Deutsche Fotografen bedroht von der Kältewelle

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Ganz Deutschland redet von der Kälte. Ich rede an dieser Stelle mal über die Herausforderungen für einen Landschaftsfotografen bei minus 15 Grad.
Nein, damit ist nicht die heldenhaften Fantasie von Zoomyboy gemeint.

Gemeint ist die Gefahr, die gerade Objektiven droht, wenn sie mit starker Unterkühlung in die warme Wohnung gerettet werden.

Die rasante Temperaturschwankung in Verbindung mit der Luftfeuchtigkeit der meisten Wohnungen führt nämlich zur Kondenswasserbildung an kalten Flächen. Dieses Kondenswasser kann sich durchaus innerhalb des Objektivgehäuses bilden und dort sein Unwesen treiben. Das Wasser kann Metal angreifen und Schimmelbildung fördern.

Nicht unmittelbar und sofort, sondern eher schleichend und im Wiederholungsfall.
Wie kann man der Fotograf schützen?

  • Ihr sorgt dafür, dass sich die Kamera mit den Objektiven langsam akklimatisiert. Vielleicht habt ihr eine Garage oder einen unbeheizten Flur, in dem ihr die Kamera zwischenlagert, bevor ihr sie in die Wohnung holt. Schrittweise aufwärmen hilft.
  • Ihr verpackt die Kamera mit den Objektiven draußen vor der Tür in einen stabilen, luftdichten Müllbeutel, lasst die Luft weitestgehend raus und verschließt den Beutel mit einem festen Knoten. Wenn die Kamera auf Zimmertemperatur ist, dann könnt ihr den Beutel wieder öffnen.

Achtung unbedingt den Kommentar von Guido lesen!

Blogrelevantes fällt mir oft beim Fotografieren vor meiner Haustür in Kiel ein. (Das Foto ist allerdings aus dem letzten Jahr! Aber es passt so gut.)

Sind solche Tipps Heiß oder Kalt? Eure Rückmeldung steuert die Inhalte dieses Blogs!

Es wird immer doller: Sony Ericsson C510, Kamera mit Lächelerkennung

Wenn heute nicht gerade der 8.1. wäre, so käme ich auf die Idee, es sei der 1. April. Das neue Kamerahandy C510 von Sony Ericsson ist mit einer Gesichtserkennung ausgestattet, die eine Auslösung erst ermöglicht bzw. triggert, wenn die zu portraitierende Person lächelt.
Denke ich auch nur ein bisschen über diese Schlagzeile nach, so sträuben sich bei mir alle Kopfhaare (Was angesichts meiner Frisur schon einige zu bedeuten hat).
Als ob ein Lächeln das wichtigste oder gar das einzigste Kriterium für das erfolgreiche Auslösen einer Kamera wäre.
Man muss berücksichtigen, dass so eine große Firma wie Sony Ericsson solche Features nur dann entwickelt und auf den Markt bringt, wenn ein Marktforschungsunternehmen für so etwas eine große Nachfrage bescheinigt. Es muss also eine breite Käuferschicht geben, die so etwas gut gebrauchen könnte.
 
Meine Prognosen für das Jahr 2009 möchte ich hiermit ergänzen:
 Im Jahr 2009 wird die erste Kamera herauskommen, die auf Knopfdruck bei der zu portraitierenden Person ein Lächeln erzeugt. Dies wird deshalb geschehen, weil zahlreiche Konsumenten ihr Sony Ericsson C510 wieder zurückgeben werden, weil es nicht richtig funktioniert und eine Auslösung verweigert.

Selbstbeobachtung: Der Start in das Jahr 2009

Es ist Zeit, eine neue Kategorie in diesem Blog zu eröffnen. Von den Selbstbeobachtungen wünsche ich mir Einblicke in mein Handeln, Ideen für die Zukunft und vielleicht auch Anregungen durch Euch.

Mein Alltag als Fotograf ist straff organisiert, es gibt kaum Zeitfenster zwischen Familie und Arbeit. Die letzten Wochen waren sehr von der Arbeit an diesem neuen Blog geprägt. Weihnachtspflichten schluckten restliche Zeitfenster. Der Winter ist eigentlich die Zeit, in der ich das kommende Jahr plane. Wie ich das genau mache, das werde ich bei Zeiten in einem gesonderten Artikel beschreiben.

Bisher habe ich noch wenig Impulse in Bezug auf die Projekte des nächsten Jahres. Klar ist, dass wir im Sommer eine größere Reise nach Skandinavien planen werden.

Dann wollte ich mich landschaftlich endlich mal an Dänemark heranwagen. Obwohl die dänische Küste ca. 2h Fahrzeit von meiner Haustür in Kiel entfernt liegt, bin ich dort noch nicht fotografieren gewesen.

Aufmerksame Leser wissen, dass wir im letzten Jahr unser Reisen und Fortbewegen neu gestalten mussten. Ole passt mit seinen 1,25 Jahren noch nicht auf das Motorrad. Die Feuertaufe mit dem VW Bus haben wir 2008 gut gemeistert. Schweden und Frankreich waren klasse. Auch Windelnwechseln und das freie Übernachten ist in unserem VW Bus kein Problem gewesen.

Meine Befürchtungen, dass mit Kind alles anderes wird, haben sich erfüllt, aber angenehm. Unser Ole zwingt mich zum effektiven Arbeiten, bringt mich auf neue Ideen und lässt mich differenzieller Fotografieren.

Mal sehen, wie viel Zeit für das Freelancen neben der Servicefotografie bleibt. Die Bildverkäufe laufen nicht so gut, wie noch vor einem Jahr #Finanzkrise. So etwas macht es nicht unbedingt einfacher, Landschaftsfotos zu planen.

Was die Servicefotografie angeht, so werde ich versuchen, meine qualitativ hochwertige Arbeit noch weiter zu verbessern. Ich denke, da gibt es noch Optimierungspotential. Ihr werdet sicherlich auch darüber in der nächsten Zeit mehr erfahren.

Gibt es etwas, was Euch in Bezug auf weitere Selbstbeobachtungen speziell interessieren würde?

Spam und Phishing auf Twitter und wie man sich davor schützt

Die Twitterwelle rollt und mit Ihr kommen die unehrlichen Profiteure. Konkret muss ich leider immer häufiger feststellen, dass der Twitter eigene Filter nicht mehr so effektiv verdächtige User blockiert.
So konnte ich in den Followern eines Users unseres Twitterverzeichnis massig Spambots vorfinden, die auf verdächtige Homepages verweisen. Den User (http://twitter.com/ModelSpace) habe ich via Twitter angeschrieben und in unserem Twitterverzeichnis gleich markiert. Leider habe ich bis heute noch keine Antwort von dem User. Bitte schaut mal nach, ob ihr aus Versehen dem User bei der Verbreitung von Spambots geholfen habt.
Verdächtige Accounts bzw. Spambots enttarnt man meistens durch die Links, mit deren Hilfe sie in die Außenwelt verweisen.
Was kann man gegen solche Spambots unternehmen?
Bis es kommerzielle Spamfilter für Twitter gibt, braucht es sicherlich noch einige Zeit. Solange Twitter mit diesem Spam Problem selber nicht fertig wird, hilft nur gesunder Menschenverstand und die Gemeinschaft.
Euer Menschenverstand kann die Links und Tweets beurteilen und Entscheidungen treffen. Soll man follow klicken oder vielleicht doch unfollow? Mein Firefox wirft gerne Warnungen raus, wenn ich auf verdächtigen Seiten lande. Ich empfehle bei einer Firefoxnutzung die Erweiterung noscript. Die Erweiterung verhindert die Ausführung schadhafter Scripte. Für Firefox gibt es aber auch noch andere addons, die der eigenen Sicherheit dienen. Schaut einfach mal auf der Seite für die Firefox- Erweiterungen.

Kommen wir zu dem Aspekt der Gemeinschaft: Spambots markiere ich mit dem #- Zeichen. Das sieht dann ungefähr so aus: „@xyz #spambot“ Jeder kann dann mittels des @ Zeichens den User verfolgen und ggfls. unfollow klicken. Natürlich kann ich mich auch mal irren. Es hilft wieder nur der gesunde Menschenverstand weiter. Die Rautenfunktion hat zusätzlich den Vorteil, dass man mit Hilfe verschiedener Suchfunktionen (z.B. http://search.twitter.com) gezielt nach aktuellen Spambots suchen kann. Das Ganze lebt natürlich vom Mitmachen und von der Ehrlichkeit der User. Es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis ich den ersten @OlafBathke #spambot Eintrag zu Gesicht bekomme.
Eigentlich müsste man Twitter mal auffordern, mehr für unseren Schutz zu unternehmen.
Was kann man gegen Phishingversuche unternehmen?
Man kann nicht vorsichtig genug sein, mit der Weitergabe des eigenen Passwortes. Es gibt tatsächlich schon erste Phishingversuche . Die Phisher kapern Accounts und schreiben andere mit Links zu Ihren Phishingseiten an und das Ganze potenziert sich, wenn weiter die Unvorsicht waltet.
Auch hier hilft präventiv eigentlich nur der gesunde Menschenverstand. Schaut Euch Homepages und Twitterdienste einfach genau an. Wenn Ihr um die Angabe Eures Passwortes gebeten werdet, so überlegt, ob die Weitergabe wirklich notwendig ist. Die sicherste Maßnahme wäre natürlich, das Passwort nur dann weiterzugeben, wenn die Domain www.twitter.com heißt (es hilft der Blick in das Adressfeld Eures Browsers). Bei Hilfs- Programmen solltet ihr unbedingt die AGBs studieren und Euch umhören, welchen Programmen, andere User denn so vertrauen. Aber auch hier gilt es vorsichtig zu sein. 100% Sicherheit habt ihr nie.
Habt Ihr vielleicht schon mal irgendwo Eure Daten weitergegeben, so solltet Ihr dringend Euer Twitter Passwort neu anlegen.
Helft vor allen Dingen Usern, die sich neu auf Twitter bewegen.
Wenn Ihr weitere Ideen für den persönlichen Schutz auf Twitter habt, so freuen sich die anderen über Euren Hinweis in den Kommentaren.