heute ihren Fotografen auf Twitter oder Facebook

Dies ist eine Behauptung, die völlig an der Praxis vorbeigeht. Menschen suchen sich ihre Hochzeitsfotografen immer noch nicht im Web 2.0. Gerade wenn es hochpreisig wird, werden die Recherchen der Kunden umfangreicher und kritischer. Wer im Web 2.0 effektiv werben möchte, der sollte z.B. auf Facebook zielgerichtete Werbeanzeigen schalten, da gehört Werbung hin.

Viel hilft Dir viel

Möglichst oft einen Text über diverse Accounts und Verteiler mit dem gleichen oder einem ähnlichen Text raushauen, womöglich noch zeitgleich, ist leider nicht sehr hilfreich. So ein Verhalten führt nur dazu, dass Deine Inhalte nicht mehr gelesen werden und glaube mir, nichts ist wichtiger im WEB2.0, als dass Deine Inhalte wirklich gelesen werden. Und nein, es ist keine gute Idee, wenn möglichst häufig der erwünschte Suchbegriff in Deinem Tweet vorkommt. Wirkungsvolle Werbekampagnen im Web2.0 laufen dezenter und klüger ab. Bemühe Dich besser, Deine Inhalte interessanter zu gestalten, damit sie auch gelesen werden. Und gerade vielen Hochzeitsfotografen täte ein Grundkurs deutsche Rechtschreibung ganz gut.

Ich muss meine Produkte im WEB2.0 bewerben

Wenn Du Dich selbst im Web 2.0 bewegen würdest, dann wüsstest Du, dass man dort eher nicht Produktwerbung erwartet. Nutzer wollen kommunizieren und ggfl. Inhalte finden, die sie auch tatsächlich interessieren. Gerade auf Twitter erwartet man nicht auf Produktwerbung zu stoßen, so etwas kann schnell nach hinten losgehen. Web2.0 kann Dir allerdings helfen, bekannter zu werden. Du kannst Dir dort ein festes Netzwerk aufbauen, Dich lokaler bekannt machen. Dadurch vielleicht auch mal den einen oder anderen Link erhalten. Das wird Dir aber nicht gelingen, wenn Du andere mit Deinem Keyword Spam auf die Nerven gehst.

Backlinks aus dem Web 2.0 helfen Dir beim Google Ranking

Es gibt überhaupt keine Belege, das diese Linksetzerei aus dem Web 2.0 irgend etwas an Deinem Ranking beeinflusst. Ich habe einen Freund von mir gefragt, der einen heißen Draht zu einem sehr guten SEO hat. Kein guter SEO würde Dir raten Keywordspamming im Web 2.0 zu betreiben. Weder wird Google irgendwann Twitterfeeds als relevant einstufen und die in den Top10 augeben, noch wird da link juice weitergegeben. Im Gegenteil, ist es eher risikoreich. Wenn es Social Media Betreibern in Zukunft noch mehr gelingt, diese Informationsnetzwerke zu analysieren, wird man dann eher Schwierigkeiten mit so einem Verhalten bekommen, weil Manipulation allzu offensichtlich ist. Und gerade auf Twitter liest man eher genauer, als auf deiner Homepage, weil es weniger Buchstaben gibt.

Sollte das nicht besser werden, generiere ich aus diesen nervigen Tweets eine wöchentliche Hitpararde mit den gräuselichsten und peinlichsten Tweets von Fotografen.

Was meinst Du: Gibt es noch mehr Irrtümer von Fotografen im Web2.0?

Wann ist man ein richtiger Profi?

Der Fall Leo

Leo ist Profi. Er erledigt schwierige Aufgaben prompt, effektiv und zuverlässig. Er kann etwas, was man anderen in seinem Berufsfeld nicht zutrauen würde. Und deshalb ist er sehr gefragt.
Sein Erfolgsrezept: Optimieren, optimieren, optimieren.
Selbst wenn er nur noch schlechte Tage hätte, sein Ruf eilt ihm voraus, Leo bleibt Legende.

Einkommen

Und er nimmt Geld für seine Leistung, viel Geld! Er kann es sich leisten! Seine Kunden sind nicht so preisbewusst. Sie sind auf die Leistung fixiert. Leos Leistung wissen Sie zu schätzen, deshalb geben Sie Leo so viel Geld. Leo lächelt über Berufskollegen, die sich weit unter Preis verkaufen. Es gibt nur wenig Platz auf der Spitze der Gehaltspyramide, Leo hat sie bis nach ganz oben erklommen.
Und weil seine Kunden so viel Geld ausgeben, würden sie kaum seine Leistung in Frage stellen. Wer will sich bei einem so großen Loch im Geldbeutel schon eingestehen, dass er einen Fehler gemacht hat, dass das Ergebnis nicht so optimal ist. Vor Leo hat man zudem Respekt. Leo kritisieren, dazu bedarf es schon eine Menge Mut.

Ethos

Leo besitzt ein hohes Maß an Berufsethos: Regeln und ungeschriebene Gesetze, er kennt Sie alle. Und er nutzt jede Gelegenheit, sein Berufsethos vor sich herzutragen, jeder soll es sehen.

Leo hat keine Angst vor Nähe. Für ein optimales Ergebnis geht er dicht ran, richtig dicht ran. Früher waren seine Werkzeuge nur auf die Arbeit in der Distanz ausgelegt. Eher unbewusst, hatte er doch früher noch Angst vor den Aufträgen.

Ausbildung

Seine Ausbildung ist ein Geheimnis. Kein Kunde ist jemals auf die Idee gekommen, ihn zu fragen, wo er seinen Beruf erlernt hat und was er für einen Abschluss hat. Leo strahlt so eine Souveränität aus, dass seine Ausbildung niemals Thema sein wird.

Aura

Erfahren mal Menschen im Privaten von seiner Profession, so verneigen sie sich sofort angesichts der Aura großen Prestiges. Leo mag das nicht. Allerdings soll es Mitbewerber geben, denen das sehr gefallen würde. Ein wahrer Profi, so Leo, ist leise und still.
Im unmittelbaren Umfeld seiner Profession, ist Leo eher einsam. Er hat einfach keine Zeit für Smalltalk mit Mitbewerbern und er möchte auch nicht so viel von seinem Spezialwissen preisgeben. Allzu Neugierige könnten sich etwas abgucken und ihn womöglich kopieren. Wenn er mal kopiert wird, dann nur dilettantisch.

Ausrüstung

Seine Werkzeuge und Instrumentarien sind die Besten auf dem Markt! Er muss auf sie vertrauen. Er kann sie sich leisten. Es gibt Kollegen, die besitzen die gleichen Geräte, aber nur Leo öffnet mit Ihnen Türen in Gefilde, die anderen für immer verschlossen bleiben.

Wichtige Dinge hat er gelernt:

  • Wie man in entscheidenden Momenten einen Fuß in die Tür kriegt.
  • Wie Durchsetzungskraft ans Ziel führt.
  • Wie man mit zahlungsunwilligen Kunden umgeht.

An Leos Arbeit wird sich gemessen. Es soll schon Kunden gegeben haben, die einen Mitbewerber für weniger Geld engagiert haben. Nun sind sie todunglücklich angesichts der schlechten Leistung des Mitbewerbers. Über Leos Lippen läuft ein Lächeln, wenn er von solchen Enttäuschungen erfährt.

Und was meinst Du, wann ist man ein Profi?

Die Wirkung der Bilder aus Japan

Zuletzt wurde ich durch die Ereignisse am 11. September 2001 so ergriffen, wie jetzt durch die Katastrophe in Japan.

Schon damals gingen unbeschreibliche Bilder um die Welt. Mir ging es nach dem Attentat so, dass ich nicht mehr davon loskam, die Bilder der einstürzenden Hochhäuser anzusehen. Trotzdem gelang es mir nicht, das Unfassbare zu verarbeiten. Das ging damals nicht nur mir so.

South Park schuf für dieses Phänomen ein Denkmal, indem die Macher Stans Mutter Sharon Marsh für 8 Wochen auf dem Sofa vor dem Fernseher haben erstarren lassen, Unverständliches von sich gebend. Vor Ihr stapelten sich Alltagsgegenstände, die sie noch mehr aus der Welt entrückt wirken ließen.

Heute ist im Vergleich zum 11. September vieles anders.

Soziale Medien und die Allgegenwärtigkeit von Technik in der Welt bombardieren uns mit Bildern, die wir nicht mehr vergessen werden. So nah, so dicht, als wären wir live dabei.

Das Land, in dem digitale Bilder wahrscheinlich ihre Geburtsstätte hatten, ist in Technik verliebt. Ich glaube in keinem Land ist die Dichte an digitalen Kameras im Verhältnis zur Wohnfläche so groß.

Japanern sagt man nach, dass sie auf Ihren Reisen im Vergleich zu anderen Völkern mit Abstand die meisten Bilder machen.

An dieser Stelle will ich mal nicht vertiefen, welche Erklärungsansätze es für dieses Verhalten japanischer Touristen gibt. Allerdings soll uns Susan Sonntag mal einen Aspekt genauer erläutern, den ich interessant finde: „Die meisten Touristen fühlen sich genötigt, die Kamera zwischen sich und alles Ungewöhnliche zu schieben, das ihnen begegnet. Nicht wissend, wie sie sonst reagieren sollen, machen Sie eine Aufnahme.“

Das Erdbeben, der Tsunami und die andauernde Nuklearkatastrophe werden als Triptychon ihre apokalyptische Wucht die Welt noch lange spüren lassen. Die Bilder werden herumgeistern, wie sie noch nie von einer Katastrophe herumgeisterten. Und von diesen Bildern wird es gerade in Japan sehr viele geben.

Die Aufarbeitung von einem Trauma geht nur, wenn man Erlebtes an sich heranlässt. Dies scheint mir zum augenblicklichen Zeitpunkt fast unmöglich.

Zöge man Parallelitäten zwischen dem Reiseverhalten und der japanischen Kultur, könne man auf die Idee kommen, dass Japaner mit Ihren Kameras das Erlebte einfängen, um es dann hoffentlich später zu verarbeiten.

Jemand, der durch einen Sucher schaut, ist dem realen Leben entrückt, distanziert sich von dem Geschehen, muss Gräuliches nicht an sich heranlassen.

Die aktuellen Geschehnisse werden die japanische Kultur mit Narben verunzieren, wie Erdspalten den japanischen Boden angesichts eines Erdbebens aufreißen. Geht man von der Traumatheorie aus, kann eine Aufarbeitung sehr lange dauern.

Die Allgegenwärtigkeit der Bilder wird hierbei nicht helfen. Sie werden Menschen eher daran hindern, all dies Gräuliche an sich heranzulassen.

http://www.youtube.com/watch?v=4em-W4mGugA

Twitter, den Rücken kehren

Schaut Euch mal diese Muster, bestehend aus den orangen Quadraten, an, die ich in letzter Zeit jeden Tag in Tweetdeck sehen kann:

Sie sind das Ergebnis eines Kollegen der nichts besseres zu tun hat, als jeden Tag mit repetitiven, variierenden Nachrichten meine Hashtag Kanäle – nicht nur optisch – zu verunstalten. Die Nachrichten sind alle mit den gleichen Keywörtern vollgestopft, wie von einem Programm zusammengestellt. Alle nach dem Muster:

„Hochzeitsfotograf (blabla) Fotograf bei Hochzeiten (blabla) Events (blabla) Party (blabla) Hochzeitsfeier in (Ort)…“

Twitter ist eine freie Welt und jeder kann offen posten, was er will. Wenn offenen Kommunikation aber dazu führt, dass wichtige Funktionen nicht mehr den Nutzen haben, für den Sie mal gedacht waren, dann sind Grenzen überschritten.

Hashtags bzw. tags sind u.a. dazu da, dass sich Gleichgesinnte finden und kommunizieren können. Werden die Kanäle vollgespamt, so kann diese Funktion nicht mehr effektiv genutzt werden. Als Freund von offener Kommunikation und Förderer von offener Vernetzung nervt mich das besonders.

Ich kann nur vermuten, warum der Kollege so etwas macht. Wahrscheinlich wird hier eine SEO Erkenntnis blind in die Social Media Welt übertragen. Jeder, der ein paar Tage twittert weiß, dass so ein Verhalten in Sozialen Medien nicht Kontakte oder gar Geschäfte als Folge hat. So ein Verhalten outet einen als Andersfähigen und es führt dazu, dass einem die Leute den Rücken kehren.

Leider funktioniert das mit dem Rücken kehren in diesem Fall nicht.

Entfolgen hilft bei Hastags nichts.

Blocken hat in Twitterclients, vor allem Tweetdeck, keine Auswirkungen.

Als Spam markieren hat nur eine Auswirkungen, wenn mir viele folgen würden. Aber das wäre ja für den Kollegen nicht so schön.

Ich habe jetzt auch keine Zeit, solche Spammer aufzuklären oder gar zu ermahnen. So etwas, so finde ich, wäre nicht Twitter Style. Ich bin damals ja aus Foren u.a. wegen dieser Oberlehrerhaftigkeit geflüchtet.

Was also machen, habt ihr eine Idee?

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