Abenteuer im Backoffice

Das Backoffice im fotografischen Alltag ist häufig unspektakulär und wird immer wieder von langweiligen Tätigkeiten durchzogen. Als Fotograf aus Kiel hat man es im Backoffice nicht leicht. Häufig sind es monoton wiederkehrende Arbeitsschritte. Zum Beispiel Rechnungen schreiben und abheften oder Umsatzsteuerbeträge in Exceltabellen eintragen oder noch besser, Daten von einem Ort zum anderen schaufeln.

Zwar gestalte ich mein Leben so, dass ich möglichst viel Zeit mit Dingen verbringe, die ich gerne mache, jedoch lassen sich gewisse Zwänge nicht wegdiskutieren.

So zum Beispiel das Thema Datensicherung. Ich habe an diesem Wochenende immer wieder alte Datenlager von DVD und sogar noch welche von CD auf meine Festplatten überspielt. Dort wurden sie gesichtet bzw. teilweise gleich wieder gelöscht. Es war manchmal ganz erheiternd, alte Aufnahmen von sich zu sehen. Da kamen dann viele Erinnerungen hoch.

Wie zum Beispiel meine naive Überquerung des Bessegen (Norwegen, Jotunheimen Nationalpark), eine der schönsten Wanderungen, die ein Mensch in diesem Leben machen kann. Naiv war ich, weil ich meiner Straßenkarte Glauben schenken wollte. Da war eine dünn gestrichelte Linie eingezeichnet, neben der „6h“ stand. Aus den vermeintlichen 6 Stunden wurden 3 Tage härteste Wanderung, weil ich viel zu viel Gepäck dabei hatte. Ich werde nie vergessen, wie ich am ersten Morgen auf der Spitze angelangt war und in die Lagune schaute. Zu diesem Zeitpunkt musste ich feststellen, wie weit ich noch zu wandern hatte. Da kam ein bisschen das Gefühl auf, das ich beim Betrachten von dem Film “Into the Wild” hatte, als der Filmheld aufgrund des Schmelzwassers nicht mehr über den Fluss kam.

Ihr merkt, es gibt spannender Dinge als langweilige Backofficetätigkeiten mit denen man sich beschäftigen kann!

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Start in die Woche und angenehme Ablenkungen. 😉

olaftraeumt

Bildlein Bildlein Du musst wandern…

olaf_kretzschmarAngesichts des Artikels vom 25.3.09 zum Thema Aufspüren von Bilderdieben freue ich mich heute über einen Gastbeitrag von Rechtsanwalt & Journalist Olaf Kretzschmar. Mein Namensvetter Olaf Kretschmar hat mir in den letzten Jahren schon bei zahlreichen rechtlichen Problemen kompetent und erfolgreich weitergeholfen. Als Rechtsanwalt hat er sich auf verschiedene Themen spezialisiert, mit denen wir Fotografen immer mal wieder zu tun haben können.

Er hat sich freundlicherweise angeboten offene Fragen zu diesem Artikel via Twitter entgegenzunehmen und in einem Folgebeitrag auf OlafBathke.de am nächsten Donnerstag zu beantworten.

Bitte stellt Olaf Kretschmar Eure Fragen zu diesem Gastbeitrag via Twitter: http://twitter.com/tmlawyer

Bildlein Bildlein Du musst wandern…

Ein Foto hier und ein paar Texte da – fertig ist die eigene Webseite. Ein Internetauftritt ist nicht nur für viele Unternehmen, sondern auch für selbstständige Texter, Journalisten oder Grafiker das Aushängeschild, mit dem sie ihre potentiellen Kunden ansprechen. Beim Surfen auf der Datenautobahn kann sich der Internetnutzer bisweilen des Eindrucks nicht erwehren, dass sich die Webseiten in Text und Gestaltung derart ähneln, dass wohl einer vom anderen „abgeschrieben” haben muss. Doch inwieweit darf man sich an Ideen anderer „bedienen”?

Zunächst einmal gilt: Die Gedanken sind frei. Das Urheberrecht entsteht nach dem Schöpferprinzip des § 7 UrhG erst mit Fixierung eines bestimmten Werkes, also der Niederschrift, Ablichtung oder Aufbringung der Farbe auf Leinwand. Eine wie auch immer geartete Registrierung des Werkes ist nicht erforderlich.

Das Prinzip der „kleinen Münze

Dem deutschen Urheberrecht ist das Prinzip der „kleinen Münze” immanent. Das bedeutet, dass bereits Werke urheberrechtlichen Schutz genießen können, deren Erschaffung nur geringen schöpferischen Aufwand erfordern. So wäre etwa die Auflistung von Namen innerhalb eines Telefonbuchs in anderer als der alphabetischen Reihenfolge bereits als urheberrechtsschutzfähiges Schriftwerk zu werten. Also Vorsicht bei der Übernahme von fremden Texten, mögen sie auch noch so trivial erscheinen. Generell gilt – was man nicht selbst entwickelt hat, ist mit dem notwendigen Respekt zu behandeln und darf nicht kopiert, bearbeitet oder in sonstiger Form übernommen werden. Das Urheberrecht schützt den Urheber in seinen geistigen und persönlichen Beziehungen zum Werk und in der Nutzung des Werkes. Es dient zugleich der Sicherung einer angemessenen Vergütung für die Nutzung des Werkes. Die §§ 12 – 22 des Urhebergesetzes regeln daher neben dem alleinigen Recht des Urhebers zur (Erst -)Veröffentlichung, das Recht auf Anerkennung der Urheberschaft und das Recht auf Schutz vor Entstellungen des Werkes. Der Urheber hat weiter das alleinige Recht zur Vervielfältigung, Verbreitung und Ausstellung des Werkes.

Selber machen ist am besten

Allerdings darf man sich durchaus von fremden Werken inspirieren lassen. Aber Vorsicht ist auch dabei geboten. Der Grad zwischen urheberrechtlicher Bearbeitung eines fremden Werkes, die unautorisiert vorgenommen eine Urheberrechtsverletzung darstellt, und einer so genannten „freien Benutzung” ist schmal.
Als Faustregel kann gelten: Eine freie Benutzung ist gegeben, wenn dasjenige Werk, welches als „Inspirationsgrundlage” für die Erschaffung des neuen Werkes diente in diesem neu geschaffenen Werk fast nicht mehr zu erkennen ist oder wie der Jurist es ausdrückt: Die charakteristischen individuellen Wesenszüge des alten Werkes müssen in dem neuen Werk verblassen. Letztlich gilt natürlich: Selbstgemachtes ist immer noch am Besten.

Abschreiben wird teuer

Was erwartet denjenigen, der nachweisbar prioritäre Urheberrechte verletzt? Alles beginnt mit einer -zumeist anwaltlichen- Abmahnung, in der die Art der Urheberrechtsverletzung charakterisiert wird und die betroffenen Vorschriften des Urheberrechtsgesetzes aufgeführt sind. Nun weiß der „www.-schmarotzer” also, was er verkehrt gemacht hat und was ihm vorgeworfen wird. Der Abmahnung ist in der Regel eine Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung beigefügt. Darin wird der Verletzende aufgefordert, eine Erklärung dahingehend abzugeben, das beanstandete Verhalten zukünftig zu unterlassen und eine Vertragsstrafe in bestimmter Höhe für den Fall zu versprechen, dass weiterhin Urheberrechtsverletzungen begangen werden.

Bis hierhin war der „Spaß” schon teuer genug. Urheberrechtsverletzungen weisen einen Regelstreitwert von EUR 25.000,00 auf, so dass bereits für die anwaltliche Abmahnung Kosten in Höhe von EUR 1.000,00 angefallen sind. Der Verletzte kann und wird verlangen, dass diese Gebühren ersetzt werden. Durch die Unterschrift unter eine Unterlassungserklärung erspart man sich, dass der Verletzte bei dem jeweils zuständigen Landgericht eine einstweilige Verfügung erwirkt, deren Erlass, je nach veranschlagtem Streitwert, in der Regel mit ca. weiteren EUR 1.000,00 zu Buche schlagen kann. Die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung beseitigt die so genannte Wiederholungsgefahr.

Nach einem einmal vorgefallenen Verstoß gegen Urheberrechte gilt, gesetzlich vermutet, dass ein solcher Verstoß immer wieder vorgenommen werden wird. Deshalb wird das Unterlassungsversprechen auch nur dann als ernsthaft angesehen, wenn die damit versprochene Vertragsstrafe ausreichend hoch ist, so dass jeder weitere Verstoß richtig wehtun würde. Ist also die Wiederholungsgefahr beseitigt, braucht man eine einstweilige Verfügung, die mit dem Gerichtsvollzieher zugestellt werden muss, nicht mehr zu fürchten. Dennoch wäre es immer noch möglich, sich einer Hauptsacheklage auf Schadensersatz auszusetzen. Dies setzt jedoch in jedem Fall voraus, dass der Verletzte einen Schaden konkret beziffern kann und darlegt, dass dieser Schaden, etwa in Gestalt von entgangenem Gewinn, kausal auf die Verletzung zurückzuführen ist. Entgangene Lizenzgebühren müssen von dem Verletzten auf dem freien Markt auch tatsächlich erzielt werden können oder anders gesagt – wer nur Werke minderer Qualität herstellt, für die keine Nachfrage vorhanden ist, kann keine Lizenzgebühren in astronomischer Höhe als Schaden geltend machen.

Beweissicherung ist das A und O

Bleibt die Frage zu klären, wie sich Urheber fotografischer Werke oder Schöpfer von Lichtbildern wirkungsvoll gegen Verletzung ihrer Urheber- bzw. Leistungsschutzrechte schützen können.
So paradox es klingen mag, die vom Schöpfer zu treffenden Schutzmaßnahmen setzen schon während des Schöpfungsprozesses ein. Beweissicherung ist das A und O bei der Erstellung urheberrechtsschutzfähiger Werke. Zunächst muss man wissen, dass das deutsche Recht einen begrenzten Kanon an zugelassenen Beweismitteln kennt – die sog. SAPUZ – Regel. Zu Beweiszwecken stehen Sachverständige, die Inaugenscheinnahme von Beweisobjekten, Parteivernehmung, Urkunden und Zeugen zur Verfügung. Es ist daher sinnvoll, das erste körperliche Exemplar eines Werkes, also etwa eine Compact Disc mit der komponierten Musik oder ein Buch mit dem erdachten Text bei Dritten zu hinterlegen, die möglichst bei dem Prozess der Werkschöpfung gelegentlich zugegen waren. Und die somit die Schöpfereigenschaft, als auch das Prioritätsdatum, somit den Zeitpunkt, an dem das Werk erstmals fertig vorlag, bezeugen können. Jeglicher mit der Erstellung des Werkes zusammenhängender Schriftverkehr sollte aufbewahrt werden.

Kennzeichnen Sie Ihre Werke

Die Kennzeichnung des Werkes mit einem © und der Jahreszahl des Jahres, in dem das Werk erschaffen wurde (d.h. erstmalig fertig vorlag), ist eine Möglichkeit, Dritten deutlich zu zeigen, dass man sich des Bestehens seiner Urheberrechte bewusst ist und Verletzungen unnachgiebig zu verfolgen bereit ist. Es ist quasi wie ein Schild mit der Aufschrift „Finger weg!” zu sehen. Außerdem erleichtert das Zeichen den Beweis des Zeitpunktes der Schöpfung. Denn der Urheber muss im Streitfall sowohl den Zeitpunkt der Schöpfung, als auch das Bestehen des Werkes und seine Schöpfereigenschaft nachweisen. Bei relativ seltenen, aber durchaus vorkommenden Doppelschöpfungen gilt nämlich: Wer zuerst kommt mahlt zuerst.

Wer wirklich ganz sicher gehen möchte, von anderen nicht kopiert zu werden, sollte sich zur Überwachung seiner Immaterialgüterrechte eines professionellen Überwachungsdienstes bedienen, dessen Aufgabe darin besteht, ständig Inhalte fremder Webseiten oder anderer Medien nach möglichen Verletzungen der Urheberrechte zu durchforsten.

Wie so oft, gilt auch hier: Wo kein Kläger – da kein Richter!

Von Hinten kostets Abmahnungsgebühren: Komfortable Rückwärtssuche für Fotos

Könnte Ihr Euch noch an dieses Gefühl erinnern, als ihr das erste Mal diese Telefonbuch CDs mit Rückwärtssuche in Euren Computer eingelegt habt? Ich glaube, das war in meiner ersten Wohnung in Kiel.

Ein ähnliches Gefühl überkam mich, als ich das erste Mal tiney.com benutzte. Tineye ist eine Bildersuche für Fotografen mit Rückwärtssuchfunktion?

Ihr habt also die Möglichkeit, dieser Suchmaschine ein Foto zu zeigen und das Internet auf eine Nutzung dieses Fotos hin zu durchsuchen! Mit etwas Glück bekommt ihr die genaue Adresse einer externen Verwendung.

Und so richtig viel Spaß bringt es mit dem Browser Plugin. Einfach rechter Mausklick auf das zu suchende Foto in Eurem Blog und schon startet die Suchfunktion.

Ich habe mal einige Tests laufen lassen mit eigenen Fotos, von denen ich weiß, dass sie anderweitig verwendet werden. Immerhin hatte ich einen Treffer. Tineye gibt an, dass sie noch im Aufbau sind. Dafür kostet der Dienst aber auch noch kein Gebühren.

So, jetzt wünsche ich mal fröhliches Suchen und vielleicht habt ihr ja Lust, Eure Eindrücke von den Suchergebnissen in die Kommentare zu posten. Wenn Ihr Treffer mit Urheberrechtsverletzungen von Euren Fotos findet, dann sagt Bescheid. Ich kenne da einen guten Anwalt.

Links zu dem Artikel: http://tineye.comhttp://tineye.com/plugin
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Meine Geschäftsplanung als Fotograf aus Kiel

geschaftsplanung
Wenn Du nicht weißt, wo Du hin willst, dann ist es unklar, wo Du ankommen wirst! Manchmal kommt man auf diese Weise an so wundervolle Orte, wie den Ort oben auf dem Foto.

Egal welche Managementstrategie ich angewendet habe in den letzten Jahren, ich stand am Ende nie zu 100% da, wo ich eigentlich sein wollte. Dennoch bin ich als Fotograf ein großer Freund von Selbstmanagement, Zielen und Planung. Geschäftliches Vorrankommen sollte man nicht nur dem Zufall überlassen.

Anfang des neuen Jahres erstelle ich deshalb immer meine von mir so getaufte Geschäftsplanung. Darin versuche ich zu skizzieren, wie das folgende Jahr als Fotograf verlaufen soll. Bevor ich die aktuelle Planung angehe, werte ich die Planung des Jahres davor aus.

Vielleicht interessiert es den einen oder den anderen Fotografen, wie ich dabei vorgehe!?

Vorweg sei gesagt, ich habe viele Selbstmanagement, Zeitmanagement, Zielsetzungsstrategien studiert. Als Eklektiker bediene ich mich bei den unterschiedlichen Vorgehensweisen, wie es in meinen täglichen Workflow und zu meinen Wertmassstäben passt. Meine Vorgehensweise wird hier nur skizziert, alles andere wäre für den Blog eine Nummer zu groß.

So gehe ich vor:

Die Auswertung des Vorjahres bringt mir einige Erkenntnisse. Sind meine Ziele alle erreicht? Warum habe ich einige Ziele nicht erreicht? Will ich die nicht erreichten Ziele wieder in das neue Jahr mit nehmen, muss ich sie umdefinieren oder kann ich mich gar von Ihnen trennen?
Dann beginne ich mit einem Brainstorming. Hierbei schreibe ich alles auf, was mir so in den Kopf kommt, wenn ich an das nächste Jahr denke. Zum Beispiel:

  • Irgendwie gibt es nur schlechte Kalender von Kiel.
  • Warum habe ich die Geschichte von den Hebriden noch nicht veröffentlicht!
  • Mich nervt die aktuelle Datensicherung!
  • Ich verbringe viel Zeit mit meinem Blog!
  • Meine Frau meint, ich gehe zu viel Fotografieren!

Das praktiziere ich über mehrere Tage. Erst wenn sich mein Kopf leer anfühlt, gehe ich in den nächsten Schritt. Ich definiere aus diesem Brainstorming konkrete Ziele. Dabei berücksichtige ich übergeordnete Ziele meines Fotogeschäfts. Stehen die konkreten Ziele des neuen Jahres im Einklang mit meinen übergeordneten Ziele? Wenn ja, werden Sie in eine Projektliste eingefügt.

Diese Liste habe ich in 3 Kategorien aufgeteilt: Kreative, Öffentlicharbeits– und wirtschaftliche Aspekte.

Diese Aufteilung in drei Kategorie sichert mich ab, alle drei Bereiche gleichmäßiger zu berücksichtigen. Ganz konkret konnte ich vor einigen Jahren mal beobachten, dass ich kaum kreative Ziele verfolgt habe und nur damit beschäftigt war, Geld zu verdienen.

Diese Ziele werden dann in konkrete Arbeitsschritte heruntergebrochen. Als großer Fan der „Getting Things Done“ Methode finden hier fundamentale Ideen von David Allen Anwendung. Dieses Buch ist ein absoluter Kauftipp:

Aber auch diesbezüglich habe ich meinen eigenen Weg entwickelt, persönliche Dinge geregelt zu bekommen. Das Buch kann ich wirklich sehr empfehlen, es ist eine Offenbarung in Sachen Selbstmanagement und persönlichem Wohlbefinden. Jeder der es gelesen hat, weiß wovon ich spreche.

Die Ziele (incl. der jeweiligen Arbeitschritte) wären dann soweit, als toDo in Outlook eingetragen zu werden. Die toDos in Outlook definieren dann meine konkreten, aktuellen Arbeitsaufgaben. In meiner wöchentlichen und monatlichen Durchsicht bilanziere ich immer wieder den Status der Aufgaben und überlege, welche neuen Ziele eine Bearbeitung finden.

Klingt alles komplizierter, als es eigentlich ist. Deshalb will ich das mal an einem Beispiel verdeutlichen:

Brainstorming:

“Irgendwie gibt es nur schlechte Kalender von Kiel.”

Ziel:

“Ende 2009 steht ein Kalender von mir in Kieler Buchhandlungen zum Verkauf.”

Arbeitsschritte skizziert:

  1. Marktanalyse: In gehe in einen größeren Kieler Buchladen und versuche folgende Fragen zu klären: Wie viele Kalender gibt es über Kiel? Wie werden die verkauft?
  2. Ich spreche andere Fotografen über Ihre Erfahrungen mit dem Verkauf von Kalendern an.
  3. Ich mache ein Brainstorming über mögliche Vertriebswege.
  4. Ich erkundige mich bei 3 Druckereien über die Bedingungen und Kosten eines Kalenderdruckes.
  5. Ich kalkuliere die Kosten! Und treffe eine Entscheidung!
  6. Ich kläre die Vertriebsbedingungen gemäß Brainstorming.
  7. Ich treffe eine Auswahl aus meinen Fotos! Ggfls. produziere ich noch welche nach!
  8. Ich gebe den Druck in Auftrag!
  9. Ich erkundige mich über den Verlauf des Verkaufes!

In meine toDo Liste werden dann unter dem Projektnamen „Kalender“ alle Ziele und Arbeitsschritte eingetragen. Die arbeite ich dann nach und nach ab. Für die Erledigung von Arbeitsschritten habe ich unterschiedliche Kriterien.

So oder so ähnlich könnte dann ein Projekt ablaufen. Tatsächlich gibt es immer viele aktuelle Ereignisse und auch Alltagsgeschäfte, die mich zum Umsteuern zwingen. Im Großen und Ganzen funktioniert dieses System für mich recht zufriedenstellend.

Setzen sich andere Leser hier in Bezug auf die Fotografie auch in dieser Art Ziele?! Seien es nun kreative, wirtschaftliche oder andere? Vielleicht habt Ihr Lust, diese mit den anderen in den Kommentaren zu teilen?