Kinder lernen Fotografie – Teil 01 – 1. bis 2,5. Lebensjahr

0061Immer dabei: Kinder beim Fotografieren

Es liegt nahe, dass mein Sohn mit der Fotografie aufwächst und sich damit beschäftigt. Natürlich findet er alles das spannend, was sein Papa macht. Und mich erfreut es natürlich auch, wenn mein Sohn an dem eine Freude hat, womit ich mich einen großen Teil meiner Zeit beschäftige.

Wie bringe ich meinem Kind das Fotografieren bei?

Ich bin kein Freund davon, einem Kind etwas aufzuzwingen. Wenn es aber von sich aus Interesse an der Fotografie oder am Fotografieren zeigt, so versuche ich dieses Interesse zu fördern.

Wie fördere ich meines Kindes Interesse an der Fotografie?

Vieles im Alter von 1. bis zum 2,5. Lebensjahr ist durch die Entwicklung des Kindes vorgegeben. Man sollte sein Kind beim Fördern in Sachen Fotografie also nicht überfordern. Einige Sachen kann ein Kind in diesem Alter einfach noch nicht.

Kinder und Fotografie – Begreifen

Kinder lernen in dieser Altesspanne viel durch anfassen. Das ist für uns noch lange kein Grund, unserem Sohn eine echte Spiegelreflexkamera dauerhaft anzuvertrauen, damit er Fotografieren lernt. 🙂

Er darf die Kamera aber schon mal halten und mir ein Objektiv aus dem Rucksack reichen.

Oma und Opa haben sich auch noch nicht getraut, ihm eine Toys are Us Plastikspielzeugkamera zu schenken. Wir sind keine Freunde von diesem Plastikschrott, das irgendwie blinkt und piepst, wenn ein Knopf gedrückt wird. Mein Sohn spielt Fotografieren mit dem Dreibein. Das wird einfach auf seine Höhe gestellt und der Rest ist ein Selbstgänger. Er ist völlig fasziniert von den Hebeln des Dreiwegeneigers, dreht da dran und peilt über die Schnellwechselplatte, um ein Foto zu machen.

Das Fördern von Fantasie finden wir in diesem Alter mit am Wichtigsten. Wahrscheinlich werden wir ihm mit dem dritten Lebensjahr eine alte ausrangierte 20d mit einem 28mm 2.8 in die Hand drücken, damit er richtige Fotos machen kann.

Meine Frau ist zudem auch noch auf eine andere Idee gekommen, die unser Sohn total klasse findet. Er besitzt ein eigenes Fotoalbum. Dort sind vor allen Dingen Fotos von Familienmitgliedern und Freunden drin. Gerade auf Reisen ist dieses Fotoalbum Lieblingsspielzeug. Das Anfassen von diesem Album und den Fotos ist diesem Alter ungemein wichtig, auch wenn es manchmal in dem Zerreißen von Fotos endet. Die Fotos darf er auch nach Belieben umstecken.

Kinder und Fotografie – Betrachten

Wir verbringen viel Zeit damit, um Fotos zu betrachten. Dafür habe ich tolle Fotobücher angeschafft. Tierfotos faszinieren ihn, aber auch Fotos von Indianern und Pflanzen. Vor dem ersten Lebensjahr habe ich ihm immer erklärt, was es auf den Fotos zu sehen gibt. „Schau mal, das ist ein Eichhörnchen, das ist ein Elefant.“

Natürlich besitzt er auch ein Tiermemory, dass er (noch) nicht spielen kann und deshalb zweckentfremdet, er sagt dann immer: „Fotos gucken.“

Mit dem ersten Lebensjahr entwickelt sich langsam die Objektpermanenz. Objektpermanenz bedeutet: Das Kind begreift, ein Gegenstand existiert weiter, auch wenn man ihn nicht mehr sieht. Objektpermanenz macht es möglich, dass man in dem Kind etwas in Erinnerung rufen kann: „Schau mal, das sind die großen Fische im Aquarium! Kannst Du Dich da noch daran erinnern? Wollen wir mal wieder ins Aquarium?“ Er erkennt dann Dinge wieder und setzt sie in Verbindung mit anderen Geschehnissen, z.B. Fotos von ihm und Opa kann er dem Garten der Großeltern zuordnen. Fotografieren ist in diesem Alter ein bisschen wie zaubern und hat für so kleine Wesen einen hohen Reiz. Kein Wunder, dass unser Sohn zu Hause immer der erste ist, der „Fotos gucken“ will, wenn die Speicherkarte in den Leser wandert. Und die Durchsicht von Fotos ist gleich viel angenehmer, wenn er dabei ist.

Beeindruckend finde ich auch, dass unser Sohn schon einen ausgesprochen guten Geschmack entwickelt hat. Mit ca. 2 1/4 Jahren äußerte er das erste Mal lautstark: „Boarrrhhhh, Papa! Das mag ich! Klasse!“ Interessanteweise gibt er so etwas bei Fotos von sich, die wir auch besonders gelungen finden. Fotos mit tollen Farben oder Tieren findet er klasse. Seit ich das beobachte frage ich ihn auch immer mal: „Wie findest Du das Foto?“ Es liegt natürlich an meinen fotografischen Fähigkeiten, dass er dann immer „klasse“ antwortet. 🙂

Kinder und Fotografie – Gestalten

Den Besten Bathke Bus schmücken wir immer mal wieder mit neuen Fotos. Unser Sohn darf mitentscheiden, wo die Fotos hängen dürfen. Seit dem 2. Lebensjahr versuche ich auch bewusst Fotos auszuwählen, die er zuordnen könnte, z.B. von Orten die er schon mal gesehen hat. Zwei Fotos sind immer in seiner Reichweite. Die puhlt er auch regelmäßig aus der Halterung heraus und zerknickt sie. Wir glauben, dass so etwas sein muss und im Sinne des Begreifens wichtig ist.

Unser Sohn darf auch Fotos auswählen, wenn wir mal welche verschenken. Dafür haben wir einen Stapel loser Fotos, den wir gemeinsam mit ihm durchblättern.

Kinder und Fotografie – Fotografiert werden

Und natürlich fotografiere ich ihn viel.

Die Fotos zeigen wir hier übrigens nicht, weil wir das für nicht angemessen halten. Fotos von unserem Sohn sind eine sehr private Angelegenheit.Das Foto da oben, das lassen wir mal durchgehen, weil man ihn nicht erkennt. Ich halte nicht so viel von diesem privaten Exhibitionismus. Wenn er überblickt, was das bedeutet, werden wir ihn mal fragen, ob die Fotos öffentlich gemacht werden sollen. Vielleicht sagt er dann “ja”!

Weiter mit dem fotografiert werden: Er erhält immer eine Rückmeldung, indem ich ihm die Fotos auf dem Display der Kamera zeige. Dabei achte ich natürlich darauf, dass er Spaß dabei hat. Wenn er mal zu erkennen gibt, dass er nicht fotografiert werden möchte, dann höre ich sofort auf. In den Anfängen habe ich auch schon mal die Kamera in meine Richtung gehalten und ihn auslösen lassen. Das mache ich allerdings eher selten. Kreativität zu fördern finden wir in diesem Alter wichtiger, als das Drücken von Knöpfen.

Wenn Dir dieser Artikel gefällt, dann werde ich ihn in den nächsten Monaten mal weiter fortführen. Jetzt bin ich mal gespannt:

Wie führst Du Deine Kinder an die Fotografie heran?

12 Comments
  1. ja, meiner bekommt das natürlich auch sehr häufig mit, da ich die cam fast überall dabei habe. er selbst ist ja auch sehr oft im fokus. 😀

    ich habe ihm mal für später eine pouva start rollfilmkamera gekauft, weil ich als kind auch mit so einer angefangen habe. aber die wird er erst bekommen, wenn er ein wenig älter ist. er ist jetzt 4.
    aber ich werde ihm mal irgend eine billige digiknipse besorgen, damit er mal drauf los schiessen kann. ich denke, das wird ihm und mir spaß machen.

    ich hab da so ein paar ideen. 😉

    schöner artikel btw.!

  2. Der Artikel spricht mich an. Unser Zwerg wird im April zwei.

    Bilder von meinem Zwerg veröffentliche ich auch nur ungern. Ich habe da etwas Paranoia. Einmal im Internet gezeigte Bilder kann ich nicht mehr kontrollieren oder zurückziehen. Unzählige Seiten und Services (wie archive.org) ziehen sich eine Kopie davon. Heute ist das unkritisch. Aber was ist in 10 oder 20 Jahren? Ein Szenario: Kann die Wissenschaft dann aus Merkmalen der Gesichtsgeometrie, der Iris o.ä. Wahrscheinlichkeiten für Krankheiten errechnen? Das wäre ein Milliardenmarkt. Und die Erfahrung lehrt, alle Daten, die irgendwo verfügbar sind, werden früher oder später maximal genutzt. Bekommt mein Sohn dann vielleicht keine Kranken- oder Lebensversicherung mehr, weil sich eine bestimmte Wahrscheinlichkeit für Krebs errechnet?

    Wo Dein Sohn so eine Affinität für Elefanten und andere Tiere hat: Wir suchen noch jemanden, der eventuell Ende März/Anfang April mit uns durch Namibia (primär Kaokoveld) fährt 🙂

  3. Hey Olaf,

    ich habe deinen Artikel heute mit einem besonderen Genuß gelesen da meine Tochter im Alter von 3 Jahren auch sehr begeistert der Thematik Fotografie hinterher geistert.
    Ich habe mich in deinem Artikel sofort wieder erkannt (bis auf die Tatsache das wir keine Fotos im Auto aufhängen). 😉

    Wir haben das relativ einfach lösen können, da wir in einem 3 Personen Haushalt 4 Kameras haben. (Nein meine beiden Spiegelreflex darf sie auch nicht alleine nutzen).
    Da sie aber auch immer mit Papa Fotos machen wollte hat sie eben die kleine Kamera bekommen die meine Frau vor Jahren mal gekauft hatte und die nie in Nutzung war. Eine 3 MP Jenoptic.
    Anfangs habe ich gedacht ich muss dem Kind was kindgerechtes kaufen was sich als totaler Reinfall herausstellte, da diese Kinderkameras auch für das Kind keinen Nährwert haben. Was bringt es dem Kind wenn es zwar wie Papa Fotos machen kann, aber das was der Sensor verarbeitet alles andere als erträglich ist. Wie du schön beschrieben hast wollen die kleinen auch Ergebnisse sehen.

    Auch wenn die Jenoptic natürlich keine qualitativ hochwertigen Bilder macht, so macht sie wenigstens was sie soll und ich muss vor allem sagen das meine kleine mit dieser Kamera wesentlich pfleglicher umgeht als mit “Kinderspielzeug”.

    Ich wünsche euch noch viel Spaß und macht weiter so!

    P.S. Deine Meinung zum “privaten Exhibitionismus” find ich TOP!

    • @Stephan: Man kann auch mit Polaroid Kameras tolle Fotos machen. Wir haben nur zurzeit nichts kleineres rumliegen, als eine ausrangierte 20d und ein 28 2.8 😉
      Und so einen Bus, wo man Fotos aufhängen kann, den kann ich nur empfehlen… 😉

  4. @jens: : Danke für die Rückmeldung…
    @Guido: Das sind ja schon fast Inhalte für einen Gastartikel

  5. Auch wenn ich selbst noch keine Kinder habe, hat mich dieser Artikel sehr angesprochen.
    Ich finde es toll wie ihr euren Sohn langsam an die Fotografie heranführt und ihn trotz allem nicht damit überfordert. Er wird somit langsam aber sicher ein Teil des ganzen Fotografieprozesses, was ihn später bestimmt dazu verleiten wird selbst Fotos zu machen.

    Das du hier, oder allgemein öffentlich, keine Fotos von deinen Sohn zeigen willst, finde ich absolut in Ordnung. Ich würde dies wohl ähnlich handhaben.

    Ich könnte mir gut vorstellen meinem Kind irgendwann im Alter von 2-3 Jahren eine alte Polaroidkamera zu geben, dass fand ich selbst als Kind sehr faszinierend.

  6. Hallo Olaf!

    Deine Frage:

    Wie führst Du Deine Kinder an die Fotografie heran?

    beantworte ich mal sehr provokativ: ich werde mich hüten.

    Mittlerweile bin ich schon eine ganze Weile Mutter, habe die Mutterkuh-Phase mit den Fachbegriffen aus der kindlichen Entwicklung, musische Frühförderung und die guten Ratschläge all der kinderlosen Experten intellektuell einigermaßen unbeschadet überstanden und irgendwann im Laufe der wachsenden Schuhgrößen und wechselnden kindlichen Weltanschauungen gelernt, gelassen und entspannt anzunehmen, dass die Gören auf ihre eigene Weise großartig sind und nicht so, wie wir sie uns formen wollen.

    In den ersten Jahren eines Kindes haben wir einen großen Einfluss auf die kleine, noch weitestgehend unbeschriebene Seele. Einfluss, den wir selbstverständlich in unserem Sinne nutzen.
    Kinder zu einem sozial verträglichen Wesen erziehen: ja. Umweltbewusstsein fördern: ja. Auf Misstände unserer Wahl (Kinderarbeit, Welthunger, totalitär regierte Staaten) aufmerksam machen: ja.

    Aber wieso bitte wollen wir unsere Kinder an Fotografie (oder natürlich wahlweise Anatomie, Kanusport, Molekulargenetik, Museumseisenbahnen, um nur ein paar auswechselbare Beispiele aus meinem Dunstkreis zu nennen) heranführen?
    Doch nur aus einem Grund: weil wir Eltern mit dem jeweiligen Thema etwas am Laufen haben. Und weil wir dazu neigen, uns über unsere Kinder die Wünsche zu erfüllen, die uns nie erfüllt worden sind. Ach hätte ich doch damals schon eine Kamera gehabt. Ach hätte jemand doch mit mir Fotos gemacht.
    Etliche unbespielte Gegenstände im Kinderzimmer meiner Tochter haben eigentlich meine Geschichte erzählt…

    Und ehrlich: man kann einem zweijährigen Kind wirklich ALLES in die Hand drücken und es wird leidenschaftlich und verheißungsvoll aussehen. Ich dachte damals, ich hätte eine zukünftige Starbäckerin geboren. Hat sich verwachsen.

    Ganz ungefördert und unhingeführt begann sie zu zeichnen. Da ich das überhaupt nicht kann und auch niemand aus der Familie mit diesem Talent gesegnet ist, war sie gezwungen, sich das allein zu erarbeiten. Sie wollte das – und sie hat es getan.
    In guter Absicht erworbene Fachliteratur diente ihr höchstens als Unterlage. Jeglichen professionellen Unterricht lehnt sie bis heute ab.
    Und trotzdem: mal eben nebenbei räumt sie jeden Malwettbewerb ziemlich gleichgültig ab und ihre Schulklasse reißt sich um ihre Karikaturen.

    So hab ich mir das damals nicht gedacht, als ich über ihr Bestes sinnierte. Da wäre ich nie drauf gekommen…

    Aber zurück zum Thema.

    Die Fotografie, meine Tochter und ich.

    Meine Kameras konnte ich jahrelang rumliegen lassen. Uninteressant. Wegen dem Backen, siehe oben.
    Später dann fand sie das Fotografieren ätzend, weil es ihr soviel Mamazeit weggenommen hat.

    Mit fünf hatte sie eine kurze Phase, in der ich ihr eine recht einfache Digitalkamera gegeben habe und mit der sie dann sehr interessante Fotos gemacht hat.
    Das spannendste am Fotografieren war das Knipsen, angucken wollte sie gar nicht mehr.
    Nur halt das machen, was Mama auch macht.

    Später kam sie von selbst auf mich zu und bat darum, mit meiner Spiegelreflex fotografieren zu dürfen. Habe die Automatik angeworfen, ihr in drei Minuten ein paar Basics erklärt und dann durfte sie damit losziehen. Tatsächlich bekam ich die Kamera ohne jeden Kratzer zurück und sie hatte ganz alleine sehenswerte Motive gefunden und abgelichtet.

    Es bleibt bei Phasen. Wenn sie mich etwas fragt, dann erkläre ich ihr gerne dieses oder jenes. Ich biete Hilfe an, wenn ich merke, sie bekommt ein Foto nicht so hin, wie sie es gerne hätte. Und ich respektiere, wenn sie diese Hilfe ablehnt.

    Ich mag ihre Fotos sehr. Sie hat ein sehr gutes Gefühl für Motive und Bildaufbau, was sicher mit dem Zeichnen einhergeht. Ganz manchmal mag sie etwas ins Internet geladen haben, das kommt dann in ihren Account in einer Fotozeiganstalt.

    Ich bin mir ganz sicher: wenn die Fotografie irgendwann einmal „genau ihr Ding“ werden sollte, dann wird sie das durchziehen.

    Und das wäre dann ein Weg, der nur aus ihr selbst kommt und der sie vermutlich glücklicher machen wird als einer, auf den ich sie geleitet habe.

    • @Ina: Danke für deinen ausführlichen Kommentar. Ich teile Deine Sicht bis zu dem Punkt, dass man natürlich die Zeit mit seinem Kind verbringen sollte, die es einfordert und dass man Kinder nicht zu etwas zwingen sollte. Heranführen finde ich allerdings immer noch eine der wichtigsten Herausforderungen mit viel Verantwortung an eine Elternschaft.

  7. Das sind alles so tolle Ideen… und alles! Ich hoffe, dass mein Kind [sollte ich irgendwann mal eins haben] sich ebenfalls von selbst dafür begeistern kann, so dass es irgendeine Grundlage zum Fördern gibt 😉 Aber wahrscheinlich sollte ich dafür damit beginnen, SELBST mal öfter die Kamera in die Hand zu nehmen.

    Der Point.

  8. Wow so früh?
    meine Mutter hatte immer die Kamera dabei, ohne sie hätten wir wohl Kaum Erinnerungen aus der Kindheit.

    Verbot fördert auch die Kreativität, wenn man es bemerkt, dass sie das Verbot umgehen, gewähren lassen ohne dass sie es bemerken 😉

    das wäre der eine Weg

    ich würde Kindern gerne das fotografieren nahe bringen, sollte aber didaktisch aufgebaut sein, nur leider habe ich keinen pädagogischen Hintergrund. Ich erinnere mich dann immer an meine Zeit wie ich das fotografieren entdeckt habe. ich bin da eher Spätzünder gewesen. Mutter und Bruder haben sehr gelitten, wenn ich das Bad zur Dunkelkammer umfunktioniert hatte.

    Hat jemand von Euch gute Buchempfehlungen?

    Danke für jede Antwort

    lg Dean

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