Kalenderdeckblatt 2010

gerhard-schröder500
Gestern hatte ich bei einem kleinen Abstecher in einem lokalen Buchgeschäft wieder das Vergnügen, eines meiner Fotos auf dem Titelblatt eines Kalenders entdecken zu können. Die renommierte Kalenderschmiede Weingarten hat auch dieses Jahr wieder einem meiner Landschaftsfotos das Vertrauen geschenkt, Kaufmagnet zu sein.

So etwas fühlt sich natürlich gut an, auch wenn es nur einen Bruchteil meiner Einnahmen ausmachen wird.

Bei dem Streifzug durch die Kalenderständer habe ich das Gefühl bekommen, dass sich dort mein Foto schon recht gut macht. Und dass, obwohl ich mehr und mehr neue Kalenderfirmen auf den Ständern entdecken kann. Der Wettbewerb nimmt zu. Zahlreiche Fotos von den nicht so renommierten Kalenderfirmen scheinen in irgendwelchen Fotoforen oder Ministock Agenturen zusammengekauft worden zu sein. Die Fotos sind teilweise einfach nur bunt, ohne Flair und oft werden auch keine Urheberhinweise gegeben. Interessant ist, dass diese neuen Kalenderfirmen eine ähnliche Preispolitik haben, wie die renommierten Firmen. Fast gleicher Preis, für weniger Foto. Es wird bestimmt ganz interessant sein, wie sich dieser Wettbewerb in den nächsten Jahren weiterentwickelt und was das dann für Auswirkungen hat.

Was nehmen solche Ministock Agenturen eigentlich für so ein Kalenderblatt? Ist hier ein Ministockler, der mir weiterhelfen kann?

7 Comments
  1. Hallo Olaf,

    da würde ich aber auch spontan an Körpergröße und Brustumfang gewinnen und stolz wie Oskar sein.

    Möge das Licht mit dir Sein 😉

  2. Moinsen Olaf,

    schön nach vorne gehängt den Kalender. Olaf trifft man jetzt wahrschein täglich in der Mittagspause in den Buchläden um “seinen” Kalender nach vorne zu hängen 😉

    Glückwunsch auf jedenfall und wer einen Bathke in seiner Wohnung hängen haben möchte, kann den auch bei Amazon finden:

    http://www.amazon.de/Horizonte-2010/dp/3411806818/ref=sr_1_4?ie=UTF8&s=books&qid=1256110760&sr=8-4

    Mach weiter so…

    Thies

  3. Ich frage mich ehrlich gesagt immer, was für Auflagen solche Kalender noch haben und wie das Geschäftsmodell funktioniert? Selbst für spezielle Themen wie einen Kalender nur mit Namibiabildern gibt es mittlerweile ca. 20 verschiedene Kalender am Markt. Wer soll die alle kaufen? Sowas werden wohl nur Leute kaufen, die auch einen Bezug zu dem Land haben und das sind nicht so viele.

    Ein Kalender im A3-Format kostet meist 15-30 EUR. Für 20-25 EUR kann man sich heute auch einen A3-Kalender mit eigenen Fotos fertigen lassen, was eine große Konkurrenz für die Verlagskalender darstellen dürfte.

  4. Ich finde immer ein wenig schade, dass man in so einem Fall nur durch Zufall entdeckt, dass das eigene Foto Verwendung findet.

    Freue mich für dich!

    • @Steffen: Ach ich finde das immer wieder spannend, wenn ich mal was von mir sehe. Mich interessiert allerdings nicht, in welcher Fernseh-, Reise- oder Pharmazeitung meine Fotos alle abgelichtet sind.

  5. 1.) Cooles Bild
    2.) Herzlichen Glückwunsch!

Leave a Reply

Kiel Coworking Space:

Mit folgenden Partnern in Kiel arbeite ich gerne zusammen: