Eines Deiner ersten Bewerbungsfotos

Hier oben im Norden bin ich dafür bekannt, besonders ansprechende Bewerbungsfotos in Kiel zu machen.

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Bewerbungsfotos in Kiel: Nach einem Klick auf das Bild gibt es weitere Informationen

Wenn ich mir die Bewerbungsfotos ansehe, die ich heute so in Kiel produziere, muss ich mich wundern, dass ich früher mit meinem ersten Bewerbungsfoto überhaupt einen Ausbildungsplatz erhalten habe.

Damit Du mich verstehst, zeige ich Dir dieses erste Bewerbungsfoto:

bewerbungsfotosEin absolutes “No Go”

Fotograf-Kiel-Blog Aktion: Bewerbungsfotos von Lesern

Da ich damals noch nicht in Kiel lebte, wurde das Bewerbungsfoto von einem Fotografen in der tiefsten und dunkelsten Wilstermarsch erstellt. In der Wilstermarsch trug man damals lange Haare, obwohl Wacken Open Air noch lange nicht erfunden war. Nicht das Du denkst, ich habe viel Heavy Metal gehört. Nein, es war dann doch eher Depeche Mode und The Clash. Und lange Haare, man mag es nicht glauben, die trug man damals so. Aus unterschiedlichsten Gründen würde eine solche lange Matte Mode heute eher an mir vorbeigehen. 😉

So, ich habe Mut zur Hässlichkeit bewiesen. Jetzt bist Du dran: Zeig mir eines Deiner ersten Bewerbungsfotos!

Bester Bathke

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Vielen Dank für Deine Stimme. Die Umfrage ist ja wirklich eindeutig.

Einige Anmerkungen haben mich aber noch einmal überlegen lassen. Bis wir Bathkes demnächst mal ein neues, noch besseres Foto gemacht haben, repräsentieren mich beide Fotos als Fotograf aus Kiel an unterschiedlichen Stellen im Netz.

Das neue Foto schmückt jetzt den Kunden-Blog, Twitter und Gravatar. Es zeigt einfach mehr Gesicht und verschwendet nicht so viel Raum mit Schulter und Umgebung.

Das alte bleibt vorerst hier im Blog. Hier kennen mich ja alle und das etwas Lockere passt auch eher in diesen Blog. Dieser Blog ist ja mehr Spielwiese, als seriöse Präsentation nach Außen.

Ich wünsche Dir einen schönen Start in die Woche.

Gebrauchsspuren

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Am Wochenende habe ich mein Motorrad TÜV fähig gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass es ziemlich gebraucht aussieht. Einigen Motorradbesitzern würde das jetzt Sorgenfalten in die Stirne treiben, nicht aber mir.

Ich mag es, wenn Gegenstände tatsächlich in Gebrauch sind und ich mag es auch, wenn man es den Gegenständen ansieht, dass sie gebraucht und benötigt werden.

Als Fotograf lege ich natürlich viel Wert auf Funktionalität! Bei mir ist immer alles technisch in Ordnung und funktioniert einwandfrei.

Das Motorrad ist so gewählt, dass möglichst wenig rosten oder rotten kann. Ich bin durch strömende Flüsse gefahren und habe mich damit auch schon mal hingelegt. Jeder Kilometer, so scheint es mir, hat Spuren hinterlassen. Es steht immer draußen und ist schnell einsatzbereit, wenn es benötigt wird.

Meine Lust am Gebrauch von Gegenständen spiegelt sich überall wieder:

Ich oute uns mal als etwas dekadent: Meine Frau und ich besitzen beide eine exklusive Linie an MontBlanc Schreibgeräten. Während es bei meiner Frau so ist, dass die Schreiber fest verpackt sind und nur zu besonderen Anlässen herausgeholt werden, so fliegt mein Füller ständig irgendwo in der Nähe meines Schreibtisches herum. Er ist ziemlich zerkratzt und die Goldlegierung ist schon an einer Stelle abgenutzt. Weil er mal auf den Boden fiel, hat er bereits eine zweite Feder.

Gegenstände werden mir durch diese Spuren eigen, jede Macke kann eine Geschichte erzählen, ob es nun die Naht an einer Kameratasche ist oder die abgeplatzte Lackstelle an meinem 70-200er, die von einem fatalen Zusammenstoss mit einem Laternenpfahl herrührte, natürlich während eines sehr wichtigen Fotoauftrages.

Verstehe mich jetzt nicht falsch, ich gehe nicht gerade leichtsinnig mit meinen Geräten um, ich benutze sie einfach nur. Und gerade deswegen kann ich behaupten, meine Kamerausrüstung ist stets absolut in Ordnung.

Wenn es regnet, dann packe ich meine Kamera nicht gleich ein, ich fotografiere. So eine Kamera kann eine Menge aushalten, auch an Regen. Und wenn etwas kaputtgeht, dann wird es eben repariert.

Für mich ist zum Beispiel diese Skylightfilterdiskussion zum Schutze vom Objektiven absolut nicht nachvollziehbarer. Ich kaufe mir ja eine bestimmte Qualität an Objektiv nicht, um sie mir dann mit billigem Filterglas wieder zunichte zu machen. Lieber passe ich auf und freue mich über die Nutzung eines Gegenstandes zu seinem vorgesehenen Zwecke.

Schutz muss natürlich sein, ich packe aber weder meine Kamera, noch mich persönlich in Watte.

Glas ist bei mir noch nie beschädigte worden und wenn schon, Scherben brächten dann sicher Glück.

Was bist Du denn so für ein Typ? Packst Du Dein Kamera bei den ersten Regentropfen ein oder witterst Du bei Gewitterluft zunächst einmal ein gutes Foto?