Ausstellungshinweis: Katharina Hansen-Gluschitz

Grafik mit freundlicher Genehmigung von Katharina Hansen-Gluschitz

Grafik mit freundlicher Genehmigung von Katharina Hansen-Gluschitz

Bevor ich ins Wochenende gehe, wollte ich kurz auf eine schöne Ausstellung hier oben in Schleswig Holstein aufmerksam machen.

Wer zurzeit im hohen Norden unterwegs ist, dem bietet sich an diesem Wochenende in Lübeck die Chance 54 verschiedene Künstler an einem Ort versammelt zu sehen.

Auf circa 270 Metern präsentieren sich zahlreiche Bilder.

U.A. stellt Frau Katharina Hansen-Gluschitz, 2008 Kunst- und Kulturpreisträgerin des Kreises Segeberg, ihre mit Spachteln erstellten Acrybilder vor. Alle Daten zur Vernissage und der darauffolgenden Ausstellung stellte das Team Profilschreiben.de zusammen. Das Team Profilschreiben hat mir auch schon in einigen Textfragen weiter geholfen. Es ist ebenfalls am Stand 51 in den Media Docks anwesend, um von dort aus Künstler in puncto Außenwirkung zu beraten.

Alte Blogartikel

Ihr seid gefragt! In den nächsten Wochen möchte ich einige meiner alten Blogartikel reanimieren.
Unsicher bin ich mir noch:

  • Ob ich sie nach und nach mal hochladen sollte.
  • Ob ich sie während meiner größeren Reise in einem Stück zu neuem Leben erwecken sollte.

Stammleser haben sicherlich den einen oder anderen Artikel im Kopf:

Welche Artikel würdet ihr hier gerne noch einmal lesen bzw. sollen neue Besucher dieses Blogs unbedingt noch einmal präsentiert bekommen?

Schreibt es mir bitte in den Kommentar.

Fakt ist, dass ich nicht die Interviews rüberschaufeln möchte und auch meine Reisetagebücher werden es nicht schaffen, hierher zu emigrieren. Das wäre einfach zu viel Arbeit.

Politisches Kinderbuch

Allabendliches Vorlesen:

Zielsicher bewegt sich sein Zeigefinger auf das Flugzeug.

Fordernd erklingt das fragende “Da?”

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Wie erkläre ich ihm nur, was ich da sehe?

9-11-tt-closeupEin Kinderbuch ab 2 Jahre, aus dem Jahre 2007 (!!!)

Aufruf an alle deutschen Blogger: “FREE BLOGGER”

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Bei BoingBoing stolperte ich heute über einen Aufruf zur Solidarität, dem gerade wir europäischen Blogger alle folgen sollten.

Die italienische Regierung hat ja bekanntlich eine besondere Beziehung zu den italienischen Medien. Mit dem Wachstum der Bedeutung der freien Berichterstattung durch Blogs gibt es einige Initiativen der Regierung, diese besondere Beziehung auch zu den italienischen Blogs herbei zu reglementieren. Italienische Blogger sollen sich zum Beispiel bei der Regierung registrieren, wenn sie Einnahmen mit ihrem Blog erwirtschaften. Die Vorschläge gehen sogar so weit, dass anonyme Beiträge im Internet grundsätzlich verboten werden sollen.

Seit meinem letzten Italienaufenthalt im Sommer 2008 habe ich ja so meine Zweifel, ob Italien überhaupt schon reif für die EU ist ;-), dass es aber so derb um den europäischen Schuh gestellt ist, das erschüttert mich.

Beppo Grillo möchte unser Foto mit einem deutlichen Statement. Meines hat er eben zugeschickt bekommen.

So könnt ihr mitmachen:

  • Macht ein Foto von Euch mit einem Schild: “FREE BLOGGER”
  • Sendet es per Email an: freeblogger@beppegrillo.it ; Betreff: Euer Name; Text: Die Adresse Eures Blogs

Links zum Artikel: Alle eingesendeten Fotos

Abenteuer im Backoffice

Das Backoffice im fotografischen Alltag ist häufig unspektakulär und wird immer wieder von langweiligen Tätigkeiten durchzogen. Als Fotograf aus Kiel hat man es im Backoffice nicht leicht. Häufig sind es monoton wiederkehrende Arbeitsschritte. Zum Beispiel Rechnungen schreiben und abheften oder Umsatzsteuerbeträge in Exceltabellen eintragen oder noch besser, Daten von einem Ort zum anderen schaufeln.

Zwar gestalte ich mein Leben so, dass ich möglichst viel Zeit mit Dingen verbringe, die ich gerne mache, jedoch lassen sich gewisse Zwänge nicht wegdiskutieren.

So zum Beispiel das Thema Datensicherung. Ich habe an diesem Wochenende immer wieder alte Datenlager von DVD und sogar noch welche von CD auf meine Festplatten überspielt. Dort wurden sie gesichtet bzw. teilweise gleich wieder gelöscht. Es war manchmal ganz erheiternd, alte Aufnahmen von sich zu sehen. Da kamen dann viele Erinnerungen hoch.

Wie zum Beispiel meine naive Überquerung des Bessegen (Norwegen, Jotunheimen Nationalpark), eine der schönsten Wanderungen, die ein Mensch in diesem Leben machen kann. Naiv war ich, weil ich meiner Straßenkarte Glauben schenken wollte. Da war eine dünn gestrichelte Linie eingezeichnet, neben der „6h“ stand. Aus den vermeintlichen 6 Stunden wurden 3 Tage härteste Wanderung, weil ich viel zu viel Gepäck dabei hatte. Ich werde nie vergessen, wie ich am ersten Morgen auf der Spitze angelangt war und in die Lagune schaute. Zu diesem Zeitpunkt musste ich feststellen, wie weit ich noch zu wandern hatte. Da kam ein bisschen das Gefühl auf, das ich beim Betrachten von dem Film “Into the Wild” hatte, als der Filmheld aufgrund des Schmelzwassers nicht mehr über den Fluss kam.

Ihr merkt, es gibt spannender Dinge als langweilige Backofficetätigkeiten mit denen man sich beschäftigen kann!

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Start in die Woche und angenehme Ablenkungen. 😉

olaftraeumt